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Freitag, 17 November 2017 09:42

333. Zeteler Markt: Stimmungsvolle Eröffnung

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Zetel. Zur Eröffnung des Zeteler Marktes haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Zeteler und Marktbesucher versammelt. Zunächst stimmten der Feuerwehrspielmannszug Zetel-Neuenburg, die Mill-Rose Jazzband und die Showband Grabstede die Gäste auf den Markt ein. Dann eröffnete Bürgermeister Heiner Lauxtermann den Markt und bedankte sich bei den vielen Helfern und Beteiligten für ihr Engagement, sodass der 333. Zeteler Markt ein voller Erfolg wurde. Es folgten der obligatorische Fassanstich und der Freibier-Ausschank. Danach machten sich die Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft zum Marktrundgang unter abwechselnd starken Schauern und strahlendem Sonnenschein auf. Zum Abschluss der Eröffnung versammelten sie sich im Hankenhof zum Grünkohlessen. Dort sorgte Matthias Huber mit seinen plattdeutschen Witzen für Schenkelklopfer-Momente. Der Bürgermeister der Gemeinde Apen zeigte so, dass er nicht nur ein Händchen für Politik, sondern auch den nötigen Humor hat. Für die Überraschung des Tages sorgte der Bürgermeister Lauxtermann selbst. Zusammen mit Franky Joseph, seinen Kollegen aus den anderen Gemeinden und Landrat Sven Ambrosy schmetterte er „Hallelujah“ und „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen.
Der Sonntag startete mit dem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt auf dem Ohrbült. Viele Geschäfte beteiligten sich am Tag der offenen Tür und um 14 Uhr war der offizielle Marktbeginn. Bei der zehnten Musikschau im Bayernzelt „Mit Pauken und Trompeten“ sorgte u.a. die Powerbrass Band Sudmerberg für ordentlich Stimmung. Von dem nasskaltem Wetter und leichtem Regen ließen sich die Marktbesucher nicht abschrecken. Bis spät in die Nacht waren die blinkenden Lichter der Fahrgeschäfte zu sehen.
Der Montag lockte zum Familientag und ermäßigten Preisen viele Kinder mit ihren Eltern an. Neben den zahlreichen süßen Köstlichkeiten, freuten sie sich über tolle Spielzeuge. Vor allem die vielen bunten Einhörner brachten in diesem Jahr die Kinderaugen zum Strahlen. Eine Woche vor Marktbeginn war zum Ärger des Marktausschusses das Fahrgeschäft „Crazy Maus“ abgesprungen. Doch die Lücke blieb dank Marktmeister Olaf Oetken nicht leer. Eingesprungen war die Familienachterbahn „Drachen“. Das traditionelle Feuerwerk am Abend rundete den Familientag ab.
Zum 333. Jubiläum gab es auch einige Besonderheiten zu entdecken. So zum Beispiel die Sonderausstellung in den neu eingerichteten Räumen am Ohrbült 8. Zu bestaunen gab es die Bilderausstellung „Gesichter“ von Fotodesigner Klaus Schreiber, Aufnahmen vom Zeteler Viehmarkt aus dem Jahre 1970, Modell des „Steiger Riesenrades“ mit 2,5 m Höhe gebaut aus ca. 20.000 Legosteinen und erste Modelle des „neuen“ Zeteler Markt Modells im Maßstab 1:87.
Highlight und Abschluss des Zeteler Marktes war erneut der Marktmittwoch mit dem Vieh- und Pferdemarkt. Vor allem die Kinder freuten sich über die zahlreichen niedlichen Tiere und hätten am liebsten eins mit nach Hause genommen. Zahlreiche Besucher von Nah und Fern ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Und auch auf dem restlichen Festgelände ging es schon in alter Tradition am Vormittag los. In allen Festzelten wurde gefeiert und getanzt.
Freitag, 17 November 2017 09:36

