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Freitag, 06 April 2018 11:58

Wie groß darf ein neuer Supermarkt in Obenstrohe werden?

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Varel. Über das weitere Vorgehen in Zusammenhang mit dem Antrag, auf dem brach liegenden Haßmann-Gelände in Obenstrohe die Möglichkeit zum Bau eines neuen Edekamarktes mit bis zu 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zu schaffen, wurde kurz vor Ostern im Planungsausschuss debattiert. Einen Beschluss gab es wiederum nicht – zunächst soll in einer Infoveranstaltung von Stadt und Vorhabenträger weiter über das konkrete Vorhaben aufgeklärt werden, Bürger haben dabei schon im Vorfeld einer etwaigen Bauleitplanung die Möglichkeit, Fragen und Bedenken vorzubringen.
Im Zuge des bekannt gewordenen Vorhabens, das neben dem sogenannten Vollsortimenter – in Rede steht derzeit eine Edekamarkt – auch Platz für einen Backshop und eine Apotheke sowie den Umbau des dann gemeinsam mit dem Disounter zu nutzenden Parkplatzes vorsieht, ist nun die Debatte um die Größenordnung entbrannt: Ratsherr Alexander Westerman beantragte, die Verkaufsfläche auf 1.400 Quadratmeter zu begrenzen, um die Auswirkungen auf den gesamtstädtischen Einzelhandel im Rahmen zu halten. Auch von Seiten der Grünen sowie von der Fraktion Zukunft Varel wurde eine Reduzierung der Flächen angemahnt.
Im Zusammenhang mit möglichen Auswirkungen auf den Ortsteil Büppel betonte Stadtplaner Olaf Freitag, dass es bis dato keinen Antrag, ja nicht einmal laut gewordene Überlegungen für einen Nahversorgungsmarkt in Büppel gebe: Es sei im Rahmen erster Untersuchungen lediglich geprüft worden, ob denn das in Rede stehende Vorhaben in Obenstrohe einer Planung für Büppel schaden würde, so diese denn dereinst angestellt werden sollte. (Ergebnis: nein, würde sie nicht.)
Dass ein größerer, modernerer Vollsortimenter in Obenstrohe als Ersatz für den heutigen Edekamarkt an der Mühlenteichstraße auch mit dem gültigen Einzelhandelsentwicklungskonzept in Einklang zu bringen sei, hatte ein Verträglichkeitsgutachten bereits dargelegt.
Georg Ralle beantragte für die Mehrheitsgruppe schließlich erneut die Verschiebung des Tagesordnungspunktes. Der Planer solle zunächst verbindlich erläutern, wie groß Sortiment und Verkaufsfläche tatsächlich werden sollen und nach Mögklichkeiten erste Ansichten für das geplante Gebäude vorstellen. Außerdem werde ein vorhabenbezogener Bebauungsplan bevorzugt, mit dem einem Vorhabenträger engere Grenzen gesetzt werden können.
Auf Anregung der SPD lädt die Stadt nun also zu einer Informationsveranstaltung ein, diese findet statt am Donnerstag, 19. April um 19 Uhr in der Aula der Oberschule Obenstrohe. Der Projektentwickler wird zusammen mit der Stadtverwaltung über das Vorhaben informieren. Es können auch vorab Fragen schriftlich eingereicht werden, bis zum 16. April via E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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