Anzeigen

Redaktion

Media-Daten

 

Friebo

Bürozeiten:
Montags bis Donnerstag: 9 bis 13 Uhr und 14:00 bis 17 Uhr
Freitags: 9 bis 12 Uhr

Kontakt
Mittwoch, 27 November 2019 17:38

Feuerwehr-Neubau: Land übernimmt gut die Hälfte der Kosten

geschrieben von Michael Tietz
Artikel bewerten
(1 Stimme)
Das Feuerwehrgerätehaus am Hakenweg in Jaderberg: Rechts nebenan soll ein Neubau entstehen mit einer Fahrzeughalle, die annähernd doppelt so groß sein wird wie das Bestandsgebäude vorn im Bild. Das Feuerwehrgerätehaus am Hakenweg in Jaderberg: Rechts nebenan soll ein Neubau entstehen mit einer Fahrzeughalle, die annähernd doppelt so groß sein wird wie das Bestandsgebäude vorn im Bild. Foto: M. Tietz
Förderzusage über 830.000 Euro für Sanierung und Neubau in Jaderberg

Jade.
Pünktlich zum ersten Advent ging jetzt eine gute Nachricht aus Hannover im Rathaus in Jade ein: Für den Neubau eines Feuerwehrgeräte­hauses in Jaderberg bekommt die Gemeinde eine Finanzspritze vom Land in unerwarteter Höhe: Einen Zuschuss von 830.000 Euro wird Niedersachsen zur Verfügung stellen, wie die Landtagsabgeordnete Karin Logemann am Mittwoch mitteilte.
Die Gemeinde hatte im Oktober einen entsprechenden Antrag auf Gewährung einer zusätzlichen Bedarfszuweisung für besondere Aufgaben gestellt. Betont worden war im Ausschuss seinerzeit aber, dass es keineswegs sicher sei, ob die Gemeinde dabei zum Zuge komme und wenn ja, in welcher Höhe. Insofern waren bislang keine Ansätze für Förderzuschüsse in die Kalkulation eingeflossen, Kämmerer Andreas Pöpken musste zunächst davon ausgehen, dass die Gemeinde das gesamte Vorhaben über Darlehen zu finanzieren haben würde.
„Mit dieser Zusage können wir die Ansätze für neue Kredite reduzieren“, erklärte Andreas Pöpken auf Nachfrage. Damit kann also die Neuverschuldung gesenkt werden, zugleich die Zinslast im Ergebnishaushalt, wobei diese Entlastung angesichts des Zinstiefs keine nennenswerte Rolle spielen wird.

In der Mitteilung von Karin Logemann heißt es, das Geld soll noch in diesem Jahr nach Jade fließen. Gefördert werden im Zuweisungsverfahren 2019 notwendige Investitionen auf kommunaler Ebene im Bereich Brandschutz und Hilfeleistung. Neben Baumaßnahmen an Feuerwehrgebäuden zählen dazu die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und Brandschutzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen. „Gerade wenn die Kassenlage aus welchen Gründen auch immer in Schräglage gerät, brauchen Kommunen positive Signale und Investitionen. Mit den Bedarfszuweisungen unterstützen wir bedürftige Kommunen gezielt bei diesen für den Schutz der Bevölkerung wichtigen Aufgaben, die aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln nicht zu stemmen wären“, so Karin Logemann.

Wie berichtet, ist für die Stützpunktfeuerwehr in Jaderberg ein Neubau auf dem Grundstück neben dem jetzigen Geräte­haus geplant, zugleich sollen die Bestandsgebäude saniert und umgebaut werden. Der Neubau umfasst insbesondere die Fahrzeughalle mit Platz für vier Einsatzfahrzeuge sowie Umkleidebereiche für Männer und Frauen, Sanitär- und Werkstatt­räume. Im Bestandsgebäude bleiben Schulungs- und Sozialräume, die heutige Fahrzeughalle könnte genutzt werden für die First-Responder-Gruppe und die Cheerleader der Feuerwehr.
Die Kosten für dieses Vorhaben sind auf gut 1,5 Millionen Euro geschätzt, zunächst muss das Grundstück gekauft und eine Bauleitplanung in Gang gebracht werden. Schließlich werden die Bauarbeiten ausgeschrieben – mit etwas Glück könnte das noch Ende 2020 geschehen, so dass Anfang 2021 ein Baubeginn möglich wäre. Bereits im kommenden Jahr sollen aber in einem ersten Bauabschnitt die Sanitärräume im Altbau saniert werden.

Bürgermeister Henning Kaars zeigte sich am Mittwoch hoch erfreut über die Förderzusage: „Ich bin sehr froh, dass eine Förderung in dieser Höhe möglich ist. Vielen Dank an Karin Logemann für ihren Einsatz für unsere Gemeinde. Es ist eine unheimliche Herausforderung, solche wichtigen Feuerwehrprojekte umzusetzen. Wenn wir mit einer solchen Förderung starten können, ist das ein guter Anfang, denn wir haben auch noch drei weitere Feuerwehrhäuser, bei denen Baumaßnahmen erforderlich sind. Auch dafür hoffen wir natürlich auf eine Förderung.“ “
Gelesen 595 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 28 November 2019 11:57

Online lesen...

Leserreisen 2018

Facebook

Adresse

Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Elisabethstr. 13
Elisabethstr. 13
26316 Varel
26316 Varel

Bürozeiten:

Montag bis Donnerstag:
Montag bis Donnerstag:
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Freitag:
Freitag:
9 bis 12 Uhr
9 bis 12 Uhr