Investition: 52.000 Euro für Laufbahn

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Bockhorn. Die Gemeinde Bockhorn hat für die Sanierung der 100-Meter-Laufbahn auf dem Sportgelände Hilgenholter Straße rund 52.000 Euro in den Investitionshaushalt für 2018 eingestellt. Der Sanierungsbedarf war bereits im Verwaltungsausschuss am 5. September Thema gewesen. Daraufhin war der Entschluss gefasst worden, die Kosten für die Sanierung der Laufbahn, der Weitsprung- sowie Kugelstoßanlage zu ermitteln.
„Wir haben bisher keine exakten Analysen der Kosten bekommen“, teilte Bürgermeister Andreas Meinen in der jüngsten Sitzung des Schul-, Jugend-, Kultur-, Sport- und Marktausschusses mit. Aus diesem Grund sind die 52.000 Euro zunächst als geplanter Ansatz zu sehen.
Dass die Laufbahn einer dringenden Modernisierung bedarf, sei auch beim Ortstermin deutlich geworden. Eine kostengünstige Möglichkeit wäre, den alten Belag zu entfernen und eine neue Schicht aufzutragen – „vorausgesetzt, das Material ist nicht belastet, dann wird es wesentlich teurer“, betonte Meinen. Neben der Erneuerung der Kantsteine liegt der Fokus auch auf dem Erhalt der bisherigen Drainage und des Regenwasserablaufs. Als möglicher Platz für eine Weitsprunganlage wurde die Verlängerung der Laufbahn in Richtung Uhlhornstraße vorgeschlagen.
Um verlässliche Kosten zu ermitteln und gleichzeitig die verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten abzuwägen, wird die Sanierung von einem Fachplanungsbüro begleitet.
Freitag, 03 November 2017 10:12

