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Bockhorn. An diesem Wochenende kommen all jene, die in vorweihnachtliche Stimmung kommen möchten, auf dem Bockhorner Weihnachtsmarkt auf ihre Kosten. Rund um die geschmückte Tanne auf dem Marktplatz haben die Organisatoren aus dem Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe nebst Vereinen und Gruppen ein kunterbuntes Paket geschnürt, das jeweils am 7. und 8. Dezember in der Zeit von 14 bis 19 Uhr (7. Dezember: 14 bis 20 Uhr) wieder viel Kurzweil, Unterhaltung und kulinarische Überraschungen bietet.
Geboten werden neben einer feinen Auswahl an Handwerkskunst leckere Spezialitäten und kleine Attraktionen. Dabei kommen sowohl die Jüngsten als auch die erwachsenen Besucher auf ihre Kosten. Der Weihnachtsmann hat an beiden Tagen ebenfalls seinen Besuch angekündigt. Wie jedes Jahr öffnet der Verein für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn anlässlich des Weihnachtsmarktes seine Tür. In diesem Jahr können Interessierte am Sonntag, 8. Dezember, von 14 bis 17 Uhr einen Blick in die Archivwerkstatt in der Gartenstraße/Ecke Kirchstraße werfen.
Mittwoch, 21 August 2019 09:21

Feuerwehr löscht brennendes Auto

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Zetel. Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Zetel: Am frühen Dienstagmorgen ist in der Straße Klein-Schweinebrück nahe der Kreuzung Neuenburger Straße ein Auto in Brand geraten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits komplett in Flammen.

Während der Löscharbeiten mussten die Einsatzkräfte auf Atemschutzgeräte zurückgreifen, der Fahrer des Fahrzeuges wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Zetel mit 15 Einsatzkräften rund 45 Minuten im Einsatz.
Dienstag, 20 August 2019 14:34

Autobahnbrücke Zetel wird zum Nadelöhr

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Der Zustand des östlichen Brückenteils ist schlechter als bislang angenommen, die Fahrbahn wird gesperrt. Beide Brücken werden neu gebaut, gut zwei Jahre wird das dauern.

Zetel. Buchstäblich enger zusammenrücken müssen Autofahrer auf der A 29 im Bereich der Anschlussstelle Zetel – und das für die kommenden zweieinhalb Jahre: Die Brücke, die die Autobahn über die Blauhander Straße führt, ist marode und nach Feststellung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht mehr ausreichend tragfähig. Das gilt insbesondere für das östliche Brückenbauwerk, das die Fahrbahn in Richtung Wilhelmshaven trägt. Hier läuft der Verkehr bereits seit geraumer Zeit nur einspurig, um die Belastung zu reduzieren. Doch das reicht nicht aus, wie Sebastian Mannl von der Landesbehörde in Oldenburg jetzt mitteilte: „Neue Erkenntnisse nach der Entnahme von Materialproben aus dem Brückenbauwerk haben zu der Entscheidung geführt, den Verkehr hier komplett herunterzunehmen.“
So wird in diesen Tagen der Wechsel der Verkehrsführung auf die Gegenfahrbahn vorbereitet: Künftig müssen sich die Kraftfahrer auf der westlichen Brücke auf der A 29 in beide Richtungen mit jeweils einer Spur begnügen. Zugleich wird die Auffahrt Zetel in Richtung Wilhelmshaven voll gesperrt, weil es nach Auskunft von Sebastian Mannl nicht möglich ist, den Verkehr von dort aus auf die Gegenfahrbahn zu führen. Die Abfahrt Zetel aus Richtung Oldenburg kommend bleibt aber offen, ebenso wie die Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Süden.

