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Mittwoch, 31 Mai 2017 10:29

SG VTB/Altjührden unter neuer Führung

geschrieben von Manfred Pfeifer
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Piet Ligthart übernahm am vorigen Sonntag das Ruder des nach dem Abstieg aus der 3. Liga durch schwere See fahrenden Handball-Flagschiffs der Region, der SG VTB/Altjührden. Piet Ligthart übernahm am vorigen Sonntag das Ruder des nach dem Abstieg aus der 3. Liga durch schwere See fahrenden Handball-Flagschiffs der Region, der SG VTB/Altjührden. Foto: SG VTB/Altjührden
Varel. Nach der verpatzten Relegation und dem daraus resultierenden endgültigen Abstieg in die Oberliga Nordsee rüstet sich die SG VTB/Altjührden sowohl sportlich als auch administrativ für einen Neuanfang. Auf Vorstandsebene wurde dieser jetzt bereits vollzogen: Lothar Brecht gab sein Amt ab und zieht sich zurück, die Verantwortung für die SG trägt ab sofort Piet Ligthart, der die Mannschaft schon seit Jahren als Physiotherapeut begleitet. Ligthart ist zudem sowohl Gesellschafter als auch Geschäftsführer der HSG Varel-Friesland UG, dem wirtschaftlichen Träger der Mannschaft. Zusammen mit Enno Ulffers, der jedoch im Sommer, nach 45 Jahren verdienstvoller Arbeit für den Leistungssport in Varel in „Handball-Ruhestand“ gehen wird, wird er kurzzeitig als Doppelspitze den reibungslosen Übergang in der Geschäftsführung sicherstellen. Tatkräftige Unterstützung erfährt Ligthart von einem neunköpfigen Kompetenzteam.

Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeit stehen zur Zeit als wichtigste Aufgaben die Kaderplanung und das Sponsoring. Die Arbeit daran wurde direkt nach der Vorstellung von Piet Ligthart durch den Ausstieg von Trainer Andrzeij Staszewski, der sich nach fünf turbulenten Jahren eine Auszeit nimmt, zusätzlich erschwert. Mit Marek Mikici, den es nach Aurich zog, Jan Derk Janßen, Max Wiedenmann, Björn Bröckerhoff, Etrit Xhafolli und Kevin Straten steigen sechs Akteure definitiv aus. Fest zugesagt für die kommende Spielzeit haben bisher Helge Janßen, Oliver Staszewski, Kevin Langer, Fabian Hartwich und Justin Herrmann. Der Verbleib von Martins Libergs, Levin Stasch, Jochen Toepler und Joke Brüning ist noch fraglich. Die Suche nach leistungsstarken Spielern läuft daher auf Hochtouren.

Der zweite überaus wichtige Punkt ist der Kontakt zu den Sponsoren, denen die neue Führung kurzfristig das neue Konzept erläutern will, damit möglichst viele ihr Engagement auch in der Oberliga fortsetzen. „In jedem Fall wird sich der Kontakt zu den Sponsoren deutlich verbessern“, heißt es seitens des Teams. Piet Ligthart blickt, trotz des Abstiegs, der ohne Zweifel einen Einschnitt bedeutet, gleichermaßen optimistisch wie realistisch in die Zukunft. Dennoch: Aussagen über sportliche Ziele, wie zum Beispiel „Wir rechnen mit einem einstelligen Tabellenplatz", oder „Je nachdem, welche Verstärkungen kurzfristig noch möglich sind, ist nach oben hin keine Grenze gesetzt“ oder auch „Eine Rückkehr in die 3. Liga ist innerhalb der nächsten drei Jahre geplant“, erzeugen jedoch beim Beobachter angesichts des noch weitestgehend unbestellten „SG-Gartens“ zunächst mal eher Verwunderung und Erstaunen als Überzeugung.

Gelesen 1498 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Mai 2017 21:29

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