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Friesische Wehde

Freitag, 23 Juni 2017 13:08

Neues Schlosskonzept soll Besucher anziehen

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Neuenburg. Für das Schloss in Neuenburg soll ein zukunftsfähiges Konzept aufgestellt werden. Darin könnten auch Vorschläge und Ideen von Bürgern fließen. Der Rat stelle sich einen öffentlichen Diskussionsprozess vor, machte Bürgermeister Heiner Lauxtermann kürzlich zu Beginn des Planungsvortrages im Vereenshuus Neuenburg deutlich.
Präsentiert wurde ein erstes Vorkonzept für das historische Gebäude von Uta Müller-Glaßl und Frank Glaßl vom Landschaftsarchitekturbüro Müller-Glaßl und Partner aus Bremen. Dabei wurde deutlich, welche Akribie und Recherche im Vorfeld nötig gewesen war, um die Historie und Veränderung des Schlosses über die Jahrhunderte zu dokumentieren und auszuwerten. Ein besonderer Schwerpunkt bildete dabei die Erfassung der tatsächlichen, heute noch erhaltenen historischen Bestandteile. Starke Veränderungen stellten die Architekten im Gartenbereich fest. So fanden sich Spuren des ehemals außerhalb des Schlosses gelegenen Renaissance-Gartens ebenso wie Wegenetze des vom Hofgärtner Christian Ludwig Bosse 1806 angelegten Bereichs rund um das Schloss. Bei Probegrabungen habe sich außerdem ergeben, dass diese Wegestrukturen unter der Erde größtenteils noch erhalten sind. Auch an vielen anderen Stellen sei die Arbeit Bosses noch erhalten. Städtebaulich, künstlerisch und denkmalhistorisch ergebe sich daraus ein hoher Wert. Die Architekten skizzierten in der Vorplanung vier Bereiche. Darunter fällt der historische Schloss-park, das Museumsdorf, der Park der historischen Technik mit dem Bahnhofsgebäude und der neue Lustgarten im Bereich des Bienenlehrpfades.
Die Insellage des Gebäudes stelle eine Stärke dar, sei jedoch im östlichen und südlichen Bereich von Bebauung freizuhalten, empfahlen die Planer. Dies betreffe den Spielplatz am Wassergraben, ebenso würden die Parkplätze direkt am Schloss entfallen. Um die Exklusivität des Gebäudes zu steigern, wäre zu überlegen, die Brücke zum Museumsareal abzubauen und das Gebäude, wie auf historischen Fotos belegt, wieder mit einem Zaun zu versehen. Die Architekten regten zudem an, den Schlossgang für Fahrzeuge zu sperren. Zu verbessern wäre der Aufgang zur Aussichtsplattform am Schloss. Die derzeitige Treppe sei nicht behindertengerecht und biete keinen barrierefreien Zugang.
Um den Charakter des Gebäudes mit den umliegenden Flächen näher an der Historie anzugliedern, müsse dabei die Vegetation in Betracht gezogen werden. So versperre die Hain-Struktur der Jungbäume an den Seiten die Sicht auf das Umland und andersherum. Eine Entnahme von Bäumen oder Büschen müsse jedoch in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erfolgen. Dies gelte auch für eine etwaige Verbreiterung der Gräben. Die bisher eher eigenständigen Areale sollten durch einen neuen Weg zwischen Lustgarten und Schloss verbunden werden. „Sie haben hier einen Schatz – das Juwel ist da, es muss nur geschliffen werden“, konstatierte Frank Glaßl zum Abschluss des Vortrags. Allerdings sei eine Konzeptlaufzeit von 20 bis 40 Jahren bei der Umgestaltung historischer Gärten einzurechnen. „Wenn wir uns hier auf den Weg machen wollen, bedeutet das viel Veränderung – das geht nicht von heute auf morgen“, betonte Bürgermeister Heiner Lauxtermann. Die Umsetzung müsse dabei vom Rat und der Bevölkerung getragen werden: „Hier ist politischer und Bürgerwille gefragt.“
Von Seiten der Zuhörer wurde angeregt, bei der Entnahme eines Baumes dafür zwei neue zu pflanzen und vor der Abschaffung der Parkfläche zunächst eine neue auszuweisen. Einig waren sich alle darin, dass die bisherige Situation der „zweiten Reihe“ mittels Neukonzeptionierung aufgebrochen und verbessert werden muss.
Freitag, 16 Juni 2017 10:33