Zunächst hatte eine sogenannte statische Brückennachrechnung ergeben, dass das Bauwerk nicht mehr zukunftsfähig ist. Diese Berechnung erfolgt insbesondere mit Blick auf den in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Verkehr und der Fortentwicklung der Bautechnik. Fällt eine Brücke bei der Kalkulation durch, heißt das nicht, dass sie akut einsturzgefährdet ist, sondern dass sie lediglich nicht mehr den aktuellen baulichen Anforderungen entspricht. „Das ist bei vielen Brückbauwerken der Fall“, berichtet Sebastian Mannl, betroffen ist davon beispielsweise auch die Brücke, die bei Borgstede die B 437 über die A 29 führt.
Im Falle des östlichen Teilbauwerks an der Anschlussstelle Zetel ist der Zustand aber tatsächlich deutlich kritischer. „Hier wurde ein Überwachungssystem installiert, das die Brücke permanent scannt“, berichtete Sebastian Mannl auf Nachfrage, „zudem haben wir Materialproben entnommen.“ Und insbesondere der Zustand des im Beton verbauten Spannstahls mache dabei Sorgen. „Hier war nun kurzfristig Handlungsbedarf gegeben“, so der zuständige Ingenieur. Die Erstmaßnahme, die bislang bestehende einstreifige Verkehrsführung über das Teilbauwerk, war nicht mehr ausreichend.
Bereits in dieser Woche wird im Bereich der Zeteler Anschlussstelle die Querung des Mittelstreifens eingerichtet. Dabei müssen sich Autofahrer wiederum auf vorübergehende verkehrslenkende Maßnahmen einstellen, „denn diese Arbeiten erfordern wiederum eine eigene Verkehrsführung, um die Arbeitsstellensicherheit zu gewährleisten“, wie Sebastian Mannl ausführt. Ab dem 30. August verläuft schließlich auf dem „Teilbauwerk West“ der gesamte Verkehr in beiden Richtungen.

Beide Teilbrücken werden abgebrochen und durch Neubauten ersetzt – die östliche Brücke ist zuerst dran. „Wir gehen damit nun in die Ausschreibung“, erklärte Sebastian Mannl. Insgesamt ist für jedes Bauwerk mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr zu rechnen, im kommenden Winter soll es losgehen. Nach Fertigstellung des östlichen Neubaus wird gewechselt, dann wird die Brücke in Fahrtrichtung Oldenburg abgebrochen. Vorteil hier: Die Auffahrt führt hinter der Brücke auf die Autobahn, kann also aller Voraussicht nach während der Bauzeit geöffnet bleiben.
Ab dem 30. August wird nun aber die Auffahrt Zetel in Richtung Norden gesperrt, es gilt die Umleitung U 27 bis zur Auffahrt Sande. Die Kosten für die gesamte Erneuerungsmaßnahme liegen nach überschlägiger Schätzung bei etwa sieben bis acht Millionen Euro.
Dienstag, 13 August 2019 11:18

Tarbarger Landstraße bekommt ein neues Gesicht

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Zetel/Astederfeld. Die Tarbarger Landstraße kurz vor Popken Damm in Richtung Ammerland ist in keinem guten Zustand. Wo der Straßenverlauf von Asphalt auf Klinker wechselt, haben der Zahn der Zeit und der Verkehrsfluss deutliche Spuren hinterlassen: Zwischen den Klinkern wächst Moos und Gras, vereinzelte Asphaltflicken gleichen Unebenheiten und kleinere Löcher aus, die Straßenränder sind abgesackt.
Seit Montag wird auf dem Teilstück hinter der Einmündung der Kloppenburgstraße auf einer Strecke von rund 1,3 Kilometern mit schweren Maschinen gearbeitet, der Landkreis Friesland lässt hier die Straße erneuern. Ende September, so die Planung, soll das Klinkerstraßenbild dann der Vergangenheit angehören.
Die Arbeiten an der K311/Tarbarger Landstraße gehören zum letzten Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme „Moorstrecke“, die 2015 respektive 2018 mit den ersten Grunderneuerungen begonnen und fortgeführt wurden. Der aufwendigen Straßensanierung der K311 steht ein moderater Kostenrahmen von 400.000 Euro gegenüber. Aufwendig deshalb, weil nicht nur der Klinker aufgenommen werden muss, sondern auch der im Untergrund befindliche Sand und Mutterboden in einer Tiefe von rund 30 Zentimetern ausgehoben wird. Danach folgt der Neubau der Straße in Asphaltbauweise. Die aufgehobenen Klinker gehen zu gleichen Teilen an die Gemeinde Zetel und die Stadt Westerstede. Darüber hinaus wird die Straße durchgehend auf 5,50 Meter verbreitert und ist damit 50 Zentimeter breiter als bisher.
„Die K311 war mal ein großes Sorgenkind, hier ging es auf und ab“, erklärt Landrat Sven Ambrosy bei der Begehung der Kreisstraße. Am Ende der langen politischen Beratung über eine mögliche Straßensanierung habe schließlich der Plan gestanden, die sogenannte Moorstrecke in drei Bauabschnitten zu sanieren. Die gesamte Finanzierungssumme aller Abschnitte beträgt 1,26 Millionen Euro.
Nicht nur der Zustand der Straßen, auch der morastige Untergrund haben eine Erneuerung notwendig gemacht. Um den Untergrund langfristig zu stabilisieren, ist bei beiden bisher erfolgten Sanierungen viel Torf ausgebaggert worden. „Das ist auf dem dritten Abschnitt, der aktuell vor uns liegt, lediglich auf den ersten 60 bis 70 Metern der Fall“, sagt Thorsten Hinrichs vom Fachbereich Straßenverkehr des Landkreises. Nach erfolgreicher Sanierung der K311 stehen weitere Investitionen im Rahmen des Masterplans für Straßen und Radwege an, stellt Landrat Sven Ambrosy in Aussicht.
Für Autofahrer bedeutet die Sanierung bis Ende September Umleitungen in Kauf zu nehmen. Eine solche Straßenerneuerung sei am effizientesten mittels Vollsperrung umzusetzen, erläutert Thorsten Hinrichs. Die bauausführende Firma habe mit den Anwohnern im Vorfeld bereits Gespräche geführt.

