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Freitag, 24 November 2017 09:44

Kleinformat im Kunstraum zum Jahresende

geschrieben von Redaktion
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Freuen sich über die Jahresgabe „Kunsträumer“ von Matthias Langer und ein weiteres Jahr der Kooperation: Johannes Hemmen und Alex Mergili von der Zollamtgalerie. Freuen sich über die Jahresgabe „Kunsträumer“ von Matthias Langer und ein weiteres Jahr der Kooperation: Johannes Hemmen und Alex Mergili von der Zollamtgalerie. Foto: KunstRaum
Varel. Mit der Ausstellung „Das Kleine Format“ beschließt der Kunstraum Varel das Ausstellungsjahr. Am Freitag, 1. Dezember, um 19 Uhr wird die Schau mit Arbeiten von Kunstraummitgliedern in der ZollamtGalerie am Hafen eröffnet und ist dort bis zum 17. Dezember jeweils samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen.
Den Rahmen für die Ausstellung bildet dieses Mal kein inhaltlicher Zusammenhang, sondern allein das Format, das maximal 40 x 60 Zentimeter Raum bietet. Damit bietet sich den Künstlern eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten und den Besuchern die Chance, Kunst im Kleinen für sich zu entdecken und vielleicht sogar zu erwerben. Neu ist eine so genannte (kleine) Jahresgabe, das ist die Arbeit eines dem Kunstraum verbundenen Künstlers (in diesem Fall von Fotokünstler Matthias Langer), die primär von Mitgliedern des Vereins zu einem Vorzugspreis, aber auch von Nicht-Mitgliedern erstanden werden kann.

Unter dem Motto „Klein, aber fein“ könnte auch die erfolgreiche Arbeit des relativ kleinen Vereins Kunstraum Varel im vergangenen Jahr stehen. „Mit jeder neuen Ausstellung wuchs die Zahl der Besucher“, resümierte Johannes Hemmen mit Blick auf 2017. Von „Mensch und Natur“ über die Schülerausstellung „Antoniflut“ bis zu „Demokratie“ waren die Themen der Ausstellungen schon in den ersten sechs Monaten breit gefächert; „Fotale I – VII“ brachte dann den Berliner Wedding, „Posso presentare: Pino“ das süditalienische Kalabrien an den Vareler Hafen. Zu den Vareler Literaturtagen gab es die Schau „STORM“; bei dieser Gelegenheit ergänzten sich Bildende Kunst und Literatur zu einem weiteren Höhepunkt des Ausstellungsjahres. Wesentlich war dabei immer der Austausch mit den Besuchern: in der offenen Diskussion mit den Gästen der Vernissage zu „Demokratie“, im Künstlergespräch vor den Arbeiten zu „STORM“ oder mit einzelnen Interessierten, die am Wochenende den Weg in den Kunstraum im Zollamt fanden. Auch das Erzählcafé fand große Resonanz und soll in naher Zukunft mit dem Thema „Ziegelei“ fortgesetzt werden.

Die Zollamt-Galerie ist zu einem festen Anlaufpunkt geworden. Das in 2017 bewährte Konzept, Arbeiten aus der Künstlergruppe Kunstraum Varel durch Ausstellungen von renommierten externen Künstlern zu ergänzen, soll auch 2018 fortgesetzt werden. Katrin König, eine Künstlerin aus Eisenberg (Thüringen) mit ungegenständlichen experimentellen Druckgrafiken, hat schon für den Herbst zugesagt. Auch die Hafengespräche sollen fortgesetzt werden. Eine besondere Freude für die Kreativen im Kunstraum ist es, dass die Räume im historischen Gebäude des früheren Zollamts am Hafen auch im Jahr 2018 zur Verfügung stehen werden.
Gelesen 159 mal Letzte Änderung am Freitag, 24 November 2017 09:48

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