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Freitag, 08 September 2017 12:02

Neun Bewerber für Mandat im Wahlkreis 26

geschrieben von Michael Tietz
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Varel. In zwei Wochen, am 24. September, finden die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt, drei Wochen später, am 15. Oktober, wird außerdem in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Das bedeutet viel Arbeit für die Mitarbeiter in den Wahlämtern und die ehrenamtlichen Wahlhelfer, die für den Dienst in den Wahllokalen und für die Auszählung rekrutiert werden müssen. „Das sind durchaus anstrengende Wochen jetzt, aber wir haben das im Griff“, erklärt Gerriet Ostendorf, der im Vareler Rathaus für Vorbereitung und Ablauf von Wahlgängen zuständig ist. Rund 200 Wahlhelfer werden allein in Varel im Einsatz sein, knapp 19.750 Wahlberechtigte sind für die Bundestagswahl im Stadtgebiet registriert.
Inzwischen müssen die entsprechenden Wahlbenachrichtigungskarten zugestellt sein. Wer am Wahlsonntag keine Zeit oder Lust hat, sich zwischen 8 und 18 Uhr auf den Weg ins Wahllokal zu machen, kann die Abstimmung auch schon vorher erledigen. Bis zum 22. September 2017 werden im Rathaus der Stadt Varel an der Windallee (1. Etage, Zimmer 121) bei Bedarf und gegen Vorlage der Wahlbenachrichtigungskarte die Briefwahlunterlagen an die Wahlberechtigten ausgegeben. Die Stimmabgabe und die Erledigung der sonstigen Formalitäten kann dann sofort direkt vor Ort abgewickelt werden, ebenso können die Unterlagen aber auch zuhause ausgefüllt und dann an die Stadt geschickt werden. Ferner besteht auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Varel die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen kostenlos via Internet unter www.varel.de zu beantragen.
Wie schon bei den letzten Wahlen ist auch bei dieser Bundestagswahl die Nachfrage nach der Briefwahl hoch: Bis einschließlich Mittwoch hatten allein in Varel bereits mehr als 1.800 Wahlberechtigte ihre Stimmen abgegeben.

Auf dem Stimmzettel für die Bundestagswahl finden die Wähler wie immer zwei Spalten, in denen sie jeweils ein Kreuz machen können: Links die Erststimme für die sogenannten Direktkandidaten, daneben in blau ist die Zweitstimme für eine Partei gefragt. In Niedersachsen sind insgesamt 18 Parteien und Wählergruppen mit einer Landesliste angetreten, neun davon haben im Wahlkreis 26, der die Landkreise Friesland und Wittmund sowie die Stadt Wilhelmshaven umfasst, auch einen Direktkandidaten aufgestellt.

Um die Erststimme bewerben sich im Wahlkreis 26 in dieser Reihenfolge auf dem Stimmzettel:
Hans-Werner Kammer (CDU), Baukaufmann und MdB aus Zetel
Siemtje Möller (SPD), Lehrerin aus Varel
Alexander von Fintel (Bündnis 90/Die Grünen), Marketingberater aus Wilhelmshaven
Dr. Holger Onken (Die Linke), Wissenschaftlicher Mitarbeiter aus Oldenburg
Hendrik Theemann (FDP), Soldat aus Jever
Achim Postert (AFD), Diplomingenieur aus Esens
Udo Striess-Grubbert (Freie Wähler), Projektleiter aus Wilhelmshaven
Conrad von Pentz (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD), Werkzeugmacher aus Wilhelmshaven
Andreas Tönjes (Die PARTEI), Politiker aus Wilhelmshaven

Bei der letzten Bundestagswahl im September 2013 lag die Wahlbeteiligung in der Stadt Varel bei knapp 73,3 Prozent und damit leicht über dem bundesweiten Wert von 71,5 Prozent. Apropos bundesweit: Insgesamt sind in Deutschland knapp 62 Millionen Wahlberechtigte registriert, insgesamt bewerben sich 4.828 Kandidaten um einen Sitz im Bundestag. Der Anteil der Frauen liegt laut Bundeswahlleiter bei insgesamt 29,0 Prozent, deutlich höher ist er aber bei den Grünen (51,5 Prozent), bei der Linken (51 Prozent) und auch bei der SPD (40,8 Prozent). Die Sozialdemokraten stellen mit 475 Personen bundesweit auch die meisten Kandidaten.
Der jüngste Bewerber bei der Bundestagswahl 2017 ist 18 Jahre alt und kandidiert in einem Wahlkreis in Brandenburg. Die mit 89 Jahren älteste Bewerberin kandidiert für eine Landesliste in Bayern. Das Durchschnittsalter aller Bewerber liegt bei knapp 47 Jahren.
Vielfältige Informationen rund um die Wahl am 24. September gibt es unter www.bundeswahlleiter.de
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