Richtfest beim Pflegebutler

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Neuenburg. Noch deutet der nackte Rohbau in der Graf-Anton-Günther-Straße nicht auf einen Wohnpark hin, aber die Richtkrone schwebt bereits sichtbar über dem Gebäude. Mit einem Richtfest feierte kürzlich das Unternehmen Pflegebutler den Baufortschritt am Standort Neuenburg, der laut Geschäftsführer Heiko Friedrich zum 1. April 2018 eröffnet wird: „Die Übergabe erfolgt am 1. März, dann bleiben noch drei bis vier Wochen für die Möbeleinrichtung.“
In Neuenburg entstehen 32 Appartements, jeweils 30 Quadratmeter groß, plus acht zusätzliche Zimmer für Tagespflegegäste. Das Kostenvolumen beträgt rund 5 Millionen Euro. „Friesland hat den stärksten demografischen Wandel der nächsten zehn Jahre“, erklärt Heiko Friedrich die Motivation, auch im ländlichen Bereich Frieslands das Pflegeangebot auszubauen: „Gleichzeitig wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, auch im Alter im Ort bleiben zu können.“ Am Standort Neuenburg entstünden zudem 35 bis 40 neue Arbeitsplätze, so der Unternehmer.
Anmeldungen für den Wohnpark Neuenburg sind ab jetzt möglich, Anfragen nimmt Einrichtungsleiterin Brit Meyer unter der Telefonnummer 04453/483630 entgegen. Der Wohnpark Bockhorn verfügt über ein Musterzimmer, das besichtigt werden kann.
Freitag, 09 Juni 2017 09:29

Bockhorn feiert die Faszination Oldtimer

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Bockhorn. Bei gut neun Jahren liegt laut Kraftfahrtbundesamt das Durchschnittsalter aller in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge. Die Fahrzeugdichte liegt im Schnitt bei 684 Fahrzeugen je 1.000 Einwohner. Diese Werte werden in Bockhorn an diesem Wochenende zweifellos deutlich übertroffen, denn es ist Anfang Juni, und damit wieder Zeit für den traditionsreichen Bockhorner Oldtimermarkt. Es ist das 36. Klassikertreffen dieser Art in Bockhorn, das wie immer am zweiten Juniwochenende, in diesem Jahr also vom 9. bis 11. Juni wie gewohnt auf dem mehrere Hektar großen Gelände direkt an der B 437 zwischen Osterforde und Bockhorn stattfindet.
Das Klassikertreffen mit Teile- und Zubehörmarkt sowie Oldtimerrallye zieht die Besucher alljährlich nicht nur mit dem gigantischen Angebot, sondern auch mit seiner einzigartigen Atmosphäre in seinen Bann. Wer zwichen Freitag und Sonntag im südlichen Friesland unterwegs ist, sollte die Augen offen halten, es gibt dann auf den Straßen rund um Bockhorn so manchen schicken Klassiker zu sehen. Die Anwohner der zum Veranstaltungsplatz führenden Straßen verzichten nicht selten auf ein Eintrittsticket: Sie stellen ein paar Gartenstühle an die Straße und genießen dann tagelang ihren ganz privaten, kleinen „Concours d’Élégance“ vor der Haustür.

