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Freitag, 01 März 2019 08:45

Förderer für Dangast-Film gesucht

geschrieben von Michael Tietz
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Um den „leisen Film“ von Karl-Heinz Heilig über Menschen und Geschichten rund um das Alte Kurhaus Dangast (im Hintergrund) möglich zu machen, suchen sie jetzt nach Förderern und Sponsoren, von links: Uwe Fischer, Heike Scharf, Karl-Heinz Martinß, Elke Andrae und Dirk Janßen vom Freundeskreis Dangastfilm.   Um den „leisen Film“ von Karl-Heinz Heilig über Menschen und Geschichten rund um das Alte Kurhaus Dangast (im Hintergrund) möglich zu machen, suchen sie jetzt nach Förderern und Sponsoren, von links: Uwe Fischer, Heike Scharf, Karl-Heinz Martinß, Elke Andrae und Dirk Janßen vom Freundeskreis Dangastfilm. Foto: Michael Tietz
Filmprojekt von Karl-Heinz Heilig über Kurhaus-Kult und Familie Tapken: Freundeskreis will Finanzierung sichern

Dangast.
Es wird das Besondere gesucht, genau hingeschaut, zugehört und sich viel Zeit genommen: Das zeichnet die Produktion „Der leise Film“ des Oldenburger Filmemachers Karl-Heinz Heilig aus. Zusammen mit seiner Partnerin Ulla Haschen hat Heilig dabei immer wieder besondere Menschen portraitiert, etwa die inzwischen verstorbene „Kräuterfrau“ Helga Köhne aus Zetel im Film „All´ns vör use Döör“.

Uwe Fischer aus Rastede war es, der Karl-Heinz Heilig vor mehr als acht Jahren auf die Idee brachte, doch einmal das Dangaster Kurhaus zum Gegenstand eines solchen Filmprojekts zu machen. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Projektpartnerin Ulla Haschen machte sich Heilig auch bald schon an die Arbeit: Viele Stunden Material wurden gefilmt, Interviews geführt und Dokumente gesichtet. Der schillernde Kurhaus-Kosmos bot den Filmemachern eine Vielzahl an Facetten, Geschichten, Personen und Anekdoten. Arbeitstitel: „Wegbegleiter – Menschen und Geschichten rund um das Alte Kurhaus in Dangast.“ Ursprünglich war die Uraufführung des Kinofilms für das Jahr 2015 geplant. Doch das Projekt kam mit dem tragischen Tod Ulla Haschens von einem Tag auf den anderen zum Stillstand. Karl-Heinz Heilig nahm sich eine Auszeit, widmete sich dann anderen Projekten. Das umfangreiche Kurhaus-Material blieb bis heute weitgehend unbearbeitet.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Finanzierung des Projekts nicht gegeben ist. Daran aber soll der Film nicht scheitern, das haben sich nun Uwe Fischer und einige Mitstreiter zum Ziel gemacht: „Es wäre zu schade, wenn diese einmaligen Dokumente zur Geschichte Dangasts für immer in der Schublade bleiben müssten“; erklärten sie jetzt, als Sprecher des eigens ins Leben gerufenen „Freundeskreis Dangastfilm Altes Kurhaus“.
Sie betonen, dass mit dem Projekt keinerlei Gewinnerzielