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Mittwoch, 21 Februar 2018 11:23

Abriss des Postgebäudes beginnt nächste Woche

geschrieben von Michael Tietz
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Die Tage des alten Postkomplexes, erbaut 1969, sind gezählt: Ab nächster Woche wird der Abbruch vorbereitet, am 5. März rücken die Bagger dem Gebäude zu Leibe.       Foto: Michael Tietz   Die Tage des alten Postkomplexes, erbaut 1969, sind gezählt: Ab nächster Woche wird der Abbruch vorbereitet, am 5. März rücken die Bagger dem Gebäude zu Leibe. Foto: Michael Tietz
Abrisskosten von rund 200.000 werden gefördert – Zunächst werden hier weitere Parkplätze geschaffen.

Varel.
Seit Herbst beschlossene Sache, nun wird es ernst: in der kommenden Woche wird mit dem Abbruch des alten Postgebäudes an der B 437 begonnen. Erste Vorbereitungen sind bereits angelaufen, zunächst wird ab Montag im Inneren des L-förmigen Gebäudes entkernt. Der eigentliche Abbruch wird voraussichtlich am 5. März beginnen.
Das Stadtsanierungsprogramm läuft Ende 2018 aus, bis dahin muss der Abbruch erledigt sein, denn auch der ist förderfähig. Insgesamt sind für Abriss und Entsorgung rund 200.000 Euro kalkuliert. Den Zuschlag für die Abrissarbeiten hat die Firma Scheele Erdbau aus Wildeshausen erhalten.

Nach Auskunft von Jörg Kreikenbohm, Fachbereichsleiter Planung und Bau bei der Stadt Varel, wird das Material zunächst auf eine Freifläche auf der früheren Kaserne transportiert, dort weiter kleingebrochen und, sofern möglich, zur Wiederverarbeitung aufbereitet. Unter dem dreigeschossigen Gebäude befindet sich auch ein Keller mit alten Luftschutzräumen, die ebenfalls abgebrochen werden sollen. Auf der Nordseite ist dabei besondere Vorsicht geboten, so Kreikenbohm: Dort verlaufen wichtige Telekommunikationsleitungen. Entfernt wird auch die Telefonzelle vor dem Haus.
Insgesamt wird der Abbruch und die Einebnung des Geländes etwa sechs bis acht Wochen dauern, gearbeitet wird nur werktags. Zuerst ist das hintere einstige Paketlager an der Reihe, das Gebäude an der Straße folgt danach. „Während des Abbruchs wird dann der Fuß- und Radweg aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt sein“, informiert Kreikenbohm, die Fahrbahn bleibt aber stets frei.
Für die direkt angrenzenden Gebäude wurde ein Beweissicherungsverfahren beauftragt, ein Ingenieur macht in diesen Tagen eine Bestandsaufnahme. „Wer in der unmittelbaren Umgebung aber Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten feststellt, kann sich jederzeit im Bauamt melden“, betont Jörg Kreikenbohm.

Das Relief in der Betonfassade soll als Erinnerungsstück an die alte Post erhalten werden, sofern mit vertretbarem Aufwand möglich.

Im Jahr 2008 hatte die Stadt den 1969 von der damaligen Bundespost errichteten Gebäudekomplex einschließlich des Paketzustellstützpunktes, für den nun im Logistikport ein Ersatzbau geschaffen wurde, mit Mitteln aus der Städtebauförderung gekauft. Der Kaufpreis lag seinerzeit bei rund einer Million Euro, davon waren zwei Drittel aus Fördermitteln gedeckt. Mehrfach hatte die Stadt versucht, einen Investor für die Entwicklung des Geländes als „Tor zur Innenstadt“ zu gewinnen – ohne Erfolg. Insbesondere das vorhandene, massive Bauwerk wurde allseits als hinderlich betrachtet. Die etwa 4.000 Quadratmeter große Fläche wird nach Entfernung des Gebäudekomplexes bis auf weiteres für Gemeinbedarfszwecke genutzt, sprich: als Parkplatz in Kombination mit einer Grünanlage.
Gelesen 2398 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Februar 2018 12:34

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