Mehr als 5.000 Oldtimerfahrzeuge haben an diesem Wochenende als gemeinsames Ausflugsziel das 150.000 Quadratmeter große Ausstellungsgelände und präsentieren sich im edlen Grün einer gewachsenen Parklandschaft. Und getreu dem Spruch „wie der Herr, so das Gescherr“, komplettieren die vielen Schrauber, Händler, Sammler und kuriosen „Typen“ die Szenerie dieses Events. Denn sie alle verbindet die Faszination alter Technik, die Individualität ausdrückt und ein Stück Geschichte des vergangenen Jahrhunderts erzählt. An diesen drei Tagen gehen hier die Uhren komplett anders. Der Genuss beginnt am Morgen, wenn Familie Ahlers zum gemütlichen Frühstück in den Kaffeegarten lädt mit ofenfrischen Brötchen, hausgemachter Himbeermarmelade und dem Duft von handgefiltertem Kaffee. Für nicht wenige Besucher, die aus allen Teilen der Republik sowie aus dem Ausland anreisen, ist der Besuch in Bockhorn ein Stück Urlaub – sie lassen sich beim Bummel über die grünen Wiesen mit den zahllosen stilvollen Karossen anstecken vom Charme der guten alten Zeit und erliegen der Faszination des „Marktes im Norden“.

Bockhorner Oldtimer- und Teilemarkt

Längst gehört das Treffen mit Fahrzeug-, Teile- und Zubehörmarkt zu den größten und gefragtesten Veranstaltungen der Oldtimer-Szene in der gesamten Republik. Vom rostigen Scheunenfund bis zur chromblitzenden Nobelkarosse im Neuzustand wird wieder alles dabei sein. Egal ob Schrauber und Bastler, Technik-Freak oder Freunde von Ästhetik und Nostalgie: Wer klassische Fahrzeuge mag, muss an diesem Wochenende nach Bockhorn! Ein Höhepunkt für „Schaulustige“ ist ohne Frage der Start zur Friesland-Rallye am Sonntagmorgen. Die Sonderschau steht in diesem Jahr unter dem Motto „American Way of Drive“, ein Treffen für US-amerikanische Straßenkreuzer und andere Klassiker bis Baujahr 1980. Beim „Sunny Sunday“ sind ferner wiederum am Sonntag, 11. Juni, Youngtimerfahrzeuge bis Baujahr 1992 willkommen. Das Ausstellungsgelände ist alles in allem mehr als 15 Hektar groß, die Organisation wie auch die Durchführung des großen Treffens stellt die Veranstalter und ihr Team in jedem Jahr wieder vor große Herausforderungen. Cheforganisator Thilo Ahlers und seine Familie sind das ganze Jahr über damit beschäftigt, den Markt auf die Beine zu stellen und dafür zu sorgen, dass an den drei entscheidenden Tagen alles reibungslos läuft.

Der Bockhorner Oldtimermarkt öffnet am Freitag ab 10 Uhr (nur mit Drei-Tages-Ticket), am Samstag und Sonntag jeweils um 8 Uhr. Eine besondere Einladung richtet die Familie Ahlers als Gastgeber des Oldtimermarktes übrigens an alle Einwohner der Gemeinde Bockhorn: Nach Vorlage eines gültigen Ausweises haben alle Bockhorner am Freitag, 9. Juni, ab 10 Uhr freien Eintritt!

Bockhorner Oldtimermarkt

36. Bockhorner Oldtimermarkt: Das Programm im Überblick
Freitag, 9. Juni 2017
ab 9 Uhr Einlass für Anbieter, Anrollen der Oldtimer
ab 10 Uhr Einlass für alle Bockhorner und Besucher mit 3-Tage-Ticket!
ab 10 Uhr Cafeteria (Freigelände B) geöffnet
10 bis 24 Uhr Biergarten u. Grill im Freigelände B/E geöffnet

Samstag, 10. Juni 2017
ab 6.30 Uhr Großes Frühstück in der Cafeteria
ab 7 Uhr Einlass für Anbieter
8 Uhr Eröffnung des Oldtimer- u. Teilemarkte, Sonderschau „American Way of Drive“, stündlich Steilwand-Motorradshow „Wall of death“
ab 10 Uhr Biergarten und Grills geöffnet

Sonntag, 11. Juni 2017
ab 6.30 Uhr Großes Frühstück in der Cafeteria
ab 7 Uhr Einlass für Anbieter
8 Uhr Beginn des 2. Markttages, Sonderschau „American Way of Drive“, Kofferraumverkauf und „Sunny Sunday“ – 9. Youngtimer-Treffen bis Baujahr 1992
stündlich Steilwand-Motorradshow „Wall of death“
9.30 Uhr Start zur 35. Friesland-Rallye
10 bis 18 Uhr Biergarten und Grills geöffnet
ca. 14.30 Uhr Zieleinfahrt der Rallyeteilnehmer
ca. 16 Uhr Siegerehrung der Rallyeteilnehmer durch Bürgermeister Andreas Meinen
Sonntag, 04 Juni 2017 19:30

