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Donnerstag, 04 Mai 2017 16:38

Verkehrskonzept: Anwohner hadern mit Vorzugsvariante der Politik

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Diese Verbindung von Gewerbe- und Georgstraße soll für Kraftfahrzeuge nach Möglichkeit geschlossen werden – sie ist sehr schmal, unübersichtlich und auf 5 Tonnen lastbeschränkt. Als Ersatz müsste indes ein neuer Bypass zur Georgstraße geschaffen werden. Diese Verbindung von Gewerbe- und Georgstraße soll für Kraftfahrzeuge nach Möglichkeit geschlossen werden – sie ist sehr schmal, unübersichtlich und auf 5 Tonnen lastbeschränkt. Als Ersatz müsste indes ein neuer Bypass zur Georgstraße geschaffen werden. Foto: Michael Tietz
Eine neue Anbindung an die Georgstraße soll her, dabei muss eine künftige Siedlung möglichst schohn berücksichtigt werden.

Jaderberg.
Um ein neues Verkehrskonzept zur zukünftigen, verbesserten Erschließung des weiter wachsenden Wohnquartiers nördlich der Georgstraße in Jaderberg wurde jetzt im Jader Gemeinderat diskutiert. Dabei meldeten sich besorgte Anwohner zu Wort, die den aktuellen Überlegungen zur Schaffung einer neuen Verbindung zwischen der Georg- und der Gewerbestraße so gar nichts abgewinnen können, da diese Straße direkt an ihren Grundstücken vorbeiführen würde.

Hintergrund für die Überlegungen ist die Tatsache, dass durch die Erschließung weiterer Wohnbauflächen an der Mozartstraße der Verkehr in der besagten Siedlung weiter zunehmen wird. Insbesondere die jetzige Durchfahrt von der Georg­straße in die Gewerbestraße wird als Problem betrachtet. Es handelt sich um eine schmale, gepflasterte Fahrbahn ohne echte Nebenanlage, wegen des scharfen Winkels unübersichtlich – ein potenzieller Gefahrenpunkt, insbesondere bei steigenen Verkehrszahlen, da war man sich im Rathaus einig.
So war ein Planungsbüro beauftragt worden, ein Verkehrskonzept zu erstellen, das Lösungen für das Problem aufzeigen soll. Im Februar waren die Vorschläge der Ingenieure im Bauausschuss vorgestellt worden – die nunmehr von der Politik präferierte Variante „1C“ war nicht darunter. Dafür die Option, weiter westlich eine neue Verbindung direkt zwischen der Georgstraße und der Raiffeisenstraße (L 862) zu schaffen, so dass mit der Einmündung „Am Esch“ eine Kreuzung oder, noch besser, ein Kreisverkehr entstehen könnte. Das hätte den Vorteil, dass der bislang teils recht rasant in den Ort einrauschende Kfz-Verkehr hier eingebremst werden könnte. Aber das wäre einerseits sehr aufwendig und teuer, zudem müssten landwirtschaftliche Flächen durchschnitten werden. Letztlich konnte keine der vom Planer erarbeiteten Möglichkeiten im Ausschuss überzeugen. Ein Aspekt ist bei den Überlegungen zudem die Anbindung einer möglichen neuen Wohnbausiedlung östlich der Gewerbestraße, die ebenfalls über die vom Bauausschuss nun ausgetüftelten Variante „1C“ möglich wäre. Zentraler Kritikpunkt der Anwohner, die sich im Rat zu Wort meldeten: Diese Variante würde die in Rede stehenden Probleme gar nicht lösen, besser wäre es, Fahrzeuge aus der Siedlung rund um die Mozartstraße könnten weiter westlich auf die Landesstraße gelangen.
Ohnehin sei insbesondere die nördliche Georgstraße aufgrund ihrer Bauausführung gar nicht geeignet, weiteren Verkehr aufzunehmen. Das hatte zuvor schon der Fachplaner bestätigt: Als Sammelstraße tauge die schmale Straße nicht, sie zumindest abschnittsweise auszubauen, sei zusätzlich zu überlegen.
Einfach die Georgstraße (wie früher schon) ganz im Westen wieder an die L 862 anzubinden, sei keine gute Lösung, hieß es im Ausschuss: Man dürfe die Durchfahrt von der Raiffeisen- zur Vareler Straße nicht zu attraktiv machen sonst würde die Georgstraße – mehr als womöglich schon jetzt – zur Abkürzung, auf der immerhin eine Ampelkreuzung und zwei Bahnübergänge umfahren werden können. Auf die vielstimmige Kritik reagierte Bürgermeister Henning Kaars schließlich mit dem Hinweis, dass noch keine Entscheidung für den Bau der einen oder anderen Variante getroffen sei. Vielmehr gehe es nun zunächst darum, Kosten und Realisierbarkeit der zunächst Lösung 1C zu prüfen. Den entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat dann einstimmig – schließlich seien die übrigen Varianten im Planungsausschuss bereits ausgeschlossen worden.
Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Mai 2017 09:09

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