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Freitag, 10 August 2018 11:29

Sicherheit geht vor: Kastanie gefällt

geschrieben von Michael Tietz
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Uwe Lübben von der Baumschule Schimmelpenning schnitt am Mittwoch die Kastanie Stück für Stück herunter. Im Holz war zu erkennen, dass der Baum bereits in weiten Teilen unter Fäulnis litt. Uwe Lübben von der Baumschule Schimmelpenning schnitt am Mittwoch die Kastanie Stück für Stück herunter. Im Holz war zu erkennen, dass der Baum bereits in weiten Teilen unter Fäulnis litt. Foto: Michael Tietz

Baum vor Vareler Amtsgericht musste entfernt werden – Ersatzpflanzung ist vorgesehen

Varel. Etwa 80 Jahre alt ist sie geworden, am Mittwoch wurde sie gefällt: Die Kastanie auf dem Rasen vor dem Vareler Amtsgericht ist aus Sicherheitsgründen entfernt worden. In der Woche zuvor war ein schwerer Ast aus dem Baum herausgebrochen, der zudem bereits von einem Pilz befallen war. „Es gab keine Alternative zur Fällung“, betonte Amtsgerichtsdirektor Jörg Duvenhorst. Es sei schade um den alten Baum, der den Eingangsbereich des Gerichts stets beschattet hatte, doch Sicherheit habe hier Vorrang. Die Kastanie mit ihrer ausladenden Krone stand unmittelbar am Zugang zum Gerichtsgebäude.
„In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war der dicke Ast heruntergekommen, als gegenüber der ‚Vareler Mittwoch live‘ stattfand. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn sich zu dem Zeitpunkt Personen unter dem Baum aufgehalten hätten“, so Duvenhorst. Ein Fachmann hatte sich den Schaden nun angesehen und das Urteil war eindeutig: Angesichts des Bruchschadens und einer bereits fortgeschrittenen Fäulnis im Holz war die Standsicherheit nicht mehr gegeben – der Baum musste gefällt werden. Bereits vor fünf Jahren war das schonmal erwogen worden.
Uwe Lübben und seine Kollegen von der Baumschule Schimmelpenning aus Bockhorn machten sich also am Mittwochmorgen daran, die Kastanie zu fällen. Stück für Stück wurde der Baum mit der Kettensäge abgetragen. Kein Problem für die Profis, auf dem Rasen war ausreichend Platz für gefahrloses Arbeiten.
Es sollen neue Bäume auf dem Vorplatz gepflanzt werden, betonte Jörg Duvenhorst. Als Ersatz für die nun gefällte Kastanie und auch für eine Eiche, die bereits vor einigen Jahren entfernt werden musste. Von beiden Bäumen sollen im Herbst die Wurzelstubben abgefräst, danach neue Laubbäume eingesetzt werden. „Was für Bäume es dann sein sollen, darüber wollen wir im Team noch nachdenken“, so der Direktor des Amtsgerichts. Das müsse freilich auch mit der Liegenschaftsverwaltung abgestimmt werden. Kleiner Nebeneffekt der Baumfällung: Das stattliche Amtsgericht selbst, 1871 errichtetes Baudenkmal, kommt nun vom Schloßplatz aus betrachtet noch besser zur Geltung.
Gelesen 82 mal Letzte Änderung am Freitag, 10 August 2018 11:35

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