Der Finaltraum der BVB-Baskets ist geplatzt

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Bockhorn. Schade - der ganz große Wurf blieb den Basketballern des BV Bockhorn am Ende dann doch verwehrt: Bezirksoberligist VfL Löningen beendete den Pokaltraum der Mannschaft von Trainer Miroslav Bujisic und löste mit einem 69:51-Sieg in Bockhorn die Finalkarte des Bezirkspokalwettbewerbs 2016/17. Die BVB-Mannschaft schaffte es zu keiner Zeit des Spiels, an die Leistungen der vorhergehenden Begegnungen anzuknüpfen. Vor allem offensiv blieb sie vieles schuldig. Nicht zuletzt, weil Löningen offenbar bestens eingestellt war und Bockhorns Korbjäger Tobias Jürgens nahezu komplett aus dem Spiel nehmen konnte. Beim Halbzeitstand von 33:37 schien ein weiterer Pokalerfolg noch möglich. In Halbzeit 2 jedoch setzte sich Löningen vermehrt unter dem Korb durch und löste schließlich das Final-Ticket mehr als verdient.
"Leider haben wir heute einen schlechten Tag erwischt und konnten nicht an die Leistung der vergangenen Pokalauftritte anknüpfen", so Tobias Jürgens nach dem Spiel zum Friebo-Sport. Trotz der großen Enttäuschung vom Pfingstsonntag können die BVB-Basketballer aber auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen, an deren Ende sie den angestrebten Aufstieg in die Bezirksklasse feierten und erst kurz vor dem Finale des Bezirkspokals gegen einen an diesem Tag besseren Gegner stolperten. Grund genug für Zufriedenheit mit der Saison 2016/17.
Mittwoch, 24 Mai 2017 19:19

Neuenburger Pfingstturnier feiert 70. Auflage

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Neuenburg. Eine knappe Woche noch, und im Luftkurort in der Friesischen Wehde beginnt, wie seit 1947 üblich, die „5. Neuenburger Jahreszeit“. Das 70. Pfingstturnier der Neuenburger Handballer übt erneut seine traditionelle Anziehungskraft auf die norddeutsche Handballgemeinde aus, die sich ungemindert auf das lange Wochenende mit Sport und Feten in der vertrauten Umgebung der Neuenburger Urwald-Kampfbahn freut. Die Beliebtheit dieses Termins lässt sich schon an der Teilnehmerliste ablesen, denn da stehen nicht nur Teams aus der näheren Umgebung. Schon seit Jahrzehnten reisen Mannschaften aus Bremen, Hannover, Lübeck, Berlin, Schaumburg und zahlreiche Vereine aus Nordrhein-Westfalen an, um ihr Saisonende in Neuenburg zu feiern. Es nehmen aber auch Hobby-, Uni- oder gemischte Mannschaften teil, deren Spieler sich einmal im Jahr treffen um neben dem Lieblingssport auch ein entspanntes Wochenende zu erleben, an dem alte Freundschaften gepflegt und neue geschlossen werden können.

