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Dienstag, 04 Dezember 2018 16:50

Endlich grünes Licht für den Haltepunkt?

geschrieben von Michael Tietz
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Bislang rauschen die Züge an Jaderberg vorbei. In zwölf Monaten sollen sie hier auch stoppen, ein Jahr später als ursprünglich geplant. Bislang rauschen die Züge an Jaderberg vorbei. In zwölf Monaten sollen sie hier auch stoppen, ein Jahr später als ursprünglich geplant. Foto: Michael Tietz
Das Eisenbahnbundesamt hat den Planfeststellungsbeschluss für die Station Jaderberg vorgelegt.

Jaderberg.
Im Dezember 2018 würden die ersten Züge am neuen Haltepunkt in Jaderberg halten, so war es vor gut zwei Jahren angekündigt worden. Der Dezember ist nun da – Züge halten in Jaderberg indes noch nicht, wo auch. Denn bislang ist noch nicht einmal mit dem Bau der neuen Station in Höhe des Bahnübergangs Vareler Straße begonnen worden. Einst war dieser Baubeginn für Oktober 2017 geplant gewesen.
Es kam bekanntlich anders, das Eisenbahnbundesamt höchstselbst bremste das Projekt vor gut einem Jahr aus. Das Planungsverfahren war in die Verlängerung gegangen, weil das Bundesamt, das letztlich grünes Licht für jedes Bauprojekt an Schienen geben muss, für maximale Rechtssicherheit auf dem letzen Meter doch noch einen Planfeststellungsbeschluss eingefordert hatte, mitsam dem dafür notwendigen, zeitaufwendigen Verfahren.

Der Beschluss liegt nun, mehr als ein Jahr später, vor: Mit Datum vom 29. November teilt das Eisenbahnbundesamt mit, dass auf Antrag der DB Station und Service AG der Plan zum „Neubau der Verkehrsstation Jaderberg“ an der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven genehmigt werde. Gegenstand dieser Planung ist die Errichtung von jeweils 220 Meter langen Bahnsteigen an Streckenkilometer 24, das Versetzen der Lärmschutzwand und deren Erhöhung auf vier Meter sowie die Einrichtung der erforderlichen Bahnsteigausstattung, also Wege, Beleuchtung, Wetterschutzanlagen, Info- und Leitsysteme.
Schon im Dezember 2016 waren die Planunterlagen beim Bundesamt eingereicht worden, der Zeitplan galt als gesichert. Die Ausschreibung der vielfältigen Arbeiten zum Bau der Bahnstation hatte bereits stattgefunden, auch die Vergabe sollte schon erfolgen – die Ausschreibung musste aber aufgehoben werden, jetzt beginnt alles noch einmal von vorn.
„Wir haben insgesamt ein Jahr verloren“, bilanzierte jetzt Bürgermeister Henning Kaars, der schon seinerzeit heftig über die Verzögerung geschimpft hatte. Immerhin sei man nun „einen ganz entscheidenden Schritt weiter“, so Kaars. Der Vorhabenträger habe für den Bau nun neue Sperrzeiten im Frühjahr beantragt, man sei zuversichlich, dass bis zum Herbst alles fertig ist. Parallel zum Bau des Haltepunktes muss die Gemeinde einen Parkplatz einrichten, der entsprechende Bebauungsplan ist unlängst verabschiedet worden, auch das Geld steht zur Verfügung.

So scheinen die Signale nun auf Grün zu stehen für den Haltepunkt, fast jedenfalls: Die Unterlagen zum Planfeststellungsbeschluss müssen nun noch einmal vier Wochen öffentlich ausgelegt werden. In dieser Zeit können Einsprüche oder Klagen am Oberverwaltungsgericht Lüneburg eingereicht werden. Da es schon bei der Beteiligung im Zuge des Verfahrens keine nennenswerten Eingaben gegeben hatte, rechnet aber niemand damit. Läuft nun also endlich alles nach Plan, könnten mit Fahrplanwechsel im Dezember 2019 die ersten Züge der Nordwestbahn in Jaderberg halten.
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