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Freitag, 11 Mai 2018 10:24

Inklusion: GPS feiert 50-jähriges Bestehen

geschrieben von Jörg Stutz
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Thema Freizeit: Die zehn Studierenden vor einem Watt-Mobil, mit dem Menschen mit Gehbehinderungen das Weltnaturerbe erkunden können. Thema Freizeit: Die zehn Studierenden vor einem Watt-Mobil, mit dem Menschen mit Gehbehinderungen das Weltnaturerbe erkunden können. Fotos: Jörg Stutz

Wanderausstellung „Zwischen zwei Welten“ zum Jubiläum – seit 4. Mai im Waisenstift Varel

Varel/Jever. In seiner Kindheit hatte Jan-Patrick Kleen wegen seiner Behinderung viel Gewalt und Mobbing erfahren. „Seit ich bei der GPS bin, hat sich das geändert“, so der 23-Jährige. Heute arbeitet der Wilhelmshavener in der Landschaftsgärtnerei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH, hat deshalb viel Kontakt auch zu Menschen ohne Behinderungen. Auch tourt er durch ganz Deutschland und setzt sich für die Rechte von „Menschen mit Hindernissen“ ein.




Gegen Gewalt und Intoleranz: Jan-Patrick Kleen setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.


Kleens Geschichte ist Teil der Wanderausstellung „Zwischen zwei Welten“, die jetzt im jeverschen Schlossmuseum eröffnet worden ist und die bis 25. Mai auch im Waisenstift Varel zu sehen sein wird. Zehn Studenten des Studiengangs „Museum und Ausstellung“ der Uni Oldenburg haben die Ausstellung konzipiert, haben mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den GPS-Einrichtungen gesprochen und sich dabei deren Lebenswelt zeigen lassen. Das Ergebnis ist eine Ausstellung, die anhand von Gegenständen, Fotos, Videos, Texten und Hör-Stationen die Themen Arbeit, Freizeit, Wohnen und Arbeit darstellt. Anlass ist das 50-jährige GPS-Jubiläum.
Der Titel „Zwischen zwei Welten“ drückt aus, dass immer wieder Menschen mit Behinderungen den Übergang in die so genannte „Mehrheitsgesellschaft“ schaffen. Das sei auch das erklärte Ziel der neuen Landesregierung, versicherte Birgit Honé. Niedersachsens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten lobte die GPS für deren „Pionierarbeit im Bereich der Inklusion“. Ähnlich Landrat Sven Ambrosy, der die Gesellschaft – auch mit Blick auf die rund 100 „Außenarbeitsplätze“ – als „Speerspitze der Inklusion“ bezeichnete.
GPS-Geschäftsführer Jürgen Hoffmann bescheinigte den Studenten, viel Herzblut in die Ausstellung gesteckt zu haben. Nach Ansicht der Leiterin des Schlossmuseums, Professor Dr. Antje Sander, tragen die Studierenden mit ihre Arbeit mit dazu bei, „dass aus zwei Welten eine Welt wird“.

Weitere Informationen gibt es unter www.zwischen2welten.de sowie unter www.gps-wilhelmshaven.de.
Gelesen 487 mal Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2018 11:47

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