Flinke Vierbeiner mit klarer Botschaft

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Neuenburg. Angefangen hat alles mit dem Wunsch nach einem Hund. „Wir haben uns gesagt, wenn wir einen nehmen, dann aus dem Tierschutz“, berichtet Thomas Coldewey aus Neuenburgerfeld. Die Suche in lokalen Tierheimen bleibt ohne Erfolg. Im Internet stößt der Tischler auf Onlinegruppen, die sich mit dem Leid der Galgos in Spanien auseinandersetzen. Ab da steht für Thomas Coldewey und seine Frau Martina fest: dieser Hund soll es sein.
Heute bereichern Asali (suaheli für „Süßer Honig“) und Nisha (indisch für „Die Schöne“) ihren Alltag. Die beiden quirligen Tiere sitzen mit auf dem Sofa, bekommen Streicheleinheiten und schlafen in großen, weich ausstaffierten Hundekörben. Ein glückliches Hundeleben – was sehr vielen ihrer Artgenossen verwehrt bleibt. Die vom Wesenszug eher sanft-gutmütigen Tiere verfügen nämlich über einen gut ausgeprägten Jagdtrieb – ein Umstand, den sich die Galgueros, die spanischen Jäger, für ihre Zwecke und ohne Rücksicht auf die Hunde zu eigen machen.
Thomas Coldewey legt einen Ordner auf den Tisch. Darin: Bilder von Hunden, die angeleint einem fahrenden Auto hinterherlaufen müssen, ausgemergelte Galgos, geschundene Pfoten. Die Bilder stammen von Tierschutzorganisationen, die sich vor Ort für die Hunde einsetzen. „50.000 Galgos werden pro Jahr getötet“, sagt Thomas Coldewey. Bei den Jägern zählt nur die Schnelligkeit der Tiere, die sie mit brutalen Methoden steigern. Wer zu alt oder zu langsam ist, wird ausgemustert, in der Einöde angepflockt und sich selbst überlassen oder an einem Baum soweit aufgehängt, dass die hinteren Pfotenspitzen gerade noch den Boden berühren. „Klavierspielen“ nennt sich diese Methode, die im Todeskampf der Tiere die Handanschläge eines Pianisten imitiert. „In Spanien hält sich der Aberglaube, dass der nächste Hund umso schneller ist, je mehr sein Vorgänger gelitten hat“, sagt Thomas Coldewey.
Auf diese Lebensumstände macht seit einem Jahr der von Marie Tenbusch und Thomas Coldewey gegründete Verein „Galgo Info“ aufmerksam: „Wir leisten Aufklärung, vermitteln jedoch keine Tiere.“ Mittels Spenden unterstützen sie die spanischen Tierschutzorganisationen, die sich für die Windhunde einsetzen, bezahlen Medikamente, Heimkosten oder notwendige Apparaturen, um die Tiere wieder aufzupäppeln. Ein gesunder Galgo im Tierheim kostet rund 120 Euro im Monat, oftmals sind 500 Tiere in einem Heim untergebracht. Die Geschichte ihrer Hunde haben Thomas und Martina Coldewey teilweise in Erfahrung bringen können. „Asali hat bei Zigeunern gelebt und war trächtig, allerdings nicht von einem Galgo. Das wäre ihr Todesurteil gewesen“, berichtet Thomas Coldewey. „Nisha haben wir vor acht Jahren auf einem Foto zum ersten Mal gesehen. Sie hatte ein Gesicht, damit hätte sie keiner genommen.“
Ihr Temperament haben die beiden Galgos der Familie Coldewey bewahrt. „Die Tiere brauchen Beschäftigung“, sagt Thomas Coldewey. Den Hund eben draußen laufen lassen – das geht nicht. Ein Vogel, oder eine Katze reicht schon, um den Hund über alle Berge laufen zu lassen: „Wenn man Glück hat, kommt der Hund irgendwann wieder.“ Allerdings lauern draußen zahlreiche Gefahren für die flinken Vierbeiner, die nicht selten von Autos angefahren werden. Die Leine ist stets dabei – nebst Sicherung am Menschen. „Galgos sind keine Tiere für Jedermann, man muss sich schon sehr mit den Rassemerkmalen auseinandersetzen“, betont Thomas Coldewey.
Im Verein kommt den Galgos eine wichtige Rolle zu. Sie sind „Botschafter mit langen Nasen“, die auch aufgrund ihrer grazilen Erscheinung für Aufmerksamkeit sorgen. „Die Tiere sind Hingucker, die Menschen kommen auf uns zu und sprechen uns an und fragen nach“, freut sich der Neuenburgerfelder. Im vergangenen Jahr haben die Coldeweys am Galgomarsch in Berlin teilgenommen. Mit 600 Galgos ging es durch das Brandenburger Tor und das Regierungsviertel. „Das war eine tolle Tour, wo ich heute noch Gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke“, sagt Thomas Coldewey. Im Juni 2017 folgte schließlich ein „Great Global Greyhound Walk“ für britische und spanische Windhunde in Dangast, initiiert vom Verein „Galgo Info“. Ebenfalls macht der Verein mit besonderen Aktionen auf seine Arbeit aufmerksam. In der Vorweihnachtszeit läuft unter anderem eine „Galgo im Sack“-Adventskalenderaktion, wo es möglich ist, Taschen, Bilder und Kunsthandwerk, für den guten Zweck zu ersteigern. Hergestellt werden die Sachen in Handarbeit vom Ehepaar Coldewey sowie von Marie Tenbusch. Der Erlös fließt in den Tierschutz.
Für „Galgo Info“ gibt es auch künftig einiges zu tun, denn die Bedingungen, in denen die Galgos in Spanien leben, verändern sich nur langsam. „Es gibt inzwischen ein Umdenken, dass einige Jäger ihre Tiere nicht mehr töten, aber die Tradition ist nachwievor noch vielerorts vorhanden“, berichtet Thomas Coldewey.

Wer die Arbeit von „Galgo-Info“ unterstützen möchte, findet auf der Internetseite www.galgo-info.de weitere Informationen.
Freitag, 03 November 2017 10:08

