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Alkoholfahrten in Bockhorn und Zetel

Mit 1,5 Promille durch Zaun gekracht


FRIESISCHE WEHDE
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24.03.2017
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Zetel/Bockhorn. Mit Alkohol am Steuer in zwei Fällen hatte es die Polizei nahezu zeitgleich in der Nacht zu Freitag zu tun: So verursachte eine 23-jährige Autofahrerin gegen 0.20 Uhr einen Verkehrsunfall in der Pohlstraße in Zetel: Sie war auf der Straße Klein Schweinebrück unterwegs und übersah nach Polizeiangaben an der Pohlstraße das Ende der Straße, fuhr geradeaus, durchbrach zwei Zäune und kam erst auf einer Wiese zum Stehen. Die Polizeibeamten stellten vor Ort bei der Frau einen deutlichen Alkoholgeruch fest, ein Alkoholtest ergab schließlich einen Wert von 1,5 Promille. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet und nach erfolgter Blutprobe wurde der Führerschein einbehalten.

Ebenfalls um kurz nach Mitternacht stoppte die Polizei bei einer Verkehrskontrolle auf der Urwaldstraße in Bockhorn einen jungen Autofahrer, der offenkundig erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab hier einen Wert von 1,2 Promille. Auch auf diesen Fahrer kommt ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr zu, sein Führerschein wurde von der Polizei einbehalten.

Wer unter Alkoholeinfluss am Steuer von der Polizei gestoppt wird, hat immer mit einem Fahrverbot und einem empfindlichen Bußgeld oder gar einer Geldstrafe zu rechnen. Das Gesetz unterscheidet zwischen relativer und absoluter Fahruntüchtigkeit: Letztere liegt grundsätzlich vor bei einem Alkoholwert ab 1,1 Promille. In diesem Fall handelt es sich immer um eine Straftat, die nach § 316 Strafgesetzbuch mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden kann, hinzu kommt immer ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate. 

Autor: Michael Tietz



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