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Donnerstag, 14 März 2019 10:53

Angebot kann mit Nachfrage kaum Schritt halten

geschrieben von Albert Rohloff u. Michael Tietz
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Im Obergeschoss des früheren Domizils der Sozialstation soll eine neue Kindergarten-Ganztagsgruppe eingerichtet werden. Für einen Jugendraum stehen die Räume damit nicht mehr zur Verfügung. Im Obergeschoss des früheren Domizils der Sozialstation soll eine neue Kindergarten-Ganztagsgruppe eingerichtet werden. Für einen Jugendraum stehen die Räume damit nicht mehr zur Verfügung. Archivild: M. Tietz
Viel zu tun in Sachen Kinderbetreuung: Sozialausschuss stellt die Weichen für weitere Angebote

Jade.
Der Ausbau der Kinderbetreuung in der Gemeinde Jade stand jetzt einmal mehr im Fokus einer Sitzung des Ratsausschusses für Bildung und Soziales: Eine neue Bedarfsermittlung lag als Grundlage auf dem Tisch, Ergebnis: Während die Kita-Angebote in Schweiburg und Mentzhausen gegenwärtig mit dem Bedarf in Einklang stehen, ist für Jaderberg Handlungsbedarf gegeben – beide Kindergärten im Ort haben mehr Anfragen als Plätze.

Für Jaderberg war ein „Arbeitskreis Betreuungsangebote“ eingerichtet worden, der eine klare Rangfolge der Prioritäten defniniert hatte: An erster Stelle steht in der Gemeinde Jade die Kinderbetreuung, die schließlich gesetzliche Aufgabe ist. Die – freiwillige – Jugendarbeit muss hintenanstehen. Und so ist ein Jugendtreff in Jaderberg derzeit auch nicht in Sicht. Es fehlen die Räumlichkeiten. Zwar ist man im Gespräch mit der evangelischen Kirche und deren Möglichkeiten im Gemeindezentrum. Doch deren Antwort steht noch aus.
Und im Obergeschoss des Hauses Tiergartenstraße 52, in dem einst die Sozialstation ansässig war, soll nun eine neue Kindergartengruppe einziehen. Ohne dem Bau- und Planungsausschuss vorgreifen zu wollen, sprach sich am Dienstag der Sozialausschuss eindeutig dafür aus, eine weitere Ganztagsgruppe einzurichten. Nach einigen Renovierungsarbeiten mit Blick unter anderem auf die Sanitärinstallationen und den Brandschutz sollen dort bis zu 21 Kinder betreut werden. Während es dazu vom Land Niedersachsen keine Fördermittel gibt, bezuschusst der Landkreis jeden neuen Krippenplatz mit 3000 Euro.
Insgesamt werden ab dem kommenden Kindergartenjahr drei bis fünf zusätzliche Erzieher oder Erzieherinnen benötigt. „Das wird nicht leicht“, stellt Bürgermeister Henning Kaars fest: „Der Markt ist leer.“
Und das vor dem Hintergrund, dass es schon jetzt in Jaderberg nicht genügend Kitaplätze gibt. Wie Sonja Blanke bei einer Umfrage feststellte, gilt es bis zum Herbst eine weitere Krippengruppe einzurichten. Der Bedarf ist für die Kinder unter drei Jahren ebenso vorhanden, wie für die schon etwas älteren Kleinen.
Fachbereichsleiter Andreas Pöpken erklärte dazu, dass hinsichtlich einer neuen Krippengruppe eine Abstimmung mit der Kirchengemeinde als Träger des evangelischen Kindergartens erfolge. Wenn dort Einigung erzielt würde, könnten kurzfristig Baumaßnahmen ge­plant werden. Eine Schaffung der neuen Gruppe bis August dieses Jahres sei freilich nicht zu machen, so könne die Gemeinde den Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren womöglich zumindest bis Herbst 2019 nicht erfüllen.
Es gibt also viel zu tun, doch in Jade wartet man es nicht ab, sondern stellt die Weichen für eine ausreichende Kinderbetreuung.
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