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Freitag, 16 März 2018 12:04

Geschätzte Kosten lassen sich nicht halten

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Bockhorn. Empfindliche Kostensteigerung beim Umbau des Feuerwehrhauses Grabstede: Die 2016 geschätzten Kosten von ursprünglich 991.000 Euro lassen sich laut dem ausführenden Planungsbüro nicht halten. Realistisch ist ein Kostenrahmen von 1,185 Millionen Euro, so Rüdiger Piltz vom Architekturbüro Kieselhorst und Piltz im Ausschuss für Ordnung, Feuerschutz und Soziales. Grund für die erhöhten Kosten sind die Fachplanungen für Vermessung, Brandschutz, Statik, Elektronik, Heizung und Sanitär. Kostensteigerungen von zirka zehn Prozent seien nicht unüblich, merkte Rüdiger Piltz an. Dies habe auch mit den Preisschwankungen der Wirtschaft zu tun.
„2013 haben wir mit einem Investitionsvolumen von 15.000 Euro in Grabstede angefangen. Den Bürgern sind wir schuldig, diese Steigerung zu erklären“, betonte Rolf Scherer (parteilos). Mit den ersten Mitteln von rund 20.000 Euro habe man Mängel, die sofort zu beseitigen gewesen seien, im Feuerwehrhaus behoben, erläuterte Bürgermeister Andreas Meinen. Durch die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeug müssten zudem bauliche Maßnahmen für eine verkehrssichere Ein- und Ausfahrt umgesetzt werden.
Einen Überblick über die geleisteten Einsätze und Übungen der beiden Ortswehren gaben die Ortsbrandmeister Stefan Lehmann und Stefan Bieling. Dabei wurde auch deutlich, wie belastend einige Einsätze für die Feuerwehrkameraden gewesen sind. Insbesondere der Sturz eines Jugendlichen durch das Dach der stillgelegten Ziegelei sei kein täglicher Einsatz gewesen. „Wir haben nach dem Einsatz noch lange darüber gesprochen. Da gab es viel Redebedarf“, so Stefan Bieling. Auch das Orkantief Xaver habe einige Male das Ausrücken der Wehren notwendig gemacht. Mehrere tausend Dienststunden seien so zusammengekommen, erklärte Stefan Lehmann.
Bürgermeister Andreas Meinen dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, inbesondere vor dem Hintergrund der oftmals belastenden Einsätze. „Es macht Spaß mit euch, und die Zusammenarbeit mit den Kommandos klappt hervorragend“, lobte Meinen. Gemeindebrandmeister Holger Reuter gab einen Sachstand zum Grabsteder Löschfahrzeug ab. Dieses soll im Sommer 2019 einsatzbereit sein, die europaweite Ausschreibung dazu ist versandfertig.
Beraten hatte der Ausschuss auch über eine Neuregelung der Seniorenbeiratswahl. Diese soll künftig zusammen mit der Kommunalwahl erfolgen, aus Rücksicht auf die ehrenamtlichen Wahlhelfer erfolgt die Stimmenauszählung drei Tage später. „Die Versammlungswahl als Modell ist gescheitert“, machte Walter Daxl vom Beirat deutlich, eine Zusammenlegung mit der Kommunalwahl biete eine Chance auf höhere Wahlbeteiligung. „Wir wollen erreichen, damit bekannter zu werden.“
Dies könne eine Änderung der Wahlordnung nicht bewirken, hielt Rolf Scherer entgegen. Ratsamer wäre, dass der Beirat mit allen Einrichtungen der Gemeinde, die sich für Ältere einsetzen, ein gemeinsames Konzept für Seniorenarbeit erstelle. Über die endgültige Änderung der Wahlordnung muss der Rat abschließend abstimmen.
Einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro erhält die Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven/Friesland (ALI) für das aktuelle Jahr. Nachdem eine Bitte um finanzielle Zuwendung in 2017 noch abschlägig beschieden worden war, stimmte der Ausschuss einstimmig für eine zunächst einmalige Unterstützung der Initiative.
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