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Freitag, 13 Juli 2018 11:52

Eine wichtige Stütze für die Umweltbildung

geschrieben von Thorsten Soltau
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Jonas Kaiser (Filialleiter Commerzbank Wilhelmshaven, l.), Rüdiger von Lemm (Leiter Nationalpark-Erlebnisstation, r.) und Florian Carius (Dezernatsleiter Kommunikation-Forschung, Nationalparkverwaltung, 2. v. r.) mit den Umweltpraktikanten Raimund Koop, Marlene Radinger, Svenja Püschel, Maximilian Weidenhiller und Stefanie Becker (v. l.).	Jonas Kaiser (Filialleiter Commerzbank Wilhelmshaven, l.), Rüdiger von Lemm (Leiter Nationalpark-Erlebnisstation, r.) und Florian Carius (Dezernatsleiter Kommunikation-Forschung, Nationalparkverwaltung, 2. v. r.) mit den Umweltpraktikanten Raimund Koop, Marlene Radinger, Svenja Püschel, Maximilian Weidenhiller und Stefanie Becker (v. l.). Foto: Thorsten Soltau

Im Rahmen des Commerzbank-Umweltpraktikums arbeiten fünf Praktikanten im Nationalpark Wattenmeer

Sehestedt. Arbeiten in und mit der Natur, eine Menge Sinneseindrücke und Verantwortung – seit mittlerweile 27 Jahren zeichnet das Umweltpraktikum der Commerzbank sich dadurch aus, dass es jungen und engagierten Menschen die Möglichkeit gibt, sich im Umfeld des Nationalparks Wattenmeer für drei Monate einzubringen. Dabei kreuzt das Praktikum in den verschiedenen Bildungseinrichtungen eine Vielzahl von Themen, von Naturschutz bis zu Nachhaltigkeit.
Derzeit sind fünf Umwelt-Praktikanten an den Standorten Wangerooge, Sehestedt, Carolinensiel und Wilhelmshaven im Einsatz. Für Florian Carius von der Nationalparkverwaltung sind die Studenten, die sich mit viel Freude und Eifer einbringen, wichtige Multiplikatoren: „Sie tragen den Gedanken des Naturschutzes in die Familie und den Freundeskreis hinein.“ Gleichzeitig sensibilisiere das Praktikum für Naturschutz­aspekte und hinterlasse bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck über den Praktikumszeitrahmen hinaus.
In den 27 Jahren habe man rund 1700 Praktikanten gefördert, 70 davon allein deutschlandweit, so Jonas Kaiser, Filialleiter der Commerzbank: „Der Radius reicht dabei vom Wattenmeer bis zu den Alpen.“ Die Resonanz sei groß, Bewerbungen aus Österreich und der Schweiz gingen ebenfalls ein. „Der Zuspruch auf die Aktion zeigt uns, dass das Thema wichtig ist.“ Die Studenten, die sich auf die Praktikumsstellen bewerben, kämen oftmals aus verschiedenen Fachrichtungen, wie Florian Carius ergänzt: „Das sind hochqualifizierte, junge und engagierte Menschen.“
„Mit den Praktikanten bekommen wir viele neue Impulse für unsere Arbeit“, sagt Rüdiger von Lemm, der die Erlebnisstation in Sehestedt leitet. Alle Nationalparkhäuser profitierten davon, so von Lemm: „Sie sind eine ganz wichtige und wertvolle Stütze, um Umweltbildung leisten zu können.“
Nicht alle der fünf Umweltpraktikanten haben Biologie studiert. Marlene Radinger studiert Kulturwirtschaft in München, während ihres freiwilligen sozialen Jahres im Bayrischen Wald ist sie auf das Umweltpraktikum aufmerksam geworden. „Ich hoffe, mit meiner Arbeit ein Bewusstsein für den Schutz des Wattenmeeres zu schaffen“, sagt die Münchnerin über ihre Motivation.
Geografie-Studentin Svenja Püschel sieht ihre Teilnahme als Möglichkeit, die späteren beruflichen Interessen auszuloten: „Während dieser Zeit schaue ich, ob ich mit Menschen in Kontakt treten oder lieber im Labor stehen möchte.“
Maximilian Weidenhiller, der in der Sehestedter Erlebnisstation arbeitet, hinterlässt am Ende sogar einen wortwörtlich bleibenden Eindruck. Mit Folienausschnitten und roter Containerfarbe bringt er Vogelspuren und die dazugehörigen Namen an den Strandabgängen an. „So können die Badegäste selbst am Wasser an der Station teilhaben“, sagt Maximilian Weidenhiller, den es nach Abschluss seiner Zeit in der Erlebnisstation nach Karlskrona in Schweden zum weiteren Studium zieht.
Gelesen 904 mal Letzte Änderung am Freitag, 13 Juli 2018 11:57

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