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Freitag, 15 Dezember 2017 11:55

Neue Gastronomie in der Neumühlenstraße

geschrieben von Anke Kück
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So soll der geplante Neubau in der Neumühlenstraße aussehen. So soll der geplante Neubau in der Neumühlenstraße aussehen. Entwurf: Gastroprojekt Thomas Hinsche GmbH Oldenburg
Varel. Die erste Hürde ist genommen: Der Planungsausschuss stimmte am Dienstag für den Einstieg ins Änderungsverfahren zum Bebauungsplan für den ehemaligen Aldimarkt in Streek. Seit knapp einem Jahr steht der Markt an der Rodenkirchener Straße leer – hier könnte im kommenden Sommer ein weiterer Baumarkt einziehen. Zugleich soll der im Gebäude ansässige Getränkemarkt vergrößert werden. Die beabsichtigte Umnutzung und Erweiterung des dortigen Getränkemarktes um rund 150 Quadratmeter und die Schaffung einer Außenverkaufsfläche von 125 Quadratmetern (für den Baumarkt) ganz am Ende des heutigen Parkplatzes wurde nun auf den Weg gebracht.

Fortschrittliche Verkehrsführung
Befürwortet wurde auch die Einrichtung einer Planungsgruppe zum Thema „Perspektiven einer fortschrittlichen Verkehrsführung in der Stadt Varel“. Hier geht es insbesondere um die Begleitung der Planung für eine mögliche Umgehungsstraße. Grundlage dafür war ein Antrag von Norbert Ahlers. Er machte Vorschläge zur Besetzung des Gremiums: Danach sollte es aus vier Vertretern der Bürgerschaft (Naturschutz, Landwirtschaft, Kunst, Einzelhandel), zwei Vertretern der Stadtverwaltung (Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung), zwei Ratsmitgliedern und einem Moderator gebildet werden. Norbert Ahlers hatte in seinem Antrag weitere Details erläutert: „In dem Fall der gedachten Umgehungsstraße geht es beim Bürgerdialog sowohl um Aufklärung als auch um das Erfassen eines Stimmungsbildes. Begrüßt die Bevölkerung das Bauvorhaben oder steht sie dem skeptisch gegenüber? Allen Beteiligten muss bewusst sein, dass der Verkehr in 20 Jahren anders organisiert sein wird als gegenwärtig. Dieser Entwicklung muss Rechnung getragen werden.“
Grundsätzlich wurde die Einrichtung eines solchen Gremiums von allen Ausschussmitgliedern begrüßt. Olaf Freitag von der Verwaltung machte noch einmal deutlich, dass die Realisierung der Umgehungsstraße allein auf Grund fehlender Planungsressourcen bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich wohl noch etliche Jahre in Anspruch nehmen werde – das zumindest war ihm vom dortigen Leiter Frank Buchholz mitgeteilt worden.Verworfen wurde inzwischen die Möglichkeit einen Tunnel statt einer Umgehungsstraße zu realisieren. Buchholz hatte mitgeteilt, dass dies „...sehr, sehr unwahrscheinlich ist. Sowohl technische als auch finanzielle Gründe sprechen eindeutig dagegen.“

Ein Anbau ans „Emma“
Zustimmung gab es im Ausschuss für die Pläne, in der Neumühlenstraße 9 ein neues Objekt zu erstellen. Thomas Hinsche von der Gastroprojekt GmbH aus Oldenburg stellte das Vorhaben in Gegenwart der Investoren Georg Böske und Sefedin Selimi vor. Es geht dabei darum, ein Ganztags-Gastronomieangebot zu entwickeln.
Bestandteile dafür sind das „Hotel Friesenhof“, die bereits eröffnete „Marktlücke“ (ab sofort samstags bereits ab 10 Uhr geöffnet) und das aktuell komplett entkernte „Emma“. Alles wird durch einen Lichthof verbunden sein und um eine ausreichende Größenordnung zu erreichen, ist ein Neubau ge-plant, der mit dem „Emma“ verbunden ist. Dieser soll auf dem derzeit freien Grundstück direkt nebenan realisiert werden. Vorgesehen ist ein Satteldach-Bau, der etwas zurückversetzt von der Straße liegt. Hier können Außenplätze unter Markisen auf einem Holzdeck geschaffen werden. Innen ist der Blick offen bis direkt unter das Dach, eine Kaminanlage geplant und ein (behindertengerechter) Zugang zum ehemaligen „Emma“. Es wird eine separate Küche und unterschiedlichste Möglichkeiten für Gesellschaften, zum Beispiel für Familien- oder Gruppenfeiern geben. Die Baumaßnahmen sollen Mitte Januar beginnen und das neue Lokal bereits zum Sommer 2018 fertiggestellt sein. Sefedin Selimi: „Wir wollen ein Angebot schaffen, bei dem sich Jung und Alt treffen können. Dieser Bereich und die besondere Lage boten sich dafür förmlich an.“
Die Pläne waren bei der ersten Vorstellung noch eher kritisch beurteilt worden, da das neue Objekt einen erheblichen Kontrast zu den historischen Nachbargebäuden bilden würde.
Mit den neuerlichen detaillierten Erläuterungen überzeugte der Planer die Ausschussmitglieder offenbar: Malte Kramer (SPD): „Man kann sich das noch nicht so ganz genau vorstellen, aber es gibt keinen Grund, das abzulehnen.“ Und Dr. Susanne Engstler (CDU) ergänzte: „Mich überzeugt insbesondere das Angebot der Außengastronomie.“
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