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Montag, 15 Februar 2021 14:59

Hohe Corona-Zahlen im Kreis Wesermarsch: Ausgangssperre ab Dienstag

geschrieben von Michael Tietz
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Im Landkreis Wesermarsch ist der Inzidenzwert immer weiter gestiegen, zuletzt auf über 250.  Im Landkreis Wesermarsch ist der Inzidenzwert immer weiter gestiegen, zuletzt auf über 250. Symboldbild: pixabay.com
BRAKE. Der Landkreis Wesermarsch ist derzeit auch im bundesweiten Vergleich einer der Corona-Hotspots mit dem größten Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen. Das Landesgesundheitsamt gab den Inzidenzwert der Infektionen der letzten sieben Tage umgerechnet auf 100.000 Einwohner am Montag mit 254 an, das war der dritthöchste Wert aller 401 Landkreise in Deutschland.
Die Behörden im Landkreis Wesermarsch reagieren nun auf das anhaltend hohe Infektionsgeschehen im Kreisgebiet und haben nach Schließung der Schulen am Montag weitere einschränkenden Maßnahmen angekündigt. So gilt ab Dienstag, 16. Februar, im Kreis Wesermarsch eine Ausgangssperre: Jeweils zwischen 21 und 5 Uhr des Folgetages ist dann der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung grundsätzlich untersagt. Ausnahmen von dieser Ausgangsbeschränkung gelten nur bei Vorliegen gewichtiger Gründe. Gewichtige Gründe sind laut Verfügung insbesondere:
- die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, die zwingend in diesem Zeitraum erfolgen muss
- die Ausübung einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr
- die dringend erforderliche Inanspruchnahme medizinischer oder veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
- die Unterstützung Hilfsbedürftiger
- Handlungen zur dringenden Versorgung von Tieren
- die Begleitung sterbender Personen

Der Aufenthalt im Außenbereich des eigenen Grundstücks bleibt auch in den Abendstunden erlaubt, "wenn diese Bereiche der jeweils bewohnten Wohnung zugewiesen sind. Nicht verboten ist außerdem der Aufenthalt in einer anderen als der eigenen Wohnung, solange dieser Aufenthalt in dieser Wohnung rechtskonform mit den Regelungen aus der Nds. Corona-Verordnung im Hinblick auf die geltenden Kontaktbeschränkungen erfolgt", heißt es in der Vergügung zur Ausgangssperre des Landkreises. Ein Verstoß gegen die Anordnung kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

In Verbindung mit der Anordnung der Ausgangssperre, die zunächst für eine Woche gilt, erneuerte Landrat Thomas Brückmann am Montag seinen Appell, „soweit wie möglich soziale Kontakte zu vermeiden, so schwer dies im Einzelfall auch fallen mag. Halten Sie Abstand, tragen Sie nach Möglichkeit eine FFP-2-Maske, beachten Sie bitte die allgemeinen Hygieneregeln, reduzieren Sie alle Aktivitäten außerhalb ihrer eigenen vier Wände auf ein absolutes Minimum. Nur so ist gewährleistet, dass wir schnellstmöglich diese sehr einschneidenden Maßnahmen wieder außer Kraft setzen können.“
Die Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch ist hier einzusehen.

Der Landkreis meldete am Montag insgesamt 93 weitere bestätigte Infektionen im Vergleich zum Freitag, damit ist die Zahl der Fälle insgesamt auf 1.784 gestiegen. Die 93 neuen Infektionen verteilen sich auf Berne (+3), Brake (+30), Butjadingen (+1), Elsfleth (+5), Jade (+1), Nordenham (+41), Stadland (+7) und Ovelgönne (+5).
Besonders betroffen ist nach wie vor die Stadt Brake, dort hatte es einen größeren Ausbruch in einem Verbrauchermarkt gegeben. Infektionen seien zudem in einem Krankenhaus sowie in einer Alteneinrichtung bestätigt worden. In Nordenham und Lemwerder ist jeweils eine Behinderteneinrichtung betroffen.

Mit dem Wert von 254 ist der Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner fast viermal so hoch wie im Landesdurchschnitt, für Niedersachsen wurde der Wert am Montag mit 65,9 angegeben. Weiterhin deutlich unter diesem Wert liegen die Werte in den Nachbarkreisen Friesland (23,3) und Ammerland (36,8) sowie der Stadt Oldenburg (32,5).
Gelesen 3288 mal Letzte Änderung am Montag, 15 Februar 2021 16:11

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