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Freitag, 02 November 2018 12:07

Neue Ampel soll für mehr Sicherheit sorgen

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Thorsten Hinrichs vom Landkreis Friesland (2. v. l.) im Gespräch mit Anwohnern sowie Vertretern der SPD Bockhorn und der Gemeindeverwaltung. Thorsten Hinrichs vom Landkreis Friesland (2. v. l.) im Gespräch mit Anwohnern sowie Vertretern der SPD Bockhorn und der Gemeindeverwaltung. Foto: Thorsten Soltau
Bockhorn. Bisher waren auf der Alten Bahnlinie/K 102 neben dem Bockhorner Neubaugebiet „Am Urwald“ 100 Stundenkilometer erlaubt, mit der Entscheidung des Landkreises Friesland aus dem Ergebnis der jüngsten Verkehrsschau ist das vorbei: Für Autofahrer gilt hier maximal 70 (wir berichteten).
Das ist der Bockhorner SPD zu wenig. „Tempo 70 reicht nicht“, macht Rainer Brunken deutlich. Trotz der reduzierten Geschwindigkeit sei auf der Querungshilfe neben der Einfahrtsstraße zum Neubaugebiet ein gefahrloses Wechseln der Straßenseite nicht möglich: „Eine Ampel ist unerlässlich.“ Ob und inwiefern weitere Regelungen auf der Alten Bahnlinie und insbesondere im Bereich der Querungshilfe die Sicherheit erhöhen können, war Thema eines Ortstermins mit Thorsten Hinrichs, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Friesland. Auch Anwohner und Vertreter der Gemeindeverwaltung nahmen an der Begehung teil.
Woher kommt die Entscheidung für eine Anpassung von 70 Stundenkilometern? Thorsten Hinrichs: „Die Verkehrserhebung 2015 hat gezeigt, dass von den täglich 2500 Fahrzeugen 85 Prozent die Geschwindigkeit von 66 Stundenkilometern nicht überschreiten.“ Das spreche für eine Regelung von 70 Stundenkilometern.
Die Installation einer Ampel ist an verkehrsrechtliche Vorgaben geknüpft. Im Fall der Alten Bahnlinie bedeutet das, so Hinrichs, dass rund 450 Fahrzeuge pro Stunde die Straße frequentieren müssten. Dazu kommt, dass die Zahl der Querungen durch Erwachsene bei 100 pro Stunde liegen muss, um eine Ampel erforderlich zu machen. „Bei besonders schutzbedürftigen Personen wie Schülern müssten es immer noch 50 Querungen pro Stunde sein. Obwohl wir zum Querungsverhalten keine Zahlen haben, bezweifle ich, dass wir diese Zahlen hier erreichen“, gab der Leiter des Straßenverkehrsamtes zu bedenken. Sollte jedoch die Gemeinde selbst eine Ampel an der Stelle für sinnhaft erachten, könne diese aufgestellt werden, sofern die Gemeinde für die Unterhaltungskosten selbst aufkommt, so Thorsten Hinrichs weiter. Wie Anwohner Marcel Niemeyer berichtete, nutzen derzeit rund 35 Kinder unter sechs Jahren den Schulweg aus dem Neubaugebiet heraus. Diese würden auch die Alte Bahnlinie überqueren. Die Kinder aufgrund von Sicherheitsbedenken zur Schule zu fahren, sei keine Lösung, so Marcel Niemeyer: „Die Schule möchte nicht, dass die Kinder allesamt mit dem Auto zur Schule gebracht werden, weil dadurch der Busverkehr beeinträchtigt werden kann.“
Wie geht es weiter? Johann Helmerichs, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bockhorn, erklärte, dass man mit einem Antrag auf eine „freiwillige“ Ampel ähnlich wie in Steinhausen an die Gemeindeverwaltung Bockhorn herantreten werde.
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