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Donnerstag, 29 März 2018 14:15

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geschrieben von Thorsten Soltau
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Die IGS Friesland-Süd Zetel bietet in diesem Jahr die Möglichkeit eines Freiwilligen Ökologischen Jahres

Zetel. Eigenständig etwas auf die Beine stellen, andere motivieren, sich selbst besser kennenlernen – allesamt Fähigkeiten, die sich später in Beruf und Studium als nützlich erweisen können, wenn es um die Bewertung der eigenen Stärken und Schwächen geht.
Eine Orientierung bietet die IGS Friesland-Süd in Zetel mit der Möglichkeit eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Sie ist in diesem Jahr erstmals als FÖJ-Einsatzstelle anerkannt worden. Dahinter steckt eine Menge Arbeit, wie Sven Glomme, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften an der IGS, erklärt. Der Aufgabenbereich eines Freiwilligen ist klar geregelt, für den Antrag auf Anerkennung ist ein entsprechendes Konzept erstellt worden. „In erster Linie wollen wir eine vielfältige Gelegenheit zum Mitmachen und Einbringen anbieten, und das über ein ganzes Jahr“, umreißt Sven Glomme die Kernidee.
Hinzu kommt, dass die IGS als Ganztagsbetrieb den Freiwilligen größere Zeiträume ermöglicht, in denen sie aktiv an ihren Projekten arbeiten können. „Das Haupteinsatzfeld ist der Schulzoo, mit Routineaufgaben wie Betreuen und Füttern“, sagt Sven Glomme, „nachmittags geht es dann zusammen mit dem Lehrer oder Betreuer in die Schul-AGs.“ Dort können und sollen die Freiwilligen auch eigene Ideen einbringen: „Wenn die Einarbeitung abgeschlossen ist, kann je nach Neigung auch eine eigene AG betreut werden.“
Entsprechend sind Kreativität, Selbstständigkeit und Lust an der Zusammenarbeit Eigenschaften, die die Bewerber idealerweise mitbringen sollten. „Der Freiwillige kann bei uns seinen Arbeitsplatz selbst gestalten und andere junge Menschen mit seinem Engagement ansprechen“, erklärt der Fachbereichsleiter. Das könne jemand, dessen Schulzeit noch nicht lange zurückliegt, oftmals besser als ein Pädagoge: „Jugendliche haben einen anderen Zugang zueinander und bringen ihre eigenen Erfahrungen ein.“
Betreut werden die Freiwilligen nicht nur von den Lehrern der IGS, sondern auch von der Akademie für Naturschutz, wo Seminare die jungen Menschen auf ihre Aufgabe vorbereiten. „Wir orientieren uns an den Bewerbern“, betont Sven Glomme. Denn letztlich soll das FÖJ für beide Seiten einen positiven Nutzen haben. „Für Jugendliche ist es eine Möglichkeit zu schauen, ob der pädagogische Bereich etwas für ihn ist und ermit anderen jungen Menschen arbeiten möchte.“
Für ihre Tätigkeit erhalten die Freiwilligen eine kleine Vergütung über den Förderverein der IGS Friesland-Süd und die Akademie für Naturschutz. „Wünschenswert wäre für uns ein Bewerber aus der nahen Region, da wir dem Freiwilligen keine Unterkunft anbieten können.“
Viel zu bieten habe die IGS jedoch an anderer Stelle. „Wir sind eine junge Einrichtung, die sich gerade aufbaut und viele ökologische und nachhaltige Themen aufgreift. Wer sich für Natur interessiert, dürfte hier bei uns auf seine Kosten kommen.“
Derzeit ist an der IGS eine FÖJ-Stelle zu besetzen. Bewerbungen können über die Internetseite der Akademie für Naturschutz via www.nna.niedersachsen.de/foej eingereicht werden. Für weitere Informationen steht Sven Glomme per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.

Grafik: Sven Glomme

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