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Mittwoch, 18 April 2018 10:41

Grundschüler tüfteln jetzt am Forscherturm

geschrieben von Michael Tietz
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Im großen Morgenkreis präsentierten die Kinder der AG „Experimente“ und Projektinitiatorin Corinna Barkhausen den neuen Forscherturm, der zum spielerischen Experimentieren anregen und Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen wecken soll. Im großen Morgenkreis präsentierten die Kinder der AG „Experimente“ und Projektinitiatorin Corinna Barkhausen den neuen Forscherturm, der zum spielerischen Experimentieren anregen und Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen wecken soll. Foto: Michael Tietz
Die neue Ausrüstung für Experimente soll Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge wecken.

Büppel.
Ihrem Forscherdrang freien Lauf lassen dürfen die Kinder der Grundschule Büppel seit diesem Schuljahr in der Nachmittags-AG „Experimente“, die Lehrerin Corinna Barkhausen ins Leben gerufen hat. Nun können die Angebote rund ums Tüfteln und Experimentieren deutlich ausgebaut werden – dank eines neuen „Forscherturms“, der am Dienstag offiziell in Dienst gestellt wurde.

Zunächst konnte dank der Spende einer Industriestiftung von knapp 1000 Euro zusätzliches Lernmaterial angeschafft werden. Im Fokus stehen dabei die sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In dem robusten Forscherturm sind die Geräte und Materialien nun sicher und jederzeit einsatzbereit verstaut, zudem kann das fahrbare Minilabor rasch von Raum zu Raum wechseln und verfügt auch über einen Stromanschluss.
Elektrik, Magnetismus, Optik, Farbexperimente oder Mikrokosmos – der Forscherturm soll in verschiedenen Themenbereichen vielfältige Antworten liefern auf die zentrale Frage eines Forscherdaseins: „Wie funktioniert das eigentlich?“ Der sechseckige, rollbare Schrank ist selbst sehr kompakt, auseinandergeklappt können aber bis zu 15 Kinder gleichzeitig an den drei Tischen tüfteln, erläuterte Corinna Barkhausen. „Wir hatten uns zunächst einen solchen Forscherturm bei einem Schulausstatter ausgesucht“, verriet Schulleiterin Martina Wandelt, „aber als die Entscheidung reif war, hatte der keinen mehr im Programm.“ Glück im Unglück: Ein Tischlerbetrieb erklärte sich bereit, einen Forscherturm nach Vorstellungen der Schule nachzubauen. „Nun haben wir einen individuelles Stück nach unseren Wünschen“, betonte Martina Wandelt. Eingerichtet wurde der neue Turm von den Kindern der derzeitigen Experimente-AG. Nach und nach soll der Forscherturm in den Klassen zum Einsatz kommen, damit alle 147 Kinder der Schule auf naturwissenschaftliche Entdeckungsreise gehen können.

Finanziert wurde der robuste Schrank von der Stadt, rund 5.000 Euro wurden bereitgestellt. Zur Präsentation des fertig ausgestatteten Turms am Dienstag waren daher auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und der Erste Stadtrat Dirk Heise gekommen. Wagner betonte, dass die Investition ohne Frage gut angelegt sei. „Da gibt es viel zu entdecken, das wird sicher spannend“, so der Bürgermeister, der auch verriet: „Als ich in eurem Alter war, gab es so etwas leider noch nicht.“ Er hoffe, dass in den Kindern der Entdeckergeist für naturwissenschaftliche Themen gestärkt werde und erinnerte daran, dass auch die Stadt Varel schon bedeutende Forscher hervorgebracht habe, etwa den Chemiker Lothar Meyer. „Vor allem hoffen wir aber, dass ihr alle viel Spaß damit haben werdet. Spaß am Lernen und Entdecken zu haben, das ist das Wichtigste!“
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