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Freitag, 12 Januar 2018 12:17

Deutsche WindGuard braucht mehr Platz

geschrieben von Michael Tietz
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WindGuard-Haus (einst „Difi“) an der Oldenburger Straße: Das Unternehmen braucht dringend mehr Platz für weitere Mitarbeiter und plant einen Neubau gleich nebenan. WindGuard-Haus (einst „Difi“) an der Oldenburger Straße: Das Unternehmen braucht dringend mehr Platz für weitere Mitarbeiter und plant einen Neubau gleich nebenan. Foto: Michael Tietz
Das Unternehmen plant Neubau für zusätzliche Mitarbeiter am Firmensitz in Varel

Varel.
Das im Jahr 2001 in Varel gegründete Unternehmen „Deutsche WindGuard“ will seinen Stammsitz an der Oldenburger Straße deutlich ausbauen. Dafür soll ein zusätzliches Verwaltungsgebäude direkt angrenzend an das WindGuard-Haus zwischen Oldenburger Straße und A 29 errichtet werden. Am Dienstag erläuterte Bert Diekmann vom Planungsbüro Diekmann und Mosebach im städtischen Planungsausschuss die Expansionspläne. Am Standort Oldenburger Straße betreibt die Deutsche WindGuard neben dem Bürogebäude auch ein Windkanalzentrum, im Süden angrenzend befindet sich noch eine Freifläche, die bereits Eigentum des Unternehmens ist.
Der Vorhabenträger wünsche eine möglichst schnelle Realisierung, betonte Bert Diekmann, es gebe Bedarf an zusätzlichen Räumen für etwa 70 bis 100 Mitarbeiter am Standort Varel. Der Antrag war kurz vor Weihnachten im Rathaus eingegangen, eine konkrete Bauplanung gibt es bis dato noch nicht. „Es geht heute allein um einen Aufstellungsbeschluss“, betonte Olaf Freitag vom Fachbereich Planung und Bau, „für das Vorhaben ist zum Bebauungsplan auch eine Änderung des Flächennutzungsplans notwendig.“

Denn das etwa 9.300 Quadratmeter große Areal, das sich im Süden an die vorhandenen Gebäude anschließt, ist bislang als Ausgleichsfläche definiert. Bert Diekmann betonte, dass ausschließlich die Grünfläche im Fokus liege, „die angrenzenden Baum- und Gehölzbestände bleiben unberührt“. Da zur Fahrbahn der Autobahnabfahrt Obenstrohe im Westen wie auch zur Waldfläche im Süden gewisse Abstände zu wahren sind, ist in ersten Zeichnungen ein L-förmiges, dreigeschossiges Bürogebäude vorgesehen. Darin soll insbesondere das Tochterunternehmen „Deutsche WindGuard Certification“ ein neues Domizil finden.
Mit dem Bau des Gebäudes einher gehen muss die Schaffung einer entsprechenden Zahl von Parkplätzen, das sei aber machbar, wie Bert Diekmann erläuterte, auch nordwestlich des neu geplanten Gebäudes, weil dort angrenzend bereits Stellplätze eingerichtet sind. Die Zufahrt erfolge auch künftig ausschließlich über eine Verlängerung der vorhandenen Wege mit Anbindung an die Oldenburger Straße direkt am WindGuard-Haus.
Im Ausschuss zeigte man sich zwar überrascht über die Eilbedürftigkeit, zugleich aber erfreut über die Expansionspläne des Unternehmens. Insofern wurde einstimmig beschlossen, in das Bauleitverfahren einzusteigen. Olaf Freitag kündigte an, dass man in Abstimmung mit dem beauftragten Planungsbüro für einen möglichst zügigen Ablauf des Verfahrens sorgen wolle.

Die Deutsche WindGuard ist ein international operierender Dienstleister für die Windenergiebranche, das Unternehmen beschäftigt etwa 170 Mitarbeiter an zahlreichen Standorten in verschiedenen Ländern, 130 davon arbeiten derzeit in Varel. Vorbereitende Maßnahmen wie Gutachten und Potenzialstudien, außerdem die technische Betriebsführung von Windparks, das Einmessen und Kalibrieren im eigenen, zertifizierten Windkanal sowie etwa Sicherheitstrainings für Arbeiten an Offshore-Anlagen gehören zum Leistungsportfolio.

Gelesen 779 mal Letzte Änderung am Freitag, 12 Januar 2018 12:22

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