Schüler pflegen das Ökosystem Moor

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Bockhorn. Statt Schulheft und Lehrbuch gibt es Gummistiefel und Sägen: Vier Klassen der IGS Friesland-Süd aus Zetel haben kürzlich die Schule für jeweils einen Vormittag gegen das Bockhorner Moor getauscht.
Unterstützt vom Landkreis Friesland sowie der mobilen Umweltbildung Mobilum gab es im Rahmen des „Moorherbst Niedersachsen“ für die jeweils 30 Schüler an einem Vormittag etliche theoretische und praktische Aufgaben zu bewältigen. Bereits im Unterricht hatten sich die Schüler der 7. Klassen über das Ökosystem Moor informiert. Dabei ging es auch um geeignete Schutzmaßnahmen, um den empfindlichen Lebensraum auch für künftige Generationen zu erhalten.
Auch das Entkusseln auf einem Teilbereich des knapp 322 Hektar umfassenden Bockhorner Moores spielte eine Rolle. Damit dem Moorboden nicht zuviel Wasser entzogen und damit die Wiedervernässung erschwert wird, mussten die Birken und Kiefern weichen – unter Anleitung durften die Schüler selbst mit Sägen die Baumreihen auf einem knapp drei Hektar großen Areal lichten. Theoretische Inhalte vermittelten Susanne Ekhoff und Petra Walentowitz von der mobilen Umweltstiftung „Mobilum“, die mit Kleingruppen Bodenproben entnahmen, das saure Waldbodenmilieu bestimmen ließen oder die Pflanzen des Moores vorstellten – allen voran das Torfmoos, das für den Wachstum des Moores sorgt.
Für Sven-Philipp Glomme, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften an der IGS Friesland-Süd und Alexander Pelzel von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland ist die Aktion ein großer Erfolg. „Die Schüler sind sehr motiviert, einige würden gerne auch außerhalb der Aktion das Moor weiter pflegen“, berichtet Sven-Philipp Glomme. Für die Schüler bedeute die Arbeit an der frischen Luft im Bockhorner Moorgebiet ein „echtes Naturerlebnis“. Möglich sei eine solche praxisbezogene Exkursion jedoch oftmals nur mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung, erklärte Alexander Pelzel.
Montag, 09 Oktober 2017 09:59

Großer Star auf „kleiner“ Bühne

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Neuenburg. Er ist bekannt aus Theater und Film, ob es große Charakterrollen oder Figuren aus Kinderbüchern sind. Am Montag, 16. Oktober, kommt Ulrich Noethen ins Vereenshuus Neuenburg (Urwaldstraße 37) und wird dort eine Lesung abhalten. Es ist nicht das erste Mal, dass Susanne Köster-Schoon von Susannes Buchhandlung und Iko Chmielewski vom Kulturbüro der Stadt Zetel es geschafft haben, große Stars für die Neuenburger Bühne zu gewinnen.
Im Frühjahr auf der Hörbuchgala in Köln hat Susanne Köster-Schoon den Film- und Theaterschauspieler einfach mal angesprochen. Die Freude war groß, als im Nachgang dann seine Zusage kam. Neben Film und Theater ist Ulrich Noethen auch als Hörbuchsprecher aktiv. So hat er gerade die Neuübersetzung von Gabriel García Márquez’ großem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ eingelesen – die Familiensaga um das kolumbianische Dorf Macondo gehört inzwischen zu den modernen Klassikern der Weltliteratur. Auch der neue Roman von Daniel Kehlmann „Tyll“, der im Oktober erscheint, hat es Noethen angetan. So wird es den Roman im Herbst auch als Hörbuch geben. Diese literarischen Vorlagen bilden die Grundlage für den Abend mit Ulrich Noethen im Vereenshuus in Neuenburg. Er selbst hat die Textpassagen ausgewählt. Da er es liebt mit Sprache zu spielen, dürfen die Zuschauer sich auf einen anspruchsvollen Abend freuen.

Im Anschluss an die Lesung kann Ulrich Noethen noch näher erlebt werden, wenn er für das ein oder andere Foto oder Autogramm bereitsteht. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Eine Karte kostet 17,50 Euro und beinhaltet einen festen Sitzplatz. Getränke können im Neuenburger Vereenshuus erworben werden. An den Vorverkaufsstellen Susannes Buchhandlung in Wiesmoor (Tel. 04944/2194) und Buchhandlung Lübben in Zetel (Tel. 04453/938170) können die Karten ohne Vorverkaufsgebühr erworben werden.

Neben der Veranstaltung im Neuenburger Vereenshuus wird Ulrich Noethen am 17. Oktober auch im Forum der KGS Wiesmoor auftreten.