Aufgrund der Baumaßnahme wird bis voraussichtlich Ende September 2019 die Fahrbahn voll gesperrt: K 311 aus Neuenburg kommend über Bredehorn – Halsbek – Tarbarg nach Westerstede; K 311 aus Westerstede kommend über Tarbarg – Halsbek – Bredehorn – Collstede. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.
Freitag, 09 August 2019 12:37

Weberei-Areal soll neuer Wohnraum werden

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Entwurfsvorstellung des „Wohnpark Achterweg“ im Zeteler Planungsausschuss

Zetel.
Die alte Zeteler Weberei, hinter dem Ortseingang von Blauhand kommend links liegend, hat ihre besten Zeiten lange hinter sich. Das ehemalige Fabrikgelände befindet sich optisch in keinem guten Zustand. Das soll sich bald ändern. Der von einem Investor bereits aufgekaufte Bereich soll abgerissen werden und das langgestreckte Areal gegenüber der Polizeistation an der Jakob-Borchers-Straße und der Einmündung zum Achterweg zum Wohngebiet werden.

Im Mai diesen Jahres war im Umwelt- und Planungsausschuss über das geplante Vorhaben „Wohnpark Achterweg“ gesprochen worden, nun wurde im jüngsten Planungsausschuss der Gemeinde Zetel ein Entwurf für das Gelände von Architekt Tobias Matschke vom Architekturbüro Kapels vorgestellt. Insgesamt sind auf dem Gelände der alten Weberei zehn Häuser geplant. Die vordere, an der Jakob-Borchers-Straße gelegene Häuserreihe bietet dabei jeweils acht Wohneinheiten, die hinteren sieben Gebäude jeweils fünf. Als Zufahrtsweg zum Wohnareal soll der Achterweg dienen.
Architekt Tobias Matschke machte während der Entwurfsvorstellung deutlich, dass es dabei auch um die optische Einpassung des neuen Wohnareals in die bestehende Bebauung geht – so sollen die Gebäude in der Straßenfront durch vor- und zurückspringende Außenwände aufgelockert und in den zurückspringenden Bereichen Baum- und Grünpflanzungen ermöglicht werden. Insgesamt sollen die Häuser mit seitlich größeren Abständen optisch die kleinteilige Bebauung im Bereich der alten Weberei aufgreifen.
Die maximale Höhe der Gebäude beträgt elf Meter, im Entwurf weniger als zehn Meter. Geplant sind drei Ebenen pro Haus, die dritte soll Raum für Wohnungen mit Dachterrassen vorhalten. Damit sei eine vollwertige Dreigeschossigkeit nicht gegeben, so der Architekt.
Ebenfalls vorgestellt wurde die Lösung, die Gebäudefassade von der Jakob-Borchers-Straße abzurücken und in das Planungsgebiet hineinzuschieben. „Dadurch gewinnen wir mehr Luft, auch im Verkehrsraum“, gab Tobias Matschke zu bedenken. Möglich sei es, an der Straße weitere Bäume zu pflanzen, um den existierenden Bestand zu ergänzen. Letztlich werde damit, so Matschke weiter, der Ankunftsbereich im Ortseingang deutlich attraktiviert.

