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Dienstag, 26 Februar 2019 12:29

Erneuter Bombenfund in Friedrichsfeld

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Varel/Bockhorn. Am Montag ist auf dem einstigen Bundeswehrübungsplatz Friedrichsfeld zwischen Altjührden und Osterforde bei Räumungsarbeiten erneut eine 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, das teilte Wilfried Alberts von der Vareler Stadtverwaltung mit. Diese soll heute ab 15 Uhr entweder entschärft oder gesprengt werden.
Schon im vergangenen November hatte es Bombensprengungen vor Ort gegeben, darunter auch eine 500-Kilo-Bombe. In Zusammenarbeit mit der Stadt Varel und der Polizei hat sich der Kampfmittelbeseitiger auch heute dazu entschieden, einen Bereich mit Radius von 1000 Metern um die Fundstelle räumen zu lassen. Davon betroffen sind Wohnhäuser etwa am Grabsteder Weg, am Grenzweg und am Mühlenweg. Auch die Straßen werden gesperrt, etwa die Altjührdener Straße zwischen maschal und der B 437 und die Plaggenkrugstraße. Während Mitarbeiter des Stadtbetriebes sich um die Absperrungen kümmern, kontrollieren Helfer der Feuerwehren die Rad- und Wanderwege im betroffenen Gebiet. Die Polizei evakuiert die Wohnungen und Betriebe. Auch ein Polizeihubschrauber wird ab 14.30 Uhr über der Sperrzone kreisen, um etwaige Reiter oder Spaziergänger ausfindig zu machen.
In der Turnhalle Altjührden wird ein Anlaufpunkt für Betroffene eingerichtet. Die Polizei wird entsprechende Rundfunkdurchsagen ab 13 Uhr durchführen. Friedrichsfeld hatte früher als Fliegerhorst gedient, insbesondere Start- und Landebahnen waren zu Kriegsende bombardiert worden. Derzeit laufen auf dem Gelände Räum- und Rodungsarbeiten, das insgesamt mehr als 250 Hektar große Gelände soll bekanntlich als Ausgleich für die Landschaftszerstörung durch die geplante A 20 herhalten und muss dafür umgestaltet werden, aus Waldbewuchs soll Feuchtgrünland werden. Vor Beginn der Rodungs- und Erdarbeiten waren weite Teile des Geländes bereits vom Kampfmittelräumdienst untersucht worden, immer wieder waren dabei Sprengkörper entdeckt worden.
Gelesen 2606 mal Letzte Änderung am Dienstag, 26 Februar 2019 12:38

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