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Montag, 24 Juli 2017 14:42

Leben retten: 50 Jahre Blutspende bei Obenstroher Feuerwehr

geschrieben von Redaktion
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Seit 50 Jahren organisiert die Obenstroher Feuerwehr regelmäßig Blutspendetermine. Seit 50 Jahren organisiert die Obenstroher Feuerwehr regelmäßig Blutspendetermine. Foto: Feuerwehr Obenstrohe
Varel. Einen großen Erfolg konnte die Feuerwehr Obenstrohe anlässlich ihrer 50jährigen Blutspende im Juli verbuchen. Neben 186 Spendern, davon 26 Erstspender, wurde das Rahmenprogramm mit großer Begeisterung angenommen. Durch einen gut organisierten Ablauf wurde Jung und Alt etwas geboten. Man konnte sich die Fahrzeuge anschauen, sich über andere Organisationen informieren und für die Jugend gab es verschiedene Spielangebote.
Die Feuerwehr Obenstrohe, vertreten durch den Ortsbrandmeister Marc Röseler und der DRK-Blutspendedienst, bedanken sich auf diesem Wege herzlich für diese große Resonanz: „Ein besonderer Dank gilt Günter Hilbrink der das Blutspenden schon seit Beginn begleitet. Ebenfalls einen ganz lieben Dank an die Ehefrauen oder Partnerinnen, die uns jedesmal tatkräftig unterstützen. Auf diesen Weg möchten wir auf den neuen Blutspendetermin am 25. September 2017 hinweisen.“

Zum Hintergrund:

Ob Unfall, Krankheit oder Operation – jeder kann in eine Situation kommen, in der er zum Überleben das Blut eines anderen Menschen braucht. Die Blutspende ist eine einfache Art, etwas Gutes zu tun. Ein kleiner Pieks und ein wenig Zeit reichen dabei aus, um zum Lebensretter zu werden. Je nach Körpergewicht beinhaltet der menschliche Körper sieben bis acht Liter Blut. Bei einer Blutspende werden 500 Milliliter entnommen. Der Körper baut die fehlende Menge im Zeitraum eines Tages wieder auf. Frauen dürfen viermal im Jahr zur Blutspende gehen, Männer sechsmal.
Wer zu einem der zahlreichen Blutspendetermine geht, sollte ein bisschen Zeit mitbringen. Eine gute Stunde dauert das gesamte Prozedere – von der Anmeldung bis zum anschließenden Imbiss.
Bei der Registrierung muss man seinen Blutspendeausweis und seinen Personalausweis bereithalten. Bei Erstspendern reicht der Personalausweis, den Blutspendeausweis erhalten die Spender anschließend nach Bestimmung der Blutgruppe. Die registrierten Personen erhalten mit dem Anmeldeformular einen persönlichen Fragebogen, den sie wahrheitsgemäß ausfüllen – natürlich von den anderen Spendern separiert.
Im Anschluss daran entnimmt ein Labormitarbeiter aus dem Ohrläppchen oder der Fingerkuppe einen Blutstropfen, um den Eisengehalt und die Temperatur zu messen. Diese Informationen werden dann ebenfalls auf dem persönlichen Fragebogen vermerkt. Es folgt ein Gespräch mit dem leitenden Arzt, in dem die Angaben des Fragebogens thematisiert werden. Erst wenn der Arzt sein „Ok“ gegeben hat, geht es weiter zum eigentlichen Blutspenden. Dabei werden dem Spender – ausschließlich bei Verwendung von Einwegmaterialien, um eine mögliche Ansteckungsgefahr auszuschließen – 500 Milliliter Blut abgenommen.
Nach der Blutentnahme gibt es einen Imbiss, den die vielen ehrenamtlichen Helfer liebevoll angerichtet haben. Täglich werden in Niedersachsen etwa 2.300 bis 2.500 Spender benötigt, um den täglichen Bedarf an Blutkonserven sicherstellen zu können. Durch den hohen täglichen Bedarf und die geringen Haltbarkeiten hat das Rote Kreuz zum Teil Versorgungskapazitäten von nur zwei bis drei Tagen. Wenn zu wenig Blutspender erscheinen, kommt es unweigerlich zu Engpässen. Daher wird jeden Tag diese hohe Zahl an Spendern benötigt.
35 Prozent der Blutspenden werden in der Krebs- und Herz-Kreislauf-Therapie benötigt. Es gibt zudem viele Patienten, die auf mehrere Blutkonserven angewiesen sind. Für jede zu übertragende Blutkonserve wird ein Spender benötigt. In der Krebstherapie kann es in Einzelfällen zu einem Bedarf von über 30 Blutkonserven je Patient kommen.
Der größte Bedarf besteht bei den Blutgruppen Null-negativ und Null-positiv, da diese blutgruppenübergreifend verwendet werden können.
Gelesen 124 mal Letzte Änderung am Montag, 24 Juli 2017 15:06

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