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Freitag, 23 Oktober 2020 11:58

Online ganz neue Zielgruppen erreichen

geschrieben von Michael Tietz
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Die Vielfalt der Kulturakteure im Oldenburger Land soll das „Kulturnetz Jadebusen“ aufzeigen. Zu einer Präsentation der Projektergebnisse in der Kaskade des OOWV in Diekmannshausen waren unter anderem Prof. Dr. Antje Sander, Prof. Dr. Uwe Meiners, Kirsten Lüpke und Anja Marrack, Dr. Christine Keitsch, sowie Wissenschafts- und Kulturminister Björn Thümler gekommen. Die Vielfalt der Kulturakteure im Oldenburger Land soll das „Kulturnetz Jadebusen“ aufzeigen. Zu einer Präsentation der Projektergebnisse in der Kaskade des OOWV in Diekmannshausen waren unter anderem Prof. Dr. Antje Sander, Prof. Dr. Uwe Meiners, Kirsten Lüpke und Anja Marrack, Dr. Christine Keitsch, sowie Wissenschafts- und Kulturminister Björn Thümler gekommen. Foto: Michael Tietz
Friesland/Wesermarsch. Die Vielfalt der kulturellen, historischen und landschaftlichen Besonderheiten in der Region aufzeigen, die Akteure vor Ort auch über Landkreisgrenzen hinweg verbinden und insbesondere die sogenannte „junge Zielgruppe“ für Fahrradtour oder Museumsbesuch begeistern – das ist das Ziel des Projekts „Kulturnetz Jadebusen“, das vor gut einem Jahr bei der Oldenburgischen Landschaft angelaufen ist.
Ein erstes Fazit wurde jetzt bei einer Präsentation in der OOWV-Wasserkaskade in Diekmannshausen gezogen, dazu eingeladen waren unter anderem der Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, die Landräte aus Friesland und Wesermarsch sowie Prof. Dr. Uwe Meiners, Präsident der Oldenburgischen Landschaft.

Friesland + Wesermarsch
Der Ort war gewählt worden, weil Diekmannshausen beinahe genau an der Grenze zwischen Friesland und der Wesermarsch liegt, außerdem direkt am Jadebusen – und weil die OOWV-Kaskade selbst zugleich ein geschichtsträchtiger Ort und auch Spielort für kulturelle Veranstaltungen ist.
Die am Projekt Beteiligten stellten vor, was bislang im „Kulturnetz Jadebusen“ entwickelt worden ist. Als Kooperationspartner hatte die Oldenburgische Landschaft das Schlossmuseum in Jever, vertreten durch Dr. Antje Sander, und das Schiffahrtsmuseum Unterweser in Brake, vertreten durch Dr. Christine Keitsch, ins Boot geholt. Außerdem an Bord: Die Jade-Hochschule mit Studierenden aus dem Fachbereich Medienwirtschaft und Journalismus.
Bei der Landschaft sind Anja Marrack und Kirsten Lüpke als Projektkoordinatorinnen für das Kulturnetz zuständig. „Wir verstehen uns dabei als Brückenbauer“, sagte Kirsten Lüpke, „und wir wollen die Fülle an Angeboten, die es hier im ländlichen Raum gibt, sichtbar machen und nach Möglichkeit weiter ausbauen.“
Anja Marrack ergänzte, dass diese Vielfalt von den Menschen vor Ort häufig gar nicht wahrgenommen werde: „manch einer kennt sich in der Ferne besser aus als in seiner Heimatregion.“

Das zu ändern, ist ein Ziel des Projekts. Eine besondere Rolle kommt dabei der Digitalisierung zu. „Die jungen Leute dort abholen, wo sie sind, nämlich in den Onlinenetzwerken“ war somit eine Aufgabe, der sich die Studierenden der Jade-Hochschule unter Betreuung von Medienwirtin Alice Düwel stellten. „Die Studierenden sind dafür genau die richtigen, sie sind zugleich Zielgruppe als auch Medienexperten“, erklärte Düwel. Youtube, Instagram, Spotify – rasch waren Formate geschaffen, in denen jetzt häppchenweise Appetit auf die verschiedenen Einrichtungen und Angebote gemacht wird – mit Fotos, Videos oder Podcasts. Botschaft: Der Norden hat mehr zu bieten als plattes Land und Deichschafe!
Man habe durch gute Vernetzung der Beteiligten rasch eine große Verbreitung der Angebote erreicht, gerade der Instagram-Account „deichkultour“ mit schon rund 300 „Verfolgern“ laufe sehr erfolgreich.
Ob Schlossmuseum, Radziwill-Haus, Schulmuseum oder Nationalpark-Haus: Mit viel Spaß an der Sache und einer zielgruppengerechten Ansprache wird Lust gemacht auf das, was sonst bei jungen Leuten vielleicht nicht ganz oben auf der To-do-Liste steht, einen Museumsbesuch oder eine Fahrradtour etwa. Und ganz nebenbei wird so auch ein echter Mehrwert für den Tourismus geschaffen, denn für die Empfänger der Botschaften gilt wie für die kulturellen Angebote: Landkreisgrenzen gibt es für sie nicht.

„Sensationelles geleistet“
Minister Björn Thümler zeigte sich ebenso begeistert wie zuversichtlich, dass der Ausbau des Netzwerks zu einer Stärkung der Angebote führen werde. Es sei „Sensationelles“ geleistet worden in kurzer Zeit. Das Land hatte das Projekt Kulturnetz Jadebusen für zwei Jahre finanziert, jetzt knüpfen die Landkreise Wesermarsch und Friesland daran an. → Die Marke deichkultour ist zu finden bei Youtube und Insta­­gram, Infos auch unter www.oldenburgische-landschaft.de
Gelesen 228 mal Letzte Änderung am Freitag, 23 Oktober 2020 12:30

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