Montag, 09 Oktober 2017 09:54

Hausärztemangel stellt vor Probleme

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Bockhorn. Politische Arbeit auf der einen, die Versorgung von Kranken auf der anderen Seite: für Dr. Egbert Völkel (FDP) überwiegt inzwischen die Krankenversorgung. Dies ist auch der Grund, warum der Bockhorner Mediziner auf sein im September 2016 erneut erworbenes Ratsmandat verzichtet.
In der jüngsten Ratssitzung erklärte Dr. Egbert Völkel den Hintergrund für diese Entscheidung. Er arbeite seit 31 Jahren als Arzt in Bockhorn, inzwischen habe sich die Situation dahingehend gewandelt, dass es kaum noch Ärzte in der Gemeinde gebe und die übrigen niedergelassenen Mediziner mit Arbeit nahezu überschüttet würden. „Wir schaffen es nicht, abends um 19 Uhr fertig zu sein“, erklärte Dr. Egbert Völkel. Er sehe die eigene Priorität künftig in der Krankenversorgung vor Ort.
Einen Nachfolger zu finden sei äußerst schwierig. Dies sei für die inzwischen geschlossene Praxis von Dr. Helmut Eismann in der Kranenkamper Straße ebenfalls nicht möglich gewesen. Hinzu komme, dass ein weiterer Arzt in der Praxis Am Markt demnächst aufhöre und sich das hausärztliche Versorgungsproblem damit verschärfe. Es fehle vor allem an Ärzten, die sich im ländlichen Raum ansiedelten, so Dr. Egbert Völkel.

Die für den FDP-Mann nachrückende Stephanie Krebs wurde in der Sitzung als neues Gemeinderatsmitglied aufgenommen.

Dienstag, 26 September 2017 16:18

Hund verletzt Kind und Frau in Zetel

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Zetel. Ein freilaufender Hund hat nach Angaben der Polizei am Sonntag, 24. September, gegen 15 Uhr in Zetel, Straße Pickerei, in Höhe Hausnummer 35, ein Kind und eine Frau verletzt. Wie am Montag angezeigt worden sei, war eine 54-Jährige mit einem vierjährigen Pflegsohn und einer Freundin direkt am Waldesrand spazieren gegangen. Kurz nach Betreten des Waldes ist demnach ein großer dunkelbrauner Hund auf den Jungen zugekommen und hat diesen im Schulterbereich gebissen. Die Pflegemutter versuchte den Hund vom Kind zu lösen, dieser verbiss sich daraufhin in die Hand der Frau. Schließlich aber hat der Hund von der Frau abgelassen und ist zurück in den Wald verschwunden. Die Hunderasse ist laut Polizei unbekannt, das dunkelbraune Tier soll eine Rückenhöhe etwa wie ein Schäferhund und Schlappohren gehabt haben.
Sowohl die Frau als auch der vierjährige Junge wurden durch den Hundebiss verletzt, sie wurden zur ärztlichen Behandlung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet. Zeugen, die ergänzende Hinweise, insbesondere Angaben zum Halter des Hundes machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Varel unter Tel. 04451/923-0 in Verbindung zu setzen.
Freitag, 08 September 2017 10:06

