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Freitag, 01 Juni 2018 12:21

Keine Durchfahrt mehr am Sumpfweg?

geschrieben von Michael Tietz
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Nach Dangast rechts ab via Logistikport: Nach Vorschlag der Stadtverwaltung soll der Weg geradeaus zur Torhegenhausstraße künftig geschlossen werden. Nach Dangast rechts ab via Logistikport: Nach Vorschlag der Stadtverwaltung soll der Weg geradeaus zur Torhegenhausstraße künftig geschlossen werden. Foto: M. Tietz
Stadt möchte Anschluss zur Torhegenhausstraße schließen – Kreisstraße künftig über Kreisverkehr

Varel.
Ein Tauschgeschäft hat die Stadt Varel jetzt dem Landkreis Friesland vorgeschlagen, um die Verkehrsführung im Bereich des Anschlusses des Logistikports an den Sumpfweg ändern zu können. Die Einmündung der Hans-Schütte-Straße (eine städtische Straße) an den Sumpfweg (eine Kreisstraße) ist derzeit ein „neuralgischer Punkt“, wie Fachbereichsleiter Jörg Kreikenbohm am Montag im Straßen- und Verkehrsausschuss erläuterte. Es komme dort immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil auf dem Sumpfweg hohe Geschwindigkeiten gefahren werden und die Straße gerade nach Norden von der Hans-Schütte-Straße schwer einzusehen ist.
Die Abzweigung mit der eigentümlich abknickenden Kurve ist derzeit nur ein Provisorium: Der Verlauf der Hans-Schütte-Straße ist so angelegt, um eines Tages als Vorfahrtstraße im Bogen auf den Sumpfweg geführt zu werden, Fachleute sprechen dabei von einer tangentialen Anbindung. Diese ist auch im Bebauungsplan vorgesehen als letzte Ausbaustufe des Gewerbe- und Logistikports. Rund 500.000 Euro soll allerdings diese Änderung des Straßenverlaufs kosten – viel Geld, das die Stadt bisher nicht aufbringen konnte.
Um die Situation an der zunehmend frequentierten Einmündung schon vor einem Ausbau entschärfen zu können, soll der Landkreis nun das Teilstück des Sumpfweges und der Torhegenhausstraße (K 340) zwischen dem Anschluss an die Straße Zum Jadebusen und der Hans-Schütte-Straße herabstufen und an die Stadt Varel übertragen. Im Gegenzug soll die Kreisstraßenverwaltung dereinst die neu geschaffene Verbindung über die Hans-Schütte-Straße übernehmen, damit vom Sumpfweg kommend eine Kreisstraßenverbindung in Richtung Dangast erhalten bleibt.
„Beim Kreis kann man sich diese Lösung durchaus vorstellen“, berichtete Jörg Kreikenbohm im Ausschuss, freilich werde der neue Verlauf via Hans-Schütte- und Rudolf-Winicker-Straße erst als Kreisstraße gewidmet, wenn die tangentiale Anbindung an den Sumpfweg geschaffen ist.
Axel Neugebauer (Zukunft Varel) wies darauf hin, dass der Landkreis beabsichtigt, den Sumpfweg in diesem Jahr zu sanieren, 400.000 Euro sind dafür eingeplant. Um dem Problem zu hoher Geschwindigkeiten zu begegnen, schlug er vor, im Bereich der Einmündung Tempo 70 anzuordnen.

Wenn der nördliche Abschnitt des Sumpfweges zur Stadtstraße herabgestuft würde, könnte die Stadt hier „beordnen“, wie Jörg Kreikenbohm es nannte. Konkret wird vorgeschlagen, die Durchfahrt zur Torhegenhausstraße für den Kraftverkehr zu schließen, wobei der Anschluss von Leist- und Buchenweg freilich gewährleistet bleiben müsse. Auch eine Durchfahrt „Anlieger frei“ oder eine Einbahnstraßenregelung sei in diesem Abschnitt denkbar. Frei bleiben soll die Strecke in jedem Fall für Radfahrer und Fußgänger. Positiver Nebeneffekt: Das Alten- und Pflegeheim Langendamm würde von der Verkehrsberuhigung profitieren. So schloss man sich im Ausschuss letztlich dem Vorschlag der Verwaltung an, entsprechende Vereinbarungen mit dem Landkreis zu treffen.

Gelesen 447 mal Letzte Änderung am Freitag, 01 Juni 2018 12:25

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