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„Nordseekarren“ und Agilitypark für Hunde:

Bauwohnwagen und Hundespielplatz am Strand


DANGAST
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22.02.2017
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Dangast.
Auf dem Strandcampingplatz in Dangast können Besucher in der kommenden Saison auch übernachten, ohne ein eigenes Zelt oder einen Wohnwagen mitbringen zu müssen: Auf Anregung von Kurdirektor Johann Taddigs sollen demnächst zwei „Nordseekarren“ angeschafft werden, die Besuchern dann auch für kürzere Aufenthalten angeboten werden können.  
Die Anschaffung ist einer gemeinsamen Marketingmaßnahme der Arbeitsgemeinschaft „Die Nordseeküste“ entsprungen, der auch die Kurverwaltung Dangast angehört. Die „Nordseekarren“ sollen auch auf einer gemeinsamen Internetplattform vermarktet werden. Nur etwa 4,40 Meter lang und 2,50 Meter breit, auf Tandemachse montiert, sind die Wagen, ähnlich einem Bauwagen, nur karg möbliert – aber eben doch deutlich komfortabler als ein Zelt. Mit den rustikalen Holzwagen könne der Trend des sogenannten „Glamping“, des glamourösen Campings, bedient werden, erklärte Taddigs im Betriebsausschuss – da gebe es durchaus rege Nachfrage, andere Campingplätze an der Küste hätten entsprechend gute Erfahrungen mit solchen Angeboten gemacht. Taddigs stellte die „Nordseekarren“ in einer Präsentation kurz vor. Schon in Kürze könnten die Fahrzeuge geliefert werden, sie sollen schon in der kommenden Saison das Portfolio des Strandcampingplatzes erweitern.
Im Ausschuss stieß der Vorschlag überwiegend auf positive Resonanz, trotz der Anschaffungskosten von insgesamt rund 31.000 Euro – denn, so betonte Johann Taddigs, „wir können damit Geld verdienen“, die Investition amortisiere sich selbst bei vorsichtiger Schätzung der Auslastung rasch. Im Ausschuss zeigte man sich einig, dass die „Nordseekarren“ sowohl optisch als auch im Angebot eine Bereicherung bedeuten werden, so gab es grünes Licht für den Vorschlag, obgleich dieser erst spontan auf die Tagesordnung gekommen war.

Nicht ganz unumstritten hingegen sind die Pläne für den Aufbau eines sogenannten Agilityparks am Dangaster Strand: Dabei handelt es sich um eine Art Hundespielplatz, in dem die Tiere sich ohne Leine austoben und verschiedene Hindernisse überwinden können. Schon in der Einwohnerfragestunde wurde die Frage laut, ob es nicht zu Konflikten mit Ruhe suchenden Gästen führe, wenn direkt neben dem Campingplatz sich die Tiere austoben würden. Kurdirektor Taddigs bewarb das Angebot. Während der Saison gelte in Dangast ein grundsätzlicher Leinenzwang, viele Hundeeigner würden die Möglichkeit, ihre Tiere frei laufen lassen zu können, zu schätzen wissen. „Der Anteil der Gäste, die mit Hund anreisen, nimmt zu. Darauf sollte man sich einstellen“, so Johann Taddigs. Das Bewegungsgehege soll den Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen, über den genauen Standort und das Ausmaß der Fläche müsse noch entschieden werden. Es handele sich nicht um eine Sportanlage, eine Kooperation etwa mit einem Hundesportverein werde es nicht geben, so der Kurdirektor auf Nachfrage. Kritik gab es noch am Anglizismus: Mit dem Begriff Agilitypark könne im Zweifel nicht jeder etwas anfangen – Namensvorschläge für den Dangaster Tierspielplatz seien durchaus willkommen, erklärte Johann Taddigs daraufhin.

Autor: Michael Tietz



Leserkommentare

2 Kommentare | Erstelle einen Kommentar

K. Wilts 24.02.2017 12:39
Also wer einen Hund ?? hat sollte mit dem Begriff Agility sehr wohl was anfangen können. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr darauf Antworten

Evelyn Groß 25.02.2017 09:06
Guten Tag das mit dem HundeSpielplatz finde ich eine super tolle Idee Antworten

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