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Donnerstag, 22 November 2018 12:03

Erlebnisbad: Neues Betriebsgebäude notwendig

geschrieben von Thorsten Soltau
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Planer schätzt Kosten auf 1,4 Millionen Euro

Bockhorn.
„Wir müssen so langsam anfangen, Nägel mit Köpfen zu machen“ – mit diesem Satz verwies Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen im jüngsten Schul-, Jugend-, Kultur-, Sport- und Marktausschuss auf die Dringlichkeit, ein neues Betriebsgebäude im Erlebnisbad Bockhorn zu schaffen. Im derzeitigen Betriebsgebäude gebe es verschiedene Probleme, vor allem beim Dach und der Elektrik, wie Andreas Meinen weiter ausführte. Um einen Neubau komme man nicht mehr herum, die Notwendigkeit habe sich auch in mehreren Begehungen gezeigt.
Die Kosten für den Neubau liegen laut Architekt Udo Janßen aus Bad Zwischenahn im Vorentwurf bei geschätzten 1,4 Millionen Euro. Die Schätzung beruhe auf Vergleichsobjekten, belastbare Zahlen seien erst im Entwurfsstadium möglich, erklärte der Fachplaner. Auf die Frage von Christel Bartelmei (CDU), warum der Neubau so hohe Kosten verursache, erläuterte Udo Janßen, dass es neben den Sanitäranlagen einen sehr hohen Technikanteil in dem Gebäude gebe.

„Das ist ein ganz schönes Pfund“, betonte Christian Bergfeld (SPD) in Hinblick auf die Kostenschätzung. Gleichwohl lohne sich die Investition vor dem Hintergrund, da es sich bei dem Erlebnisbad um ein Alleinstellungsmerkmal Bockhorns handele. Christa Hoppenheit (UWG) wies darauf hin, dass bei der Gebäudeplanung die Überlegung einfließen sollte, ein bis zwei Familienumkleiden einzurichten.
Die genaue Kostenermittlung soll im nächsten Schritt erfolgen, ebenso die Prüfung auf mögliche Einsparpotentiale und Fördermöglichkeiten. Darauf einigte sich der Ausschuss einstimmig.

Im darauffolgenden Tagesordnungspunkt wurde über den Vorschlag der Gruppe FDP/Scherer gesprochen, in Bockhorn eine Boulebahn bei der Minigolfanlage zu errichten. Bereits 1995 war auf dem Gelände eine Boulebahn installiert, nach Jahren jedoch aufgrund geringer Nachfrage wieder demontiert worden. Während sich viele Ausschussmitglieder einig waren, dass ein solches Angebot zur Attraktivität der Gemeinde beitrage, einigte man sich beim Entschluss darauf, das Thema zurück in die Fraktionen zu geben.
Diskutiert wurde auch über die Sanierung der Laufbahn an der Hilgenholter Straße. Anke Rull (Grüne) monierte, dass der Sportverein, der die Anlage nutzt, nicht zur Begehung eingeladen wurde. Doris Wilken vom Vorstand des TV bemängelte, dass die Sanierungsplanung vorsehe, die Anlauffläche für die Springer entgegengesetzt zur derzeitigen Bahnführung zu legen. Da hinter der Halle Fußballer trainierten, gäbe es wegen möglicher Fehlschüsse Konflikte mit den Springern.
Christian Bergfeld (SPD) regte an, für den Sprungbereich einen Ballfang in Betracht zu ziehen. Christel Bartelmei (CDU) machte den Vorschlag, gemeinsam mit den Vereinen und Schulvertretern die Planung vor Ort erneut zu besprechen und bei größeren Änderungen „nochmals an den Tisch zu kommen“. Diesem Vorschlag folgte der Ausschuss einstimmig. Ein Bericht über die Begehung soll im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss erfolgen.
Gelesen 189 mal Letzte Änderung am Freitag, 23 November 2018 12:06

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