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Freitag, 22 September 2017 11:51

Sonntag von 8 bis 18 Uhr: Bundestagswahl

geschrieben von Michael Tietz
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Da wollen sie alle gern im November Platz nehmen: Insgesamt bewerben sich bei dieser Bundestagswahl mehr als 4.800 Männer und Frauen um einen Sitz im 19. Deutschen Bundestag.  Da wollen sie alle gern im November Platz nehmen: Insgesamt bewerben sich bei dieser Bundestagswahl mehr als 4.800 Männer und Frauen um einen Sitz im 19. Deutschen Bundestag. Symbolfoto: pixabay.com
Berlin/Friesland. Für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag an diesem Sonntag, 24. September, sind laut Statistischem Bundesamt insgesamt etwa 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt – 31,7 Millionen Frauen und 29,8 Millionen Männer. Wie der Bundeswahlleiter mitteilt, ist die Zahl der Wahlberechtigten damit wohl etwas geringer als bei der letzten Bundestagswahl 2013. Rund drei Millionen Wahlberechtigte können zum ersten Mal ihre Stimmen bei einer Bundestagswahl vergeben.
Auch wenn im Wahlkampf hin und wieder ein anderer Eindruck erweckt wird, wird bei der Bundestagswahl nicht etwa ein Kanzler/eine Kanzlerin gewählt, die Wahlberechtigten haben ausschließlich über die Besetzung des Bundestages zu entscheiden, der dann in konstituierender Sitzung einen Regierungschef wählt.
Insgesamt sind bundesweit 42 Parteien und Wählergemeinschaften zur Wahl angetreten, davon 34 mit Landeslisten für die Zweitstimme. Nicht alle davon allerdings in allen Bundesländern. So sind auf dem Stimmzettel in Niedersachsen 18 Parteien zu finden.

Der Wahlzettel ist in zwei Bereiche eingeteilt: Auf der linken Stimmzettelhälfte wird die Erststimme abgegeben. Hier kann eine Person gewählt werden, man hat die Wahl zwischen den Direktbewerbern im Wahlkreis. In den Bundestag kommt nur derjenige Bewerber, der die meisten Stimmen erhält. Einen Einfluss auf die Sitzverteilung im Bundestag hat die Erststimme – von den so genannten Überhangmandaten abgesehen – nicht. Für eine Partei, die zwar um Zweitstimmen wirbt, also die eine Landesliste aufstellt, aber im Wahlkreis keinen Direktbewerber hat, bleibt das entsprechende Feld auf der linken Stimm­zettelhälfte leer.
Die Zweitstimme wird auf der rechten Stimmzettelhälfte abgegeben. Sie ist die für das Ergebnis der Wahl entscheidende Stimme, hier entscheidet der Wähler für eine bestimmte Partei. Ausschließlich anhand der Zweitstimmen wird berechnet, wie viele Abgeordnete welche Partei im Bundestag vertreten. Das Wahlergebnis gibt in Prozent den Anteil der Zweitstimmen wieder, die eine Partei errungen hat. Erst- und Zweitstimme können unabhängig voneinander an verschiedene Parteien abgegeben werden. Es darf auch nur eine Stimme, sei es Erst- oder Zweitstimme, abgegeben werden. Auf jeder Seite des Stimmzettels darf aber maximal ein Kreuz gemacht werden, sonst ist die Stimme ungültig.

Sitzverteilung und Überhangmandate
Der Bundestag hat gemäß Wahlgesetz 598 ordentliche Abgeordnete, davon wird die Hälfte direkt gewählt: Aus jedem der bundesweit 299 Wahlkreise zieht derjenige Direktkandidat in den Bundestag ein, der die meisten Stimmen erhielt. Die übrigen Abgeordneten werden nach Zweitstimmenanteil über so genannte Landeslisten gewählt.
Eine Besonderheit bilden die so genannten Überhangmandate. Diese bekommt eine Partei dann, wenn sie in den Wahlkreisen mehr Direktmandate über einen Sieg bei den Erststimmen geholt hat, als ihr nach dem Anteil an den Zweitstimmen bundesweit Sitze im Parlament zustehen würden – Direktmandate bleiben aber in jedem Fall erhalten, diese Überhangmandate kommen zu den 598 regulären Sitzen hinzu. Derzeit hat der Bundestag vier Überhang- und 29 Ausgleichsmandate und damit insgesamt 631 Sitze.
Um überhaupt Abgeordnete ins Parlament schicken zu können, muss eine Partei bundesweit mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen (Sperrklausel) oder drei Direktmandate (Grund­man­­dats­klau­sel) gewinnen.
Gelesen 357 mal Letzte Änderung am Freitag, 22 September 2017 11:55

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