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Freitag, 19 Februar 2021 10:26

Kredit soll Sicherheit in der Planung geben

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Die Gemeinde Zetel muss sich im Jahr 2021 finanziell strecken, um die anvisierten Zielsetzungen erreichen zu können. Die Gemeinde Zetel muss sich im Jahr 2021 finanziell strecken, um die anvisierten Zielsetzungen erreichen zu können. Symbolfoto: Thorsten Soltau
Zetel. Zahlreiche Projekte sollen in diesem Jahr in Zetel angeschoben werden: Im Bereich Straßenunterhaltung, Ausbau der Schulen und der Instandsetzung kommt eine Reihe kostenintensiver Vorhaben auf die Gemeinde zu. Rund 14 Millionen Euro an Kosten stehen auf dem Plan – um das stemmen zu können, muss die Gemeindeverwaltung eine Sicherung im Haushalt einplanen. Aus diesem Grund wird eine Kreditermächtigung von 4,5 Millionen Euro für das Jahr 2021 erforderlich. Dies bedeutet nicht, dass die Gemeinde Zetel den Kreditrahmen voll ausschöpfen wird beziehungsweise muss.

Wie sich der Haushalt für das Jahr 2021 darstellt, erklärte Kämmerer Olaf Oetken gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Röben im Wirtschaftsausschuss. Im Finanzhaushalt steht eine Unterdeckung von knapp acht Millionen Euro, hinzu kommen Haushaltsreste von drei Millionen Euro. Dem stehen, so Kämmerer Olaf Oetken, 6,8 Millionen Euro aus Überschüssen gegenüber. Damit kommt die Gemeinde um die oben genannte Kreditermächtigung nicht herum. Zur Unterstreichung: Einige der geplanten Vorhaben führen zu Verpflichtungsermächtigungen für das Haushaltsjahr 2022, die empfindlich auf den nachfolgenden Haushalt drücken. Großprojekte wie die Erweiterung der Grundschule Zetel beispielsweise werden den Haushalt 2022 mit vier Millionen Euro belasten.

Womit in diesem Jahr seitens der Gemeinde zu rechnen ist, ist unter anderem die Erweiterung der Grundschule Zetel (Ansatz für 2021: 500.000 Euro), der Errichtung der Kita im Neubaugebiet Zetel-Süd (2,6 Millionen Euro Ansatz, voraussichtliche Zuschüsse von 720 .000 Euro) sowie der Umbau der Alten Feuerwache am Markthamm (1,3 Millionen Euro Ansatz, voraussichtliche Zuschüsse von 700 .000 Euro). 900. 000 Euro sind für den Neubau des Bauhofes eingerechnet, das neu entstehende Gewerbegebiet Roßfelde-Nord hat eine Kostennote von rund 1,125 Millionen Euro (voraussichtliche Zuschüsse von 562. 500 Euro).
Die Sanierung der beiden Straßen Danziger Straße und Humboldstraße hat einen Haushaltsansatz von insgesamt 3,03 Millionen Euro, die Finanzierung erfolgt über die wiederkehrenden Beiträge. Die Gemeinde selbst leistet einen Eigenanteil für beide Straßen von 909.000 Euro. Für den Ausbau der Buswartehallen werden Kosten in Höhe von 470.000 Euro erwartet, dem stehen Zuschüsse von 410.000 Euro gegenüber.
Die Erschließung der beiden Baugebiete Pohlstraße/Breslauer Straße hat einen Gesamtansatz von 1,29 Millionen Euro, in 2022 werden 867.500 Euro fällig. Weitere Positionen sind der Neubau der Heetebrücke (300 .000 Euro) und der Neubau der Kompaktanlage der Kläranlage (330 .000 Euro). Die Planung und Erschließung des Autohof Ellens steht mit 171. 000 Euro im Haushalt.

Der Rat der Gemeinde hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den geplanten Haushalt für 2021 verabschiedet.
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