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Freitag, 11 Mai 2018 10:17

Projekte noch bis zum 15. Mai für Wettbewerb anmelden

geschrieben von Redaktion
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Frieslands Helden der Heimat: Mit Apps und den richtigen Fördermitteln clever die Umwelt schützen

Dangast. Vorbildhafte Impulse konnte man am Freitag-nachmittag bei der zweiten Infoveranstaltung des Wettbewerbs „Frieslands Helden der Heimat“ im Nationalpark-Haus Dangast hören. „Der Wettbewerb ist ein toller Ansporn für die Projekte in der Region. Auch kleine Projekte können damit ganz groß herauskommen und zeigen, wie engagiert das Südliche Friesland ist“, so fordert Claudia Kay, Projektleitung für die Initiative „Wirf mich nicht weg“, das Publikum zum Mitmachen auf.
Im Nationalpark-Haus Dangast kamen knapp 50 Gäste und Akteure zusammen, um sich am Wettbewerb zu beteiligen, ehrenamtlich zu engagieren oder zum Thema Umweltschutz neue Impulse zu setzen.
Claudia Kay vom Umweltzentrum Hollen informierte die Besucher zunächst über ihre Initiative „Wirf mich nicht weg!“. Am Vortag wurde ihr Team noch für dieses Projekt in Berlin mit dem Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung in der Kategorie Gesellschaft und Bildung ausgezeichnet. Sie brachte viele anschauliche Beispiele aus dem Alltag: Schon beim Einkauf kann das Wegwerfen von Lebensmitteln vermieden werden. Ein Trick ist es, wirklich nur die Portionsgrößen zu kaufen, die man benötigt. Großpackungen sind zwar günstiger, jedoch nicht, wenn die Hälfte im Müll landet. Dies hat dann Folgen für Klima, Umwelt und unseren Geldbeutel. Anschließend stellte Stefan Bendrien den Verein „Pro Bürgerbus Niedersachsen“ vor. Mit der Idee die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und alternative Angebotsformen zu schaffen, entspricht er mit seiner Initiative bereits dem Inhalt des neuen Koalitionsvertrags. „Pro Bürgerbus“ sucht nach innovativen Lösungsansätzen und vertritt die Idee: Bürger fahren für Bürger. Vom Buskauf bis zur Fahrplan-Erstellung leisten die aktiven Bürgerbus-Vereine ehrenamtliche, vielfältige und zuverlässige Arbeit.
In den nachfolgenden praxisnahen Intensiv-Workshops, lernten die Gäste viel Neues für die eigene Projektarbeit. Michael Pelzl, Social Business Angel der Hilfswerft und Geschäftsführer von Pelzl Beratung & Umsetzung, bearbeitete in seinem Workshop das Thema „Die Förderkulisse für nachhaltige Initiativen – Praxis-Tipps für die Projektförderung“. Am Praxisbeispiel „Kurze Weg für den Klimaschutz“, ein Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative, wurden die Teilnehmer angeleitet an einem eigenen Fördermittelantrag für ihr konkretes Projekt selbstständig zu arbeiten. Dabei wurden Hemmschwellen abgebaut und dazu motiviert, die eigenen Projekte auch einmal dort einzureichen. Gesche Gruwe und Pascal Heynmöller vom Team des Nationalpark-Hauses Dangast sprachen in ihrem Workshop über „Digitale Werkzeuge in der Projektumsetzung: App-Anwendungen, Multiplikatoren, interaktive Berichterstattungen am Beispiel Plastikmüll im Südlichen Friesland“. Im Praxisbeispiel scannten die Teilnehmer verschiedene Kosmetikartikel und man erfuhr, welche weiterführenden Möglichkeiten, Reports und Ergebnisse für das eigene Projekt nutzbar sein können. Auch eine App zur Zählung des Plastikmülls am Strand wurde vorgestellt.
In der abschließenden Paneldiskussion gab es einen Austausch aller Experten zum Thema Umweltschutz und Potenziale im Südlichen Friesland.
Auch Fragen zum Wettbewerb, dessen Nominierungsphase am 30.4. endet, konnten gestellt werden. Beim Ausklang mit leckeren Snacks nutzen die Teilnehmenden die Chance sich auszutauschen und zu vernetzen. Besonders gut gefallen hat „das Netzwerken mit anderen, neue Kontakte knüpfen und der offene Austausch“, so das positive Feedback eines Teilnehmers.

Bis zum 15. Mai 2018 kann man sich mit dem eigenen Projekt noch für den Wettbewerb bewerben. Alle Infos und die Möglichkeit zur Bewerbung für den Wettbewerb unter www.frieslands-helden.de.
Die Barthel-Stiftung initiiert den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Sozialunternehmen Hilfswerft und vergibt dabei 43.000 Euro für soziale Projekte in Friesland. „Unser Ziel ist es, so viele engagierte Menschen wie möglich zu erreichen und diese in ihrem Wirken zu schulen und zu unterstützen“, sagte Kristian Evers, Vorstand der Barthel-Stiftung. Dazu gab es bei der Fokusveranstaltung die entsprechenden Infos in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden.

Gelesen 256 mal Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2018 10:24
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