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Montag, 24 Juli 2017 16:22

Lokale Agenda 21: Dank an Marion Borchardt

geschrieben von Anke Kück
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Nach 17 Jahren geht die Agendabeauftragte Marion Borchardt (links) neue berufliche Wege. Dem Verein wird sie aber auch in Zukunft, insbesondere in der Arbeitsgruppe Umwelt- und Naturschutz, verbunden bleiben. Hans-Joachim Meyer zum Felde und Dorothee Evers vom Förderverein dankten ihr herzlich für die engagierte Arbeit. Nach 17 Jahren geht die Agendabeauftragte Marion Borchardt (links) neue berufliche Wege. Dem Verein wird sie aber auch in Zukunft, insbesondere in der Arbeitsgruppe Umwelt- und Naturschutz, verbunden bleiben. Hans-Joachim Meyer zum Felde und Dorothee Evers vom Förderverein dankten ihr herzlich für die engagierte Arbeit. Foto: Anke Kück
Varel. Im Jahr 1999 wurde die „Lokale Agenda 21“ in Varel „quasi“ geboren. Bei einer Auftaktveranstaltung im Vareler Tivoli fanden sich zahlreiche Bürger zusammen, die eine nachhaltige Entwicklung fördern wollten. Vorangegangen war der Weltgipfel 1992 in Rio de Janeiro, bei dem über 170 Regierungschefs die „Agenda 21“ unterzeichneten. Darin werden die drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts benannt, wie die zunehmende Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
Im Jahr 2000 eröffnete dann das Agenda Büro in Varel, das von Beginn an durch Marion Borchardt aktiv betreut wurde. Marion Borchardt wird nun zum 1. August eine neue berufliche Aufgabe im sozialpädagogischen Bereich übernehmen: „Es ist mir sehr wichtig, mich bei allen Menschen zu bedanken, die an unseren gemeinsamen Zielen mitgearbeitet und so viele kreative Ideen eingebracht haben.“ Sie wird der Agenda auch in Zukunft verbunden sein und insbesondere die Arbeitsgruppe Umwelt- und Naturschutz, die künftig im Nationalparkhaus tagt, unterstützen.
Schon zum Jahresende hatte Sascha Biebricher, der im Rahmen des Qualifizierungsnetzwerkes unter anderem Bewerbungstrainings und den Aus- und Weiterbildungsmarkt ins Leben gerufen hatte, aus beruflichen Gründen seine Aufgaben abgegeben.
Hans-Joachim Meyer zum Felde, Vorsitzender des Trägervereins Lokale Agenda 21, sagt: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Marion Borchardt und Sascha Biebricher für ihre Arbeit und ihre Engagement, das unseren Verein über viele Jahre geprägt hat.“

Neuausrichtung

Nun sei es an der Zeit, die Lokale Agenda neu aufzustellen: Hatte zunächst die Stadt Varel das Engagement unterstützt, ist es seit über 15 Jahren die Barthel Stiftung, die die so zahlreichen Projekte durch ihr großes Engagement erst möglich gemacht hatte. Auf deren Initiative arbeitet nun eine Lenkungsgruppe an einem neuen Konzept. Die stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins, Dorothee Evers, erklärt: „Wir können auf 17 Jahre zurückblicken, in denen tolle Arbeit geleistet wurde. Jetzt aber ist es an der Zeit sich neu aufzustellen. Eine Gruppe engagierter Vareler arbeitet aktiv daran und ich bin überzeugt, dass wir gute neue Konzepte finden. Wir würden uns freuen, wenn sich engagierte Menschen, die dabei mitwirken wollen, bei uns melden.“
Sie erinnerte sich gerne an das zehnjährige Jubiläum im Jahre 2009, als auch der damalige Wirtschaftsminister Walter Hirche in Varel zu Gast war und betonte: „Die Agenda 21 hat den Namen der Stadt in die Welt getragen.“
Wie vielfältig die Chancen durch die Agenda 21 sind, zeigt ein Blick auf einige der Projekte, die unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins erst möglich wurden:

>> Schulsozialarbeit – dieses Engagement war ein Modell, das weit über Varel hinaus große Beachtung fand.
>> Landschaftserkundungspfad
>> Fahrradtage
>> Bürgerfotovoltaikanlagen
>> Gestaltung Wasserturm
>> Hausaufgabenhilfe
>> Freiwilligenagentur
>> Mehrgenerationenhaus am Seilerweg (Rosenhaus)
>> Schülerfloh
>> Nicaraguaprojekt

Aktuelle Projekte sind unabhängig von der Umorganisation weiter in Arbeit: Die Initiative Fairtrade Town wird bei der evangelischen Kirche angesiedelt und erhält ebenso wie der Aus- und Weiterbildungsmarkt künftig Unterstützung von der Wirtschaftsförderung der Stadt Varel.
Bei der Initiative „Mobilität im Südlichen Friesland“ wird das Kinder- und Servicebüro des Landkreises Friesland die Federführung übernehmen und dieses wird außerdem beim Projekt „Babysimulatoren“ mit der Oberschule Varel kooperieren.
Das Nicaraguaprojekt und die Hausaufgabenhilfe werden künftig direkt über die Barthel Stiftung betreut.

Freiwilligenagentur

Im Büro in der Schloßstraße 2 wird weiter die Freiwilligenagentur ansprechbar sein. Es ist an jedem Dienstag (15 bis 17 Uhr) und Donnerstag (10 bis 12 Uhr) geöffnet und Anlaufstelle für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Informationen dazu auch unter Tel. 04451/9181063.
Wer Interesse an der Mitwirkung am Agenda-Prozess hat oder Ideen einbringen möchte, kann sich gerne bei Hans-Joachim Meyer zum Felde Tel. 04451/81760 oder Dorothee Evers Tel. 04451/84349 melden.
Gelesen 134 mal Letzte Änderung am Montag, 24 Juli 2017 16:35

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