Turniersport und Feten!
Das Programm des Turnierwochenendes beginnt am Freitag. Die Mannschaften reisen an, bauen ihre Zelte auf und richten sich ein. Am Abend um 22 Uhr startet DJ Westi die „Players Night“, die erste Disco-Fete des Wochenendes, zu der sowohl Handballer als auch sportfremde Besucher ins Festzelt auf der Urwald-Kampfbahn streben. Der Eintritt zu dieser Eröffnung ist kostenlos. Sportlich wird es erstmals am Samstagvormittag. Dann nehmen um 10 Uhr Damen- und Herrenmannschaften aus dem sportlichen Bereich der Leistungsklassen Regionsklasse, Regionsliga sowie Freizeit-, Uni- und Hobbymannschaften den sportlichen Kampf um den „Volksbank-Cup“ auf. Bei den Damen gehen am Samstag rund 20 Mannschaften in das Rennen, bei den Herren haben sich etwa 30 Mannschaften für den Kampf um „Pott und Preisgeld“ angemeldet. Bei den Damen will das Team „Donna Della Schiuma“ aus Schaumburg den Titel aus dem Vorjahr verteidigen, bei den Herren will „Talbrücke Köttersbach“ aus Angermund seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Die Finalspiele sind für 18 Uhr angesetzt. Danach heißt es „Vorbereiten auf die Urwaldfete!“. Die größte Urwald-Fete Frieslands beschließt den 1. Turniertag und vereint etwa 1500 partyhungrige Menschen der Region unter dem Dach des Urwaldzeltes. Für die Musik sorgt erneut DJ Westi mit einem Mix aus Dance Classics, Charts, 80s, 90s sowie Rock & Pop für jeden Geschmack. Eintritt für die Veranstaltung liegt bei 5 Euro. Beginn ist um 21 Uhr.

Der Abschluss am Pfingstsonntag
Der Pfingstsonntag bleibt allein dem Sport vorbehalten. Zwei Turniere mit insgesamt 15 teilnehmenden Teams beschließen das Neuenburger Turnierwochenende 2017. Ab 11 Uhr finden die Turniere der höheren Leistungsklassen statt. Bei den Frauen kämpfen fünf Mannschaften um das Preisgeld, bei den Männern sind es neun Teams. Titelverteidiger bei den Damen ist auch hier die Schaumburger Mannschaft von „Donna Della Schiuma“, die ihren Doppelerfolg aus dem Vorjahr erneut einfahren möchte. Bei den Männern will die Oldenburger Mannschaft „Los Mercenarios“ das Turnier erneut gewinnen. Das Turnier wird beendet mit den Finalspielen, die auf 15.30 Uhr terminiert sind. Ab 16 Uhr rücken die Handballer dann ab in alle Richtungen, wohl wissend, dass sie in einem Jahr auch zur 71. Ausgabe des Neuenburger Handball-Pfingstturniers wieder da sein werden. Das Handball-Pfingstturnier der HSG Bockhorn/Neuenburg ist übrigens auch nach 70 Jahren immer noch ein tolles Ziel für einen Pfingstausflug!
Donnerstag, 11 Mai 2017 09:08

ABGESAGT: "Rock am Rondell"

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Zetel. Die Veranstaltung "Rock am Rondell” am Hankenhof in Zetel (Neuenburger Straße) hätte an diesem Freitag, 12. Mai, in die nächste Runde gehen sollen.
Am Donnerstag haben die Veranstalter aber wegen der schlechten Wetteraussichten für den Freitagabend abgesagt!
Donnerstag, 04 Mai 2017 15:55

Fliegerbombe in Ellenserdammersiel?

geschrieben von

Noch gibt es keine Klarheit über den Fund. Eine etwaige Evakuierung wird für Sonntag, 14. Mai, vorbereitet.

Ellenserdammersiel. Bei Vermessungsarbeiten im Zuge der Sanierung der Bahnstrecke sind am Donnerstag in Ellenserdammersiel sogenannte „Anomalien“ im Boden festgestellt worden – möglicherweise handelt es sich dabei um eine Fliegerbombe, wie der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen und Ordnungsamtsleiterin Anke Emken am Nachmittag mitteilten. Um was es sich genau handelt, muss noch geklärt werden, aber: Steckt dort am Bahnübergang tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden, wäre eine Entschärfung und damit die vorherige Evakuierung aller Wohngebäude im Umkreis von rund 1.000 Metern verbunden. Diese würde, sollte das nötig sein, voraussichtlich am nächsten Sonntag, 14. Mai, ab 9 Uhr stattfinden.

Der Fund liegt in einem Bereich unmittelbar an Autobahn und Bahnstrecke, weiträumige Sperrungen könnten hier also am Muttertagswochenende notwendig sein. Die betroffenen Einwohner sind durch den Bezirksvorsteher Hans Rautenberg und den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Jörg Steinker, bereits vorgewarnt worden. Wer im Evakuierungsfall nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen kann, wird von der Gemeinde ins Bürgerhuus an der Kirchstraße eingeladen.

