Anzeigen

Redaktion

Media-Daten

 

Friebo

Bürozeiten:
Montags bis Donnerstag: 9 bis 13 Uhr und 14:00 bis 17 Uhr
Freitags: 9 bis 12 Uhr

Kontakt
Montag, 09 Juli 2018 15:53

Verkauf des Waldstadions soll Neubau ermöglichen

geschrieben von Manfred Pfeifer
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Die Projektgruppe der in Varel aktiven Fußballvereine um den AG-Vorsitzenden Lüder Gutsche (rechts) überreichte dem Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (3. von links) nun eine Absichtserklärung, die eine aktive Rolle bei der Umsetzung des demnächst veröffentlichten Sportstättenentwicklungskonzepts signalisiert. Die Projektgruppe der in Varel aktiven Fußballvereine um den AG-Vorsitzenden Lüder Gutsche (rechts) überreichte dem Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (3. von links) nun eine Absichtserklärung, die eine aktive Rolle bei der Umsetzung des demnächst veröffentlichten Sportstättenentwicklungskonzepts signalisiert. Foto: Manfred Pfeifer

AG der Sportvereine gibt umfassende Erklärung ab – Forderung nach Kunstrasenplatz: „Egal wo“

Varel. Anträge auf die Überarbeitung oder die Neugestaltung von Sportfeldern in Varel, die im Stadtrat letztlich wenig bis keine Resonanz fanden, gab es in den letzten Jahren unter anderem vom TuS Büppel, dem TuS 09 und auch vom JFV Varel.

Am vergangenen Dienstag wandelten die Vereine TuS Büppel, TuS Varel 09, TuS Dangastermoor und TuS Obenstrohe ihre bisherige Wartehaltung in eine aktive Rolle um. Die vor einigen Wochen gegründete Projektgruppe Vareler Fußballvereine, die sich als Projektgruppe der Arbeitsgemeinschaft Vareler Turn- und Sportvereine versteht und in die auch noch der SC Varel aufgenommen werden soll, schaltete auf Offensive um. Mit der Überreichung der gemeinsam erarbeiteten Absichtserklärung, die eine Mitarbeit beim Sportstättenprojekt „Kunstrasenplatz in Varel“ anbietet, spielen sie dem Rat und der Verwaltung der Stadt Varel einen Ball zu, der das Spiel um die Realisierung dieses Projektes schneller machen soll.
Dieser Schritt, sich ins Spiel einzuschalten, leitet sich ab aus den Erfahrungen der Vereine mit der vor Monatsfrist abgelaufenen Spielzeit 2017/18, in der die Vareler Fußballplätze witterungsbedingt immer wieder gesperrt werden mussten. Spätestens da, so steht es in dem an Bürgermeister Gerd-Christian Wagner überreichten Papier, sei der Bedarf für eine Sportanlage, die witterungsunabhängig bespielbar ist, deutlich geworden. Der Ausfall des regelmäßigen Trainingsbetriebs und die zahlreiche Spielabsagen verdichteten den Spielplan auf wenige Wochen im April und Mai mit einer Reihe von so genannten „englischen Wochen“ bis hin zu einem wettbewerbsverzerrenden Nachteil für die Vareler Vereine.
Wie ernst es den Vereinen mit diesem Angebot auf Mitarbeit ist, das umschreibt schon allein die Tatsache, dass sich die fünf Vareler Vereine auf eine gemeinsame Strategie einigen konnten. Dieses Streben nach einer gemeinsamen Aktion ist eine Besonderheit, die es in der Geschichte der Klubs, zumindest in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, noch nicht gegeben hat, was wiederum die Notwendigkeit einer neuen Sportstätte noch einmal dick unterstreicht. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes wird, unabhängig von dessen Standort, unbedingt befürwortet. In Absprache mit der Arbeitsgemeinschaft Vareler Vereine wäre es nach Ansicht der Vereine sinnvoll, über den Kunstrasenplatz hinaus eine größere Sportanlage zu errichten, die allen Vereinen offensteht und ggfs. auch ein neues Hallenbad enthält.
Zur Finanzierung dieses Parks steht selbst die Aufgabe von bestehenden Sportstätten im Raum, wie zum Beispiel dem traditionsreichen Waldstadion, das sich aktuell, mit Ausnahme der Laufbahn, in einem eher beklagenswerten Zustand befindet. Da beantwortet sich die Frage „investieren oder verkaufen” praktisch von selbst, bedenkt man den möglich Verkaufserlös bei Umwandlung des Geländes in ein Baugebiet.
Sehr erfreut über diese Initiative der Vereine zeigte sich Bürgermeister Wagner. Er begrüßte das ausgewiesene Konzept, das sich in weiten Teilen mit dem Konzept deckt, das die Stadt den Vereinen bis spätestens Anfang Oktober vorstellen wird. Er wies zudem darauf hin, dass der Haushalt 2019 der Stadt bereits 670.000 Euro als freiwillige Leistung für das Sportstättenentwicklungskonzept enthält. Damit habe die Politik signalisiert, so Wagner, dass sie auch Willens ist, das Konzept umzusetzen. Er betonte aber auch, dass dies Zeit brauche und den Bedarf anderer Sportarten, wie zum Beispiel der Leichtathletik, auf jeden Fall mit einbinden müsse. Der sprichwörtliche Ball ist am Dienstag ins Rollen gekommen. Die Hoffnung, dass er in absehbarer Zeit auch tatsächlich auf einem Kunstrasenplatz rollen kann, ist durch die konzertierte Initiative der Vareler Fußballvereine deutlich gestiegen.
Gelesen 275 mal Letzte Änderung am Montag, 09 Juli 2018 16:18

Online lesen...

Leserreisen 2018

Facebook

Adresse

Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Elisabethstr. 13
Elisabethstr. 13
26316 Varel
26316 Varel

Bürozeiten:

Montag bis Donnerstag:
Montag bis Donnerstag:
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Freitag:
Freitag:
9 bis 12 Uhr
9 bis 12 Uhr