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Betrieb im Straßenverkehr untersagt:

Polizei stoppt Hoverboard-Fahrer


VAREL
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20.02.2017
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Varel. Das war womöglich ein teurer Spaß: Am vergangenen Sonntagabend stoppte die Polizei in Varel gegen 22.55 Uhr einen 16-Jährigen, der auf einem Gehweg an der Oldenburger Straße mit einem sogenannten Hoverboard unterwegs war.

Dieses Board, auch E-Board oder "Self-Balance-Scooter" genannt, verfügt über zwei parallel verlaufende Rädern sowie eine Standfläche mit Gleichgewichtsstabilisierungssystem, es wird über einen Elektromotor angetrieben und durch Gewichtsverlagerung des Fahrers gesteuert. Es handelt sich um ein Sportgerät, dessen Nutzung insbesondere für ungeübte Personen nicht ungefährlich ist.
Da die Geräte je nach Bauart Geschwindigkeiten von 20 km/h erreichen können, gelten sie als Kraftfahrzeuge und fallen unter die Regelungen der Zulassungsverordnung. Die Boards müssten für die Nutzung im Straßenverkehr zugelassen und versichert sein, zudem wäre eine Fahrerlaubnis nötig. All das gibt es aber nicht, somit dürfen die Boards nach der Straßenverkehrsordnung nicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen oder Gehwegen benutzt werden.
Da der Jugendliche sein Board ohne Betriebserlaubnis im öffentlichen Verkehrsraum geführt hat, wurde gegen ihn nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Inbetriebsetzung eines nicht zugelassenen Fahrzeugs eingeleitet.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das Fahren mit den beschriebenen Boards im öffentlichen Verkehrsraum verboten ist. Sie dürfen in Deutschland nur auf privatem Gelände benutzt werden.


Autor: Redaktion



Leserkommentare

1 Kommentar | Erstelle einen Kommentar

Der Grinch 20.02.2017 15:26
Wie kann ich gegen eine fehlende Fahrerlaubnis,sowie Pflichtversicherung ermitteln wenn es diese in diesem Fall gar nicht gibt.Das ist doch Unfug. Antworten

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