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Donnerstag, 04 Mai 2017 15:55

Fliegerbombe in Ellenserdammersiel?

geschrieben von Kai Hippen
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Unter dem Bahnübergang in Ellenserdammersiel werden Bomben vermutet. Unter dem Bahnübergang in Ellenserdammersiel werden Bomben vermutet. © Bild: Kai Hippen

Noch gibt es keine Klarheit über den Fund. Eine etwaige Evakuierung wird für Sonntag, 14. Mai, vorbereitet.

Ellenserdammersiel. Bei Vermessungsarbeiten im Zuge der Sanierung der Bahnstrecke sind am Donnerstag in Ellenserdammersiel sogenannte „Anomalien“ im Boden festgestellt worden – möglicherweise handelt es sich dabei um eine Fliegerbombe, wie der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen und Ordnungsamtsleiterin Anke Emken am Nachmittag mitteilten. Um was es sich genau handelt, muss noch geklärt werden, aber: Steckt dort am Bahnübergang tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden, wäre eine Entschärfung und damit die vorherige Evakuierung aller Wohngebäude im Umkreis von rund 1.000 Metern verbunden. Diese würde, sollte das nötig sein, voraussichtlich am nächsten Sonntag, 14. Mai, ab 9 Uhr stattfinden.

Der Fund liegt in einem Bereich unmittelbar an Autobahn und Bahnstrecke, weiträumige Sperrungen könnten hier also am Muttertagswochenende notwendig sein. Die betroffenen Einwohner sind durch den Bezirksvorsteher Hans Rautenberg und den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Jörg Steinker, bereits vorgewarnt worden. Wer im Evakuierungsfall nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen kann, wird von der Gemeinde ins Bürgerhuus an der Kirchstraße eingeladen.

Das Rathaus ist jetzt Gefahrenabwehrbehörde, hier laufen Meinen zufolge alle Informationsstränge zusammen, der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst muss koordiniert werden. Einen ähnlichen Fall hat es in Bockhorn in jüngerer Zeit nicht gegeben. Die „Anomalien“ liegen in drei und in sechs Meter Tiefe im Schwarzen Brack im Bereich des Bahnüberganges. Das Land schickt den Kampfmittelbeseitungsdienst. Sollten es tatsächlich Bomben sein – die Vermutung liegt nahe wegen der Nähe zu Wilhelmshaven, im Krieg häufiges Ziel von Flieger-Angriffen – sollen Spundwände errichtet und mit Wasser geflutet werden, um sicher entschärfen zu können.

Rund 120 Bürger im Umkreis von 1000 Metern müssen sich in Sicherheit bringen, wenn es zur Sprengung kommt; Landwirte müssen sehen, wie sie in der Zeit ihre Tiere versorgen können. Im Rathaus wird am 13. und 14. Mai eine Informationsstelle eingerichtet unter Tel. 04453/708-44.
Gelesen 722 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 10 Mai 2017 09:13

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