Details zum Planungsgebiet stellte Lutz Winter von Thalen Consult vor. Die Grundfläche des „Wohnparks Achterweg“ umfasst insgesamt 1,3 Hektar, die Gesamtversiegelung des Areals beträgt anhand des derzeitigen Entwurfs 60 Prozent. Stichstraßen und Wendehammer sollen das Areal zusätzlich erschließen. Für den im hinteren Teil der ehemaligen Weberei befindlichen Wald sind bei Rodung Kompensationsmaßnahmen erforderlich: 0,42 Hektar Waldfläche stehen einer Neuaufforstung von 0,72 Hektar gegenüber.
Die vorgestellte Planung hinterließ bei den Ausschussmitgliedern viele offene Fragen. Bürgermeister Heiner Lauxtermann monierte, dass im Entwurf des Bebauungsplanes die Konzeption des Architekten kaum berücksichtigt worden sei. Der Ausschuss verblieb mit der Bitte um Nachbesserung – die entsprechend korrigierte Planung wird in der kommenden Sitzung nochmal auf die Tagesordnung kommen.
Freitag, 05 Juli 2019 12:02

Handschellen statt fetter Beute

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Bockhorn. Die umsichtige Reaktion einer 66-jährigen Frau aus Bockhorn hat am vergangenen Mittwoch dazu geführt, dass die Polizei zwei mutmaßliche Trickbetrüger festnehmen konnte.
Die Frau war am Vormittag von ihrem angeblichen Neffen angerufen worden, der am Telefon berichtete, einen schweren Verkehrsunfall gehabt zu haben. Um seinen Führerschein nicht zu verlieren, benötige er für den Unfallgegner umgehend 30.000 Euro in bar, die er dann per Blitzüberweisung zurückerstatten wolle.
Durch diesen Anruf sollte die Frau unter Druck gesetzt werden. "Die Bockhornerin war jedoch offenkundig gut über die Machenschaften der bundesweit agierenden Betrüger informiert", erklärte Andrea Papenroth, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland und lobte das weitere Verhalten der Frau: "Sie tat am Telefon zunächst so, als wenn sie den Neffen kennen würde und gab auf die Geldforderung an, dass sie erst einen Blick in ihr Sparbuch werfen müsse - "Neffe Gunnar" solle ein wenig Geduld haben."

In der Zwischenzeit alarmierte die Frau aber mit ihrem Mobiltelefon aus einem anderen Zimmer die Polizei, die weitere Maßnahmen veranlassen konnte. Es folgten im Tagesverlauf weitere Anrufe bei der Frau in Bockhorn: So gab sich eine zweite männliche Person mit dem Namen "König" als Versicherungsvertreter aus und es rief eine angebliche Mitarbeiterin einer Bank an, um die Seriennummern der Scheine zu erfragen.
"Das professionelle Vorgehen der Täter zeigen die vielen Anrufe in unterschiedlichsten Funktionen" betont Papenroth und warnt: "Bevor die Geldabholer geschickt werden, will man auf Nummer sicher gehen!"
Tatsächlich erschien dann am späten Nachmittag ein Mann, der die präparierten Scheine von der Frau entgegen nahm. Unmittelbar nach der Übergabe konnte er von versteckt postierten Beamten festgenommen werden, ebenso wie eine weitere Person, die in einem etwas abseits geparkten Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen auf die Rückkehr des Geldabholers wartete. Einer der beiden ist 30 Jahre alt und kommt aus der Rheinland-Pfalz, der andere ist 18 Jahre und hat keinen festen Wohnsitz. Beide vorläufig festgenommenen Personen wurden zur Dienststelle gebracht, der Wagen beschlagnahmt.
"Das Zusammenspiel aller Beteiligten hat schließlich zum Erfolg geführt", lobte Andrea Papenroth. Angefangen von der 66-Jährigen, die durch ihr couragiertes Handeln den Grundstein gelegt habe, sowie die im Umfeld agierenden Personen, die letztendlich die Festnahme der beiden Personen möglich gemacht haben.

Immer wieder warnt die Polizei vor dreisten Betrügern und appelliert eindringlich, sich nicht auf häufig fiese Druckmittel einzulassen und sich nicht täuschen zu lassen:
"Seien Sie misstrauisch, wenn Personen am Telefon Geldbeträge oder Schmuck/Gold von ihnen fordern!
Geben Sie keine Details zu ihren familiären Verhältnissen preis!
Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen immer direkte Rücksprache mit den angeblich betroffenen Angehörigen!
Verständigen Sie über Notruf 110 die Polizei!"
Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang insbesondere an die jüngeren Angehörigen älterer Menschen, über die Gefahren zu sprechen, die sich hinter der dreisten Masche dieser Betrüger verbergen.

