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Montag, 07 Januar 2019 16:13

Sturmflut für Dienstag erwartet

geschrieben von Redaktion
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Für Dienstag, 8. Januar, hat der NLWKN eine leichte Sturmflut angekündigt, das Nachmittagshochwasser soll dabei örtlich zwischen 1,75 und 2,25 Meter über dem mittleren Tidehochwasser auflaufen. Für Dienstag, 8. Januar, hat der NLWKN eine leichte Sturmflut angekündigt, das Nachmittagshochwasser soll dabei örtlich zwischen 1,75 und 2,25 Meter über dem mittleren Tidehochwasser auflaufen. Foto zeigt Sturmflut in Dangast, Archivbild: Michael Tietz
Norden/Dangast. Die niedersächsische Küste muss sich nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf eine Sturmflut an diesem Dienstag, 8. Januar, einstellen. Berechnungen zufolge wird wird das Nachmittagshochwasser örtlich zwischen 1,75 und 2,25 Meter über dem mittleren Tidehochwasser auflaufen. Für den Nachmittag weist die Wasserstandsvorhersage des Sturmflutwarndienstes damit auf die Gefahr einer schweren Sturmflut hin. Nach Angaben der Behörde besteht für Strände, Vorländer und Hafenflächen Überflutungsgefahr. Auch für die Nacht auf Dienstag sowie für die frühen Morgenstunden des 9. Januars erwarten die Experten des Landesbetriebs erhöhte Wasserstände. Zugleich warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor zunehmendem Sturm: In der Nacht zu Dienstag wird Windzunahme erwartet, im Nordwesten am Dienstag bis weit ins Binnenland stürmische Böen bis Windstärke 8, an der Küste sowie im Bergland bis 9, auf Berggipfeln sowie in Nordseenähe schwere Sturmböen bis 10, orkanartige Böen Stärke 11 nicht ausgeschlossen.

„Für die Ostfriesischen Inseln wurde auf Basis der bisherigen Prognosen heute gemäß Deichverteidigungsplan die Deichverteidigungsstufe zwei ausgerufen“, erklärt Annika Podorf, zuständige Aufgabenbereichsleiterin Inselschutz in der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney.
Auf dem Festland bereitet sich der NLWKN darauf vor, gegebenenfalls verschiedene Sperrwerke zur Abwehr der Sturmflut am frühen Dienstagnachmittag schließen zu müssen. Während der Eingriff von Hunte-, Lesum- und Ochtumsperrwerk bereits als sicher gilt, steht die endgültige Entscheidung zur Schließung des Emssperrwerks bei Gandersum noch aus. Sie wird auf Basis aktualisierter Vorhersagen am Dienstagvormittag getroffen.
Besonders aufmerksam beobachtet man in Norden die anstehende Sturmflut auch mit Blick auf jene Gefahren, die von Treibgut ausgehen: Vor dem Hintergrund der Havarie des Frachters MSC Zoe in der vergangenen Woche treibt nach wie vor ein Teil der verlorengegangenen Ladung in der Nordsee. „Aufgrund der kurzen zeitlichen Distanz und der Tatsache, dass bisher nicht alle vermissten Container geortet werden konnten, sind weitere Materialanlandungen auf Borkum, Juist und Norderney durchaus denkbar“, heißt es beim NLWKN in Norden.

Neben der erwarteten Sturmflut am Dienstagnachmittag rechnet der Sturmflutwarndienst des NLWKN auch für Mittwoch mit erhöhten Wasserständen, die nach aktueller Prognose allerdings geringer ausfallen werden. Die regelmäßig aktualisierten Wasserstandsvorhersagen des Sturmflutwarndienstes sind jederzeit online unter www.nlwkn.niedersachsen.de abrufbar. Sie basieren auf großräumigen Windvorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sowie auf Pegel- und Winddaten aus den Niederlanden und der Deutschen Bucht.
Gelesen 3890 mal Letzte Änderung am Montag, 07 Januar 2019 16:37

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