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Freitag, 06 Oktober 2017 09:56

Autocross am Dünenweg mit dem AC Spohle

geschrieben von Pascal Fianke
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Die Vorfreude über das Autocrossrennen am Sonntag ist den Vereinsmitgliedern des AC Spohle Dennis Gorski (links) und Lisa Behrens bereits jetzt anzusehen. Die Vorfreude über das Autocrossrennen am Sonntag ist den Vereinsmitgliedern des AC Spohle Dennis Gorski (links) und Lisa Behrens bereits jetzt anzusehen. Foto: Pascal Fianke
Varel. Wenn an diesem Sonntag, 8. Oktober, am Dünenweg die Motoren aufheulen, es um Punkte für die Meisterschaft geht und sich die Fahrer heiße Kämpfe liefern, werden nicht nur Motorsportfans auf ihre Kosten kommen.
Denn an diesem Wochenende veranstaltet der AC Spohle Autocrossrennen, welche im Rahmen des fünften Meisterschaftslaufs des Nordwestdeutschen Autocrossverbandes stattfinden. Erwartet werden rund 120 Teilnehmer, die aus dem Nordwestdeutschen Raum stammen und rund 13 verschiedenen Vereinen angehören. Einige Teilnehmer stammen sogar aus den Niederlanden.
Während der Sonntag (ab 9 Uhr) den Rennen vorbehalten ist, findet das Qualifying am Samstag ab 16 Uhr statt.
Als Fahrzeuge verwenden die Teilnehmer normale Straßenfahrzeuge, die jedoch vorher noch renntauglich gemacht werden müssen: „Bevor ein Fahrzeug an einem Autocrossrennen teilnehmen kann, muss es noch umgebaut werden. So brauchen die Autos beispielsweise eine Sicherheitszelle, die einen bei Überschlägen beschützt. Außerdem sind ein Rennsportsitz und ein Fünf-Punkt-Gurt, oder noch besser ein Sechs-Punkt-Gurt erforderlich“, erklärt Dennis Gorski vom AC Spohle. Auch Gorski nimmt an den Rennen teil: Er startet für das Racingteam JaNuCoHo in der Klasse 1. Dort haben die Fahrzeuge bis zu 1400 cm3 Hubraum. Insgesamt gibt es vierzehn verschiedene Klassen, die unter anderem nach Hubraum der Fahrzeuge und Fahrzeugtyp aufgeteilt werden. So wird beispielsweise zwischen Serientourenwagen, Spezialtourenwagen, Supertourenwagen und Spezialcrossfahrzeugen unterschieden. Zusätzlich gibt es noch die „Lady-Klasse“.

Bis die Rennen am Sonntag starten können, ist jedoch noch eine Menge zu tun. „Wir müssen unter anderem die Strecke fertig machen, das Fahrerlager sowie Start und Ziel errichten, eine Zuschauermeile abgrenzen, die wir mit Bauzäunen absperren, damit keine Personen auf die Strecke laufen. Zudem müssen Imbiss- und Sprecherwagen positioniert werden“, erklärt Gorski.
Damit alles pünktlich bis zum Wochenende fertig wird, arbeiten rund 15 Vereinsmitglieder unter Hochdruck an Strecke und Umfeld. Darunter sind unter anderem der Bauer Uwe Schröder und sein Sohn Renke. „Wir sind den beiden echt dankbar. Sie unterstützen uns mit Fahrzeugen und in der Bodenbearbeitung. Sie haben natürlich ein ganz anderes Know-how als wir“, so Dennis Gorski.

In jedem Rennen müssen die Teilnehmer mindestens eine Renndistanz von 3 Kilometern zurücklegen. Bei einer Streckenlänge von ca. 700 Metern und dem Start/Zielbereich von rund 200 Metern, werden pro Rennen voraussichtlich vier Runden gefahren.
Insgesamt geht der Rennsonntag inklusive Siegerehrung bis ca. 18 Uhr.
Für den AC Spohle ist das Rennwochenende eine Premiere, denn noch nie hat der noch junge Verein, der erst im letzten November gegründet wurde, eine Strecke alleine angelegt.
Das Vorurteil, dass der Motorsport nur etwas für Männer ist, wird beim AC Spohle eindrucksvoll widerlegt: „Wir haben in unserem Verein auch eine Menge weiblicher Mitglieder. Unter anderem ist der gesamte Vorstand in weiblicher Hand“, berichtet Dennis Gorski mit einem Schmunzeln.
Gelesen 376 mal Letzte Änderung am Freitag, 06 Oktober 2017 10:51

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