69. Bockhorner Markt steht in den Startlöchern

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Bockhorn. Für drei Tage wird am Wochenende die Gemeinde Bockhorn zur Marktmeile. Denn mit dem 69. Bockhorner Markt gibt es für Feinschmecker, passionierte Karussellfahrer und Schaulustige bei zahlreichen Attraktionen Gelegenheit zum ausprobieren, einsteigen und besichtigen. Von Samstag, 9., bis Montag, 11. September, bietet der Bockhorner Ortskern als großes Festgelände viele Möglichkeiten zu feiern, zu tanzen und eine schöne Zeit zu verbringen.
Auch in diesem Jahr haben die Organisatoren um Marktmeister Stephan Haaken, Siegmund Wernicke und Hartmut Hinrichs, Vorsitzender des Heimatringes, ein buntes Paket für die Besucher geschnürt. Rund 54 Schausteller sind an den drei Tagen vor Ort, darunter beliebte Klassiker wie „Breakdancer“, „Musikexpress“, Autoscooter, „Beatjumper“, für die kleinsten Besucher gibt es zudem wieder Kinderfahrgeschäfte und Spielmöglichkeiten wie Dosenwerfen und Entenangeln.
Einen ersten Höhepunkt bietet der Bockhorner Markt bereits vor der Eröffnung am Samstag. Dann zieht der Festumzug mit prächtig geschmückten Wagen durch die Straßen. „Dieses Jahr haben wir 30 Fahrzeuge und Fußgruppen“, berichtet Hartmut Hinrichs. Drei Musikzüge, darunter der Spielmannszug Schweiburg, der Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen und die Musik- und Showband Grabstede, begleiten den Zug auf seiner Route. „Leider sind die Bockhorner Dörpsmus‘kanten das letzte Mal beim Umzug dabei“, bedauert Hartmut Hinrichs, „an den Seniorennachmittagen nehmen sie aber weiterhin teil.“ Eine Besonderheit wird ein Gespann der evangelischen Kirchengemeinde Bockhorn sein. „Anlässlich der zehnjährigen Partnerschaft mit Jaworze besucht uns eine zehnköpfige Delegation aus Polen“, berichtet Bürgermeister Andreas Meinen. Anmeldungen für den Umzug sind bis Montag, 4. September noch über den Heimat­ring oder die Gemeinde Bockhorn möglich. Wünschenswert sind kleine Zugmaschinen. Der Umzug am Samstag beginnt um 14 Uhr in der Hilgenholter Straße und führt auch in diesem Jahr durch die Lange Straße über die Rosenstraße bis zum Klinkerhof. Begleitet wird der Zug von der Freiwilligen Feuerwehr Bockhorn. Die Moderation übernimmt in der Langen Straße Peter Wegener, der die einzelnen Wagen und Teilnehmer vorstellen wird.
Der Markt wird um 16 Uhr vom Bürgermeister mit Freibier für Erwachsene und Freikarten für Kinder offiziell eröffnet. Abends laden DJ Westi und „Promise“ ab 20 Uhr alle Tanzliebhaber zur Party in das Festzelt ein. Am Sonntagmorgen findet um 10 Uhr ein Ökumenischer Marktgottesdienst in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche statt und auch der Flohmarkt Marktplatz/Urwaldstraße/Klinkerhof ist geplant. „Es gibt freie Standwahl und private Anbieter zahlen keine Standgebühr. Das betrifft lediglich gewerbliche Stände“, erläutert Marktmeister Stephan Haaken.
Am Montag findet der Seniorennachmittag mit den Dörpsmus‘kanten und dem Shantychor im Festzelt statt und der Familientag lockt mit „Happy Hour“-Angeboten. Weitere Höhepunkte sind der verkaufsoffene Sonntag von 11 bis 16 Uhr und der Auftritt von United Four und DJ Westi am Montagabend. Zusätzlich öffnet der Verein für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn am Sonntag von 13 bis 17 Uhr sein Archiv Kirchstraße/Ecke Gartenstraße mit Bildern aus der Vergangenheit der Gemeinde Bockhorn. Das traditionelle große Höhenfeuerwerk am Montagabend rundet den 69. Bockhorner Markt um 21 Uhr schließlich ab.
Freitag, 08 September 2017 10:03

Turnverein hofft auf eine neue Laufbahn

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Bockhorn. Sanierungsbedarf besteht bei der Laufbahn auf dem Sportplatz an der Hilgenholter Straße. Aus diesem Grund hat der Turnverein Bockhorn die Erneuerung der 400-Meter-Laufbahn beantragt. Die bisherige Fläche besteht aus 300 Meter Rasen sowie 100 Meter Kunststoffbahn. Die jetzige Rundlaufbahn sei holprig, uneben und gefährlich zum Laufen, schreibt der Vorstand des Turnvereins im Antrag an die Gemeinde.
Handlungsbedarf sieht auch der Kreissportbund, der bei einer Begehung der Sportstätten in Bockhorn im Januar die Leichtathletikanlagen als sanierungsbedürftig einstufte, wie es in der Beschlussvorlage der Gemeinde heißt. Nutzer für die erneuerte Lauffläche, die zur Gänze aus Kunststoff bestehen soll, sollen Schule und Vereine sein. Bisher wird die Laufbahn vom Turnverein für die Abnahme der Sportabzeichen sowie für den Schulsport genutzt. In einer ersten Überschlagsrechnung hatte die Gemeinde rund 350.000 Euro an Baukosten ermittelt, abhängig von der Anzahl der Laufbahnen, Untergrundbeschaffung sowie Entsorgung des möglicherweise schadstoffhaltigen Altmaterials, so die Gemeindeverwaltung. Mit dem Antrag beschäftigte sich auch der Schul-, Jugend-, Kultur-, Sport- und Marktausschuss in seiner jüngsten Sitzung.
Grundsätzlich gebe es verschiedene Fördermöglichkeiten, führte Bürgermeister Andreas Meinen aus. Das Maximum betrage dabei jedoch 100.000 Euro. Eine weitere Überlegung sei, den Landkreis Friesland über den Schulsport in der Angelegenheit miteinzubinden. „Als Gemeinde haben wir noch ganz andere Brocken vor der Brust“, gab Meinen in Bezug auf die Höhe der Kosten zu bedenken. Im Erlebnisbad Bockhorn bestehe beim Babybecken sowie dem Dach aus Eternitplatten aufgrund von Undichtigkeit ebenfalls Handlungsbedarf. Ein Kostenvoranschlag stehe noch aus.
Olaf Nack (UWG) betonte, dass man in Relation zu den Kosten setzen müsse, wieviele Personen die Laufbahn tatsächlich nutzten. „Das wird ganz schön schwer zu stemmen“, so Harald Duttke (FDP). Ein solches Projekt lasse sich nur mit großer Förderung realisieren. Der Ausschuss einigte sich einstimmig darauf, den Antrag zur Kenntnis zu nehmen, im nächsten Schritt sollen Fördermöglichkeiten ermittelt werden.
Freitag, 08 September 2017 09:56