Für ein persönliches Beratungsgespräch stehendie Beauftragte für Kriminalprävention Katja Reents unter Tel. 04421/942-108 sowie Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Varel, unter Tel. 04451/923-146 zur Verfügung.

24-Jähriger berauscht in gestohlene Auto festgenommen
Ebenfalls nach Hinweis eines aufmerksamen Zeugen war in der Nacht zum Mittwoch ein 24-jähriger Mann aus dem Emsland in Büppel vorläufig festgenommen worden. Um kurz nach Mitternacht kontrollierten Beamten den Mann, der in einem auf einem Parkplatz Am Tannenkamp abgestellten VW Golf saß. Bei der Personenüberprüfung stellten die Beamten eine Alkohol- und Betäubungsmittelbeeinflussung fest. Der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Ferner sollte sich herausstellen, dass das Auto bereits Mitte Juni gestohlen worden und zuletzt bei mehreren Tankbetrügereien aufgefallen war. Der 24-Jährige hatte das Fahrzeug außerdem geführt, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem diverse Lebensmittel und Getränke, die am Tag zuvor in zwei verschiedenen Verbrauchermärkten in Hooksiel und Schillig entwendet wurden.
Der 24-Jährige räumte bei der polizeilichen Vernehmung neben dem Pkw-Diebstahl auch die beiden Ladendiebstähle und den dauerhaften Konsum von THC ein.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, schließlich leitete die Polizei diverse Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen, insbesondere die Zuordnung möglicher weiterer Straftaten, dauern an.
„Prothesen in Bewegung“ richtet die 1. Aktivitätstage in Friedeburg vom 5. bis 7. Juli aus

Friedeburg/Friesische Wehde.
Treppensteigen, den Einkauf bis zum Auto tragen oder regelmäßiger Sport nach Feierabend: Vieles gehört zum Alltag dazu und in den meisten Fällen ein Automatismus. Anders sieht es aus, wenn man im Alltag auf orthopädische Hilfsmittel wie beispielsweise Prothesen angewiesen ist.
Einer, der dieses Gefühl nur zu gut kennt, ist der Friedeburger Sven-Phillip Glomme. Ohne Wadenbein geboren, ist er auf eine Prothese angewiesen. Doch die zahlreichen Hilfsmittel, die er im Laufe des Lebens zur Verfügung gestellt bekommt, reichen ihm irgendwann nicht mehr. Mit den Kindern Longboard fahren oder am Schullauf teilnehmen – das funktioniert inzwischen dank einem speziellen Laufbein. Und mit der Unabhängigkeit kam die Frage: Wie mag es wohl anderen Prothesenträgern in der Region gehen?
Der Friedeburger gründet im November vergangenen Jahres die Selbsthilfegruppe „Prothesen in Bewegung“. „Für uns war es am Anfang ein echtes Ausprobieren“, blickt Sven-Philipp Glomme auf die Anfangszeit zurück. Bereits zu Beginn beschließt der Friedeburger: Statt sich in einem rein privaten Kreis unter Anwendern zu treffen, geht die Gruppe auch an die Öffentlichkeit. Daraus sind die Aktivitätstage in Friedeburg geworden, die an diesem Wochenende von Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juli, stattfinden.

Die Aktivitätstage sind dabei mehr als eine reine Sportveranstaltung. Besonders stolz ist Sven-Philipp Glomme auf das Anwendertraining für Prothesenträger am Freitag, welches ein individuelles Gehschultraining beinhaltet. Denn Prothese ist nicht gleich Prothese – es kommt auf die Anwendung an, die forcierte Belastung im Alltag und vor allem auch auf den jeweiligen Träger: „Manchmal funktionieren gewisse Dinge im Alltag aufgrund von Nichtwissen oder Falschanwendung nicht. Wenn ich beispielsweise ein computergestütztes Kniegelenk habe, die dazugehörige App jedoch nicht richtig einstellen kann, kann ich beispielsweise nicht radfahren.“
Damit den Anwendern professionelle Fachkräfte zur Seite stehen, hat Sven-Philipp Glomme Prothesentechniker und Physiotherapeuten eingeladen, die während der dreitägigen Veranstaltung nicht nur Vorträge halten, sondern auch Anleitungen geben und Fragen beantworten. „In der Gruppe gibt es viele Fragen: ,Was ist mit der Versorgung, die ich bekomme, möglich?‘, ,welche Möglichkeit besteht für mich in Bezug auf Sport?‘ oder ,wie gehe ich mit Phantomschmerzen um?‘ – entsprechend großes Interesse gibt es an Vorträgen zu diesen Themen.“

