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Freitag, 19 Januar 2018 12:29

Mehr Bauland und Flächen für Gewerbetreibende

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Beim Jahresempfang durften die Sternsinger nicht fehlen, die nach einem Gesangsbeitrag Spenden sammelten. Beim Jahresempfang durften die Sternsinger nicht fehlen, die nach einem Gesangsbeitrag Spenden sammelten. Foto: Thorsten Soltau
Zetel/Neuenburg. Was ist geplant, wohin soll die Reise gehen? Die Entwicklungsrichtung der Gemeinde ist Aufhänger des diesjährigen Zeteler Neujahrsempfangs gewesen. Bürgermeister Heiner Lauxtermann gab Einblicke in die Planung für die kommenden zwölf Monate und ergänzte um aktuelle Sachstände zu Themen, die bereits seit dem vergangenen Jahr auf der Agenda von Rat und Verwaltung stehen.
Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch den Auftritt der Sternsinger, die im Anschluss an die Gesangsdarbietung Spenden für Kinder in Not sammelten. Musikalische Akzente zwischen den Redebeiträgen setzten Eliane Menzel und Prof. Fabian Menzel mit einem klassischen Repertoire, welches, auf Violine und Oboe gespielt, von den Gästen des Empfangs mit großem Applaus bedacht wurde.

Investitionen

Heiner Lauxtermann: „Wir sind wirtschaftlich gesund und das ist das Ergebnis guten Wirtschaftens in all den Jahren.“ Die Infrastruktur sei nicht nur ausgelastet, sie muss auch erweitert werden. Eine neue Krippe soll künftig der Geburtenerwartung Rechnung tragen, ein Kindergartenangebot wird auf ganztags umgestellt werden. Die Grundschule Zetel soll mindestens vierzügig ausgebaut werden, außerdem besteht die Notwendigkeit, Ersatz für die Außenstelle Bohlenberge zu schaffen. „Wir brauchen Räumlichkeiten für die Inklusion“, betonte der Bürgermeister in seiner Rede. Die zusätzliche Krippe geht in die Haushaltsberatung für 2018 ein. Für die geplanten Projekte geht die Gemeinde von einem Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro aus.
Für Neuenburg steht in diesem Jahr die Städtebauförderung im Fokus. Diese soll in Abstimmung mit den Neuenburger Einwohnern erfolgen. Mittelpunkt wird zunächst der denkmalgeschützte Bereich rund um das Schloss sein.

Wohnen und Gewerbe

Zetel als Wohngemeinde erfreut sich großer Beliebtheit. Neuere Baugebiete in Bohlenberge und Lammers Kamp in Neuenburg sind bereits komplett umgesetzt. Durch einfache Bebauungspläne wurden Verdichtungen in den Ortskernen von Zetel und Neuenburg ermöglicht. In diesem Jahr soll Zetel-Süd zwischen Danziger Straße und dem Bahnweg erschlossen und angeboten werden. Rund 80 Bauplätze stehen zur Verfügung, 50 Vormerkungen sind eingegangen. Über die Ökostrom GmbH hat die Gemeinde Wohnungsbau in Süpkenhörn betrieben. Die Gewerbegebiete Roßfelde und Collstede sind praktisch belegt, in Collstede gibt es noch wenige Flächen. Über das neue Gewerbegebiet Roßfelde-Nord ist die Gemeindeverwaltung mit dem Eigentümer der niedersächsischen Landgesellschaft einig geworden. Die Überplanung der Flächen ist für dieses Jahr vorgesehen. Die Chancen für eine öffentliche Förderung der Erschließung stehen dabei laut Lauxtermann „nicht schlecht“.

Haushalt

„Ausgeglichene Haushalte sind kein Selbstgänger“, stellte Bürgermeister Heiner Lauxtermann heraus. Die Gemeinde hat im Haushaltsjahr 2017 einen Überschuss erwirtschaftet, der mit für den Ausgleich des diesjährigen Haushaltsjahres herangezogen wird. Aber: „Es wird enger. Leider wird immer vergessen, dass wir steuerschwach sind und die Einnahmen nicht beliebig gesteigert werden können.“ Der Zuschussbedarf für die Kindertagesstätten mit dem Kiga Regenbogenfisch zusammen belaufe sich auf rund 1,6 Millionen Euro. „Das ist über den Haushalt nicht mehr zu erwirtschaften“, so Lauxtermann.

Kulturelles

Zetel feiert in diesem Jahr zehn Jahre Partnerschaft mit der polnischen Stadt Szczyrk. Dies soll im Mai in Zetel und im August in Szczyrk jeweils mit einem Festakt gefeiert werden.Im Mai kommt mit „Magical Dreams“ zudem eine Ausstellung europäischen Ranges der Galerie Bator aus Szczyrk nach Zetel in das Atelier von Uwe Schmalstieg. Der Bürgermeister lobte besonders das aktive Vereinsleben und das ehrenamtliche Engagement innerhalb der Gemeinde, insbesondere am Beispiel der Feuerwehr. Im Anschluss verlieh Heiner Lauxtermann Wiebke Bruns und Prof. Dr. Uwe Meiners die Gemeindemedaille für ihr Engagement. Wiebke Bruns sammelt seit mehr als zehn Jahren Müll und hat gemeinsam mit Jonny Lüschen das EU-Projekt „Voneinander lernen“ begleitet. Ihr Engagement als Unterstützerin ist zudem vielen lokalen Vereinen zugutegekommen. Prof. Dr. Uwe Meiners erhielt die Medaille vor allem für seine Verdienste um das Restaurierungszentrum Neuenburg und seinen Einsatz für das Schulmuseum Bohlenberge. Der Leitende Direktor des Museumsdorfs Cloppenburg hatte zuvor in einem Vortrag die verschiedenen kulturellen Erbstücke der Region anhand Neuenburg beleuchtet.
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