Anwohner fürchten Staub- und Lärmbelastung

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Zetel. Die Liste der Vorwürfe ist lang, die Unzufriedenheit einigen Anwohnern des Gewerbegebiets Roßfelde groß. Stein des Anstoßes ist das Speditionsunternehmen Tönjes, das sich aus Sicht der Anwohner nicht an die gewerblichen Lärmschutzauflagen halten und darüber hinaus den Naturschutz missachten würde.
Weil sie sich von der Gemeinde Zetel und dem Landkreis Friesland allein gelassen fühlen, haben die betroffenen Anwohner inzwischen eine Bürgerinitiative gegründet. Sie wollen verhindern, dass die Spedition mittels aktualisierter Nutzungsänderung die Möglichkeit erhält, künftig in der Werkhalle an Lastwagen TÜV-Prüfungen vornehmen zu lassen. Dafür soll an der Gebäudeseite eine Umfahrung entstehen. Nachts würden Lastwagen gestartet und minutenlang warmlaufen, bei Lackierarbeiten rieche es eindeutig nach Verdünnern, die flackernde Beleuchtung der Außenanlage leuchte die Nachbargrundstücke aus – besonders stößt den Anwohnern das Entfernen der Bäume und des Unterholzes an den Hallenseiten auf. „Mit der Wegnahme der Bäume schauen die Anwohner direkt auf die Halle der Spedition Tönjes, die nur wenige Meter entfernt steht. Sollten Lastwagen direkt am Grundstück vorbeifahren, würden die Grundstücke direkt mit Lärm, Abgasen und Erschütterungen belastet. Neben der massiven Feinstaubbelastung, die dies mit sich bringt, würden die im Bebauungsplan stehenden Obergrenzen für Lärm stark überschritten“, schreibt Angelika Börchers in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative. Man habe die Gemeinde und den Landkreis auf die Probleme aufmerksam gemacht, „Reaktionen blieben größtenteils aus“, heißt es weiter in dem Schreiben.
„Die Arbeiten im ,Grünbereich’ sind in einem Ortstermin mit dem Landkreis Friesland abgestimmt worden“, erklärt Bürgermeister Heiner Lauxtermann auf Nachfrage. Die Veränderung resultieren aus der geplanten Umfahrung für Fahrzeuge zur Halle. Bei der Ortsbesichtigung seien die weiteren Vorwürfe nicht bestätigt worden, so Heiner Lauxtermann. Das Speditionsgelände ist ein sogenanntes eingeschränktes Gewerbegebiet (GEe), die Einschränkung bestehe darin, dass Gewerbebetriebe zulässig sind, die das Wohnen nicht wesentlich stören, teilt Mario Atzesdorfer vom Fachbereich Planung, Bauordnung und Gebäudemanagement des Landkreises Friesland mit. Die benachbarte Wohnbebauung liege bereits im Außenbereich und „genieße nicht den Schutzanspruch einer allgemeinen Wohnnutzung“, anders als bei per Bebauungsplan definierten Wohnsiedlungen. Künftig soll ein Wall die Anwohner vor Lärm schützen, ein schalltechnisches Gutachten wird ebenfalls erstellt.
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