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Austausches und der Begegnung. Vertreter von Orthopädieunternehmen und Sanitätshäusern beantworten nicht nur Fragen zur Versorgung, sondern stellen auch Prothesen vor. Und: Jeder kann ausprobieren, wie es ist, mit einer Prothese zu laufen. „Damit lässt sich nachempfinden, wieviel Energie für einen Schritt aufgewendet werden muss oder was Barrierefreiheit bedeutet“, sagt Sven-Philipp Glomme. Für Menschen ohne Prothese gibt es außerdem Informationen über Bandagen und orthopädische Einlagen.
Eine weitere Premiere ist die Prüfung zum Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung am Sonntag. Auch nichtbehinderte Sportler haben an diesem Tag die Gelegenheit, die Auszeichnung auf dem Sportplatz Friedeburg zu erwerben. „Wenn alles so läuft wie geplant, ist das der Auftakt für eine jährliche Veranstaltung“, schickt der Veranstalter voraus. In anderen Teilen Deutschlands würden diese Angebote sehr gut angenommen, so Sven-Philipp Glomme weiter: „Im Idealfall geben wir den Menschen einen positiven Impuls, das Leben wieder aktiver zu gestaltet.“

Programm im Kurzüberblick:
• Gehschulworkshop und öffentliche Vorträge am Freitag, 5. Juli;
• Workshop zur Überwindung den Schweinehundes und eigenen Motivation und Workshop zur Stärkung des Selbstbewusstseins am Samstag, 6. Juli;
• „Open house“ (Tag der Begegnung) am Samstag, 6. Juli, mit Orthopädietechnikunternehmen und regionalen Sanitätshäusern im Jugend- und Sozialtreff „JuSt bi’t Bad“ in Friedeburg;
• Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung am Sonntag, 7. Juli.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Programmpunkten unter: protheseninbewegung.wordpress.com
Freitag, 17 Mai 2019 09:19

Suche nach Mann im Baggersee ohne Ergebnis

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Zetel. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste haben am Donnerstagnachmittag, 16. Mai, im und am Baggersee "Harms Sandkuhle" in Zetel-Fuhrenkamp nach einem Mann gesucht: Eine Zeugin hatte zuvor gegen 16.40 Uhr gemeldet, zusammen mit ihrer Begleiterin eine männliche Person beobachtet zu haben, die aus dem westlich am See gelegenen Waldstück vollständig bekleidet ins Wasser gegangen sei. Die Person sei zunächst zwar kurz zum Ufer zurückgekehrt, habe sich dann aber wieder Richtung Gewässermitte orientiert.
Die Zeuginnen hatten den Mann demnach aber aus den Augen verloren, so dass der Verbleib der Person zum Zeitpunkt der Meldung unklar war.

Der Mann wurde als zwischen 40 und 60 Jahre alt beschrieben, mit normaler Statur, dunkelblonden Haaren und bekleidet mit einer dunkelblauen Jeans und einer schwarzen Jacke.
Nach Eingang der Meldung wurde unverzüglich eine intensive Suche eingeleitet. Neben drei Funkstreifen der Polizei Varel waren dabei auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zetel, der DLRG-Wasserrettung Friesland, Diensthundeführer der Polizeidirektion Oldenburg, sowie zwei Hubschrauber eingesetzt. Auch der Rettungsdienst Friesland war alarmiert worden, insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Polizei etwa 80 Kräfte an der Suche nach dem Mann. Diese wurde nach gut drei Stunden allerdings ohne Ergebnis zunächst eingestellt.

