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Mittwoch, 12 September 2018 08:00

13.000 Haushalte von Wasserrohrbruch betroffen

geschrieben von Michael Tietz
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Es tröpfelt nur in vielen Haushalten in Varel und der Friesischen Wehde: In der Nacht gab es einen Leitungsschaden in einer Hauptwasserleitung des OOWV. Es tröpfelt nur in vielen Haushalten in Varel und der Friesischen Wehde: In der Nacht gab es einen Leitungsschaden in einer Hauptwasserleitung des OOWV. Symbolfoto, pixabay.com
Varel/Bockhorn. Wer am Mittwochmorgen Kaffee zubereiten oder duschen wollte, erlebte in Teilen von Varel sowie in den Gemeinden Bockhorn und Zetel womöglich eine Überraschung: In vielen Haushalten kam das Trinkwasser nur mit reduziertem Druck aus den Leitungen, manche Anschlüsse waren sogar ganz ohne Wasser. In der Nacht ist an der großen Hauptleitung zwischen dem Wasserwerk Sandelermöns und dem Speicher in Diekmannshausen in der Gemeinde Jade ein Leck aufgetreten.

"Es gab in den frühen Morgenstunden zunächst einen technischen Alarm. Die Pumpen liefen auf Maximalleistung, ein sicheres Zeichen für einen Leitungsschaden", berichtete OOWV-Sprecher Gunnar Meister am Morgen. Es handelt sich offenbar um einen größeren Schaden: "Das sind schon gewaltige Wassermengen, die dort austreten." Wo genau sich der Rohrbruch befindet, das war am Morgen noch nicht festgestellt. "Unsere Techniker suchen mit Hochdruck an der Ursache für den Versorgungsausfall, aber noch ist der Schaden nicht lokalisiert", hieß es gegen acht Uhr. Bei Facebook machte die Information über Versorgungsausfälle rasch die Runde, die Betroffenheit ist lokal ganz unterschiedlich: Mal melden die Verbrauchen einen schwachen Druck, teilweise kommt aber gar kein Wasser mehr. Wieviele Haushalte betroffen sind, konnte der OOWV noch nicht ermitteln. "Naturlich versuchen wir, durch Umsteuerung die Ausfälle so gering wie möglich zu halten", so Gunnar Meister. An welchen Anschlüssen noch Wasser ankommt, hänge nicht zuletzt mit der Fließrichtung des Wassers zusammen. Natürlich werde versucht, so viele Haushalte wie möglich durch Umleitungen wieder mit Wasser zu versorgen. "In einigen Fällen wird das aber nicht möglich sein, dort wird es tatsächlich erst wieder Wasser geben, wenn der Schaden behoben ist", so der OOWV-Sprecher.

Gegen 12.45 Uhr teilte der OOWv mit, dass Die Trinkwasserversorgung wieder hergestellt sei: das Leck sei geortet worden, für die Dauer der Reparatur lediglich noch ein einzelner Haushalt von der Unterbrechung der Trinkwasserversorgung betroffen. Nach Angaben von Gunnar Meister waren bis etwa 11.30 Uhr rund 13.000 Hausanschlüsse von dem Ausfall der Leitung betroffen. Die genaue Ursache des Schadens ist noch unklar.
In den kommenden Stunden könne es aber in den Bereichen Varel und nördlich von Rastede sowie Wiefelstede und Westerstede zu Trübungen des Trinkwassers kommen. Dabei handelt es sich um kleinste Partikel von Eisen und Mangan, die durch veränderte Fließgeschwindigkeiten im Netz gelöst werden. Dies ist unbedenklich. Im Falle einer Trübung können sich unsere Kunden an die OOWV-Hotline Tel. 04401/6006 wenden.

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband versorgt nach eigenen Angaben über mehr als 366.000 Hausanschlüsse etwa eine Million Menschen mit Trinkwasser. Das engere Stadtgebiet von Varel gehört indes nicht dazu: Die Stadt Varel verfügt über ein eigenes Wasserwerk, betrieben von der EWE.
Gelesen 3219 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 12 September 2018 12:58

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