Das Rathaus ist jetzt Gefahrenabwehrbehörde, hier laufen Meinen zufolge alle Informationsstränge zusammen, der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst muss koordiniert werden. Einen ähnlichen Fall hat es in Bockhorn in jüngerer Zeit nicht gegeben. Die „Anomalien“ liegen in drei und in sechs Meter Tiefe im Schwarzen Brack im Bereich des Bahnüberganges. Das Land schickt den Kampfmittelbeseitungsdienst. Sollten es tatsächlich Bomben sein – die Vermutung liegt nahe wegen der Nähe zu Wilhelmshaven, im Krieg häufiges Ziel von Flieger-Angriffen – sollen Spundwände errichtet und mit Wasser geflutet werden, um sicher entschärfen zu können.

Rund 120 Bürger im Umkreis von 1000 Metern müssen sich in Sicherheit bringen, wenn es zur Sprengung kommt; Landwirte müssen sehen, wie sie in der Zeit ihre Tiere versorgen können. Im Rathaus wird am 13. und 14. Mai eine Informationsstelle eingerichtet unter Tel. 04453/708-44.
Dienstag, 25 April 2017 15:59

Vermisster 81-Jähriger aus Osterforde ist tot

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Bockhorn. Der 81-jährige Bewohner der Senioren- und Altenheims Osterforde, der seit dem 13. März vermisst wurde, ist tot. Nach Mitteilung der Polizei wurde der Leichnam am vergangenen Sonntag, 23. April, von Spaziergängern im Bockhorner Moor entdeckt. Der Polizei war eine leblose Person im Moorgebiet gemeldet worden, schon aufgrund der Kleidung war die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um den gesuchten Senior handeln würde. Nachdem die leblose Person durch Einsatzkräfte der Feuerwehr geborgen war, konnte ein Notarzt nur noch den Tod der männlichen Person feststellen.

Im Rahmen der Ermittlungen zur Todesursache haben sich laut Polizei keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben. Der Tod dürfte durch eine Unterkühlung eingetreten sein, hieß es. Anhand des Zahnstatus konnte der Leichnam mittlerweile eindeutig identifiziert werden, es handelt sich zweifelsfrei um den seit dem 13. März vermissten Mann. An jenem Montag sowie an den folgenden Tagen waren umfangreiche Suchaktionen veranlasst worden, bei der auch Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Bereitschaftspolizei sowie Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz kamen. Auch im Bockhorner Moor war gesucht worden, jedoch ohne Ergebnis.

Donnerstag, 13 April 2017 16:00

Dem Meister über die Schulter gucken

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Grabstede. Ton, Hand, Auge und Feuer sowie ein Fünkchen Inspiration und Muße – mehr braucht es laut Keramikmeister Acki Jürgens nicht, um der Kunst des Töpferns gerecht zu werden. An den Ostertagen haben die Besucher des Klinkerzentrums in Grabstede ebenfalls die Gelegenheit, etwas von der besonderen Atmosphäre des Töpferns mitzuerleben: Am 13., 15. und 16. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr, kann man dem Meister bei der Arbeit über die Schulter gucken. „Mittlerweile gehen wir in die dritte Saison“, berichtet der Keramikmeister stolz. Die Töpferwerkstatt wurde im Juli 2015 eröffnet und hat seitdem viele Besucher mit Eindrücken der Ziegelei und des Töpferns bebeistert. Acki Jürgens schlägt damit die Brücke zwischen der modernen Herstellung der Klinker und der archaischen Töpferkunst. „Wir arbeiten beide immer noch mit Ton – da hat sich nicht viel geändert“, so der Keramikmeister. Bis zum Sommer soll die Töpferwerkstatt zusätzlich mit Medienstationen ausgestattet werden. So können die Besucher mithilfe von Touchscreens und Videos tiefer und ausführlicher in die Geschichte der Ziegelei in der Friesischen Wehde eintauchen. Die Werkstatt am Klinkerzentrum hat regulär dienstags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.altes-klinkerzentrum.de.

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