Es ist laut Polizeimeldung unklar, ob der Mann überhaupt im Wasser geblieben ist. Bislang ist bei der Polizei in Zetel und Varel auch keine Vermisstenanzeige eingegangen. Die Such- und Ermittlungsmaßnahmen sollen am Freitag fortgesetzt werden.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang Zeugen um Mithilfe: Wer Angaben zu dem beschriebenen Mann machen kann oder jemanden in dem Alter kennt, der sich unter Umständen häufiger am See "Harms Sandkuhle" aufhält, ist aufgerufen, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Auch wenn eine Person vermisst wird, bittet die Polizei um Hinweise unter der Rufnummer 04451/9230.
Freitag, 22 März 2019 10:13

Eine Mahnung an alle Generationen

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Zetel. Zu einer Mahn- und Gedenkstunde hatte kürzlich die Ortsgruppe Zetel Bündnis 90/Die Grünen zur Erinnerung an die Verfolgung der Sinti und Roma eingeladen. Vor einem Jahr war in der Horster Straße eine Gedenkstele errichtet worden, ganz in der Nähe von dem Ort, an dem vor 76 Jahren die zehnköpfige Sinti-Familie Frank von den Nazis festgesetzt worden war. Nach der Deportation wurde die Familie bis auf zwei der Kinder wenig später in Ausch­witz ermordet.
Der Vorsitzende der Ortsgruppe der Grünen, Wilhelm Wilken, stellte seiner Einführung während der Gedenkveranstaltung ein Zitat des Theologen und Friedensaktivisten Martin Niemöller voran: „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, denn ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Das Mahnen und Gedenken bleibe ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur, so Wilhelm Wilken.
Verlesen wurden ebenfalls die Namen der Zeteler Familie Frank, die in Auschwitz starben. Christel Schwarz (geborene Frank), dessen Mutter Margot den Terror des Vernichtungslagers überlebte, nahm mit seinen Kindern an der Gedenkfeier teil. Eine Zeit wie jene dürfe sich nie wiederholen, so Christel Schwarz: „Wir müssen weiter Obacht geben und den Widerstand zur Pflicht machen. Und unseren Kindern davon erzählen.“ Zwischen den Wortbeiträgen spielte die Oldenburger Gruppe „Sinti Swing“.
Freitag, 22 März 2019 10:10

Bockhorn wird kein Teil der Entwicklungszone

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Bockhorn. Die Gemeinde Bockhorn tritt nicht in Gespräche mit der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven ein. Mit knapper Mehrheit hat sich der Bockhorner Gemeinderat nur einen Tag nach der ebenfalls abschlägigen Entscheidung des Vareler Stadtrats gegen Gespräche um einen etwaigen Beitritt der Gemeinde in die Entwicklungszone des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer ausgesprochen.
Besonders überraschend war das Ergebnis nicht – bereits in der Sitzung des Finanz-, Wirtschafts- und Tourismusausschuss im Mai 2018, in der das Konzept der Biosphärenreservatsgemeinden von Jürgen Rahmel und Peter Südbeck von der Nationalparkverwaltung erläutert worden war, hatten die Befürworter nach langer Diskussion unterlegen: drei Ja-Stimmen gegen fünf Gegenstimmen war am Ende das Abstimmungsergebnis. In der nun erfolgten Ratssitzung fiel das Ergebnis mit acht Zustimmungen, neun Ablehnungen sowie vier Enthaltungen knapper aus. Zu denen, die sich bei der Abstimmung enthielten, gehören Harald Duttke (FDP), Björn Graf (UWG), Diedrich Loers (SPD) sowie Bürgermeister Andreas Meinen.
Erst 2030 kann der Bockhorner Rat sich politisch wieder mit einem möglichen Beitritt auseinandersetzen. Die ersten Gespräche mit den Städten und Gemeinden, die Teil der Entwicklungszone werden wollen, fanden bereits im Februar statt. Den teils hitzig-emotionalen Austausch zwischen Kritikern des Vorhabens, darunter CDU und UWG, sowie den Befürwortern in SPD, Grüne und FDP, verfolgten zahlreiche Zuschauer, der Ratssaal war komplett gefüllt. Zu den Zuhörern zählten Vertreter der Landwirtschaft sowie der Kreislandvolkverbände.
Die CDU habe mit dem Landkreis, Deich- und Touristikverbänden und anderen Einrichtungen sowie Landwirten umfangreiche Gespräche geführt, und basierend auf den Erkenntnissen des Informationsaustausches zu einer Entscheidung gekommen, erklärte Thorsten Krettek (CDU): „Wir wollen keine weiteren Fesseln. Jeder Bürger wäre von dieser Entscheidung betroffen und wir haben bereits jetzt hohe bürokratische Hürden.“ Es sei scheinheilig, in Gespräche einzutreten, wenn im Hinterkopf bereits feststehe, dass man das Ergebnis nicht wolle, so der Fraktionsvorsitzende der CDU.
Die umfangreiche Diskussion verdeutliche nur, das erheblicher Gesprächsbedarf bestünde, entgegnete Rolf Scherer (Gruppe Scherer/FDP): „Wir müssen reden. Wir sind zwar nur ein kleines Rädchen, aber hier an dieser Stelle einfach zu sagen, das machen wir nicht, ist nicht fair gegenüber den Jugendlichen, die gerade auf die Straße gehen.“ Ob ein Beitritt Sinn mache, lasse sich nur im Gespräch erörtern: „Es gibt Gründe beizutreten und es gibt vielleicht auch Gründe, die dagegen sprechen. Als Gemeinde können wir jederzeit wieder raus.“ Mit einer Bereitschaft setze man auch gegenüber anderen Kommunen ein Signal und zeige nicht zuletzt, dass man sich als Gemeinde mit dem Nationalpark identifiziere.
Das Biosphärenreservat führe zu Einschränkungen in der landwirtschaftlichen Nutzung sowie der Bauausweisung, erklärte Christa Hoppenheit (UWG). Der Naturschutz habe in der Gemeinde bereits einen hohen Stellenwert. Heiko Haschen (CDU) kritisierte, dass die Zusage seitens der Nationalparkverwaltung, es gebe durch den Beitritt keine Einschränkungen, sondern ausschließlich freiwillige Entwicklungen, angesichts der zahlreichen Bestimmungen, die in Bezug auf das Biosphärenreservat gelten würden, nicht haltbar sei. Die Lage des Hofes im Biosphärenreservat gerate schlussendlich zum Nachteil, da starke Wertverluste für die landwirtschaftlichen Flächen zu erwarten seien, erläuterte Heiko Haschen, der für seine Argumentation auf Auszüge aus der Biosphärenreservatsverordnung hinwies.
Viele der landwirtschaftlichen Flächen seien in Privateigentum, so der Ratsherr, dieses sei nicht zuletzt durch das Grundgesetz streng geschützt. Die Landwirte fühlten sich auf dem Entscheidungsweg nicht mitgenommen und hätten Angst um ihre Existenzgrundlage: „Ich sehe hier viele junge Leute im Publikum, die in einer landwirtschaftlichen Ausbildung sind. Wir sollten diese Menschen nicht diffamieren, sondern stolz auf sie sein.“
Heiko Haschen übte zudem Kritik an der Nationalparkverwaltung. Deren „restriktive Haltung“ stelle den Schutzzweck der Natur über den des Menschen. Zudem zeige die ausbleibende Bewirtschaftung auf geschützten Deichflächen eine negative Entwicklung auf, so das CDU-Mitglied: „Dort wachsen mittlerweile nur noch minderwertige Gräser, Hasen oder Wiesenbrütergänse sind dort kaum mehr anzutreffen.“
Christian Bergfeld (SPD) hielt entgegen, die Aussagen der CDU beträfen nicht allgemein die Bürger Bockhorns, sondern vor allem die Landwirte: „Wir sollten alle Einwohner bei dieser Entscheidung mitnehmen und nicht nur eine bestimmte Klientel.“ Das gehe nur mit entsprechender Transparenz, bevor eine abschließende Entscheidung darüber getroffen werde, so Bergfeld. Es sei die Aufgabe eines jeden Ratsmitgliedes, Gespräche zu führen – „wenn wir das ablehnen, werden wir unserem gewählten Amt nicht gerecht.“
Es überrasche ihn, dass viele Zuhörer aus der Landwirtschaft da seien und nur wenige, die für einen Biosphärenbeitritt seien, erklärte Dirk Ihmels (CDU). Der Vortrag der Nationalparkverwaltung habe schlichtweg nicht überzeugen können und zudem Vorteile verkauft, die für die Gemeinde Bockhorn keine sind: Es sei vom Leader-Programm gesprochen worden, dem Bockhorn bereits angehöre. „Ich habe Angst, dass die Selbstständigkeit von Bockhorn verloren geht. Mein Gefühl ist, dass wir immer mehr zur Kooperation gezwungen werden.“ Die CDU vermische verschiedene Fakten mit Emotionen in der Diskussion, kritisierten Rolf Scherer und Christian Bergfeld. „Ängste können nur genommen werden, wenn wir auch darüber reden“, betonte Christian Bergfeld.

Abschlägig beschieden wurde der Antrag von Harald Duttke (FDP) auf geheime Abstimmung: lediglich er und Bügermeister Andreas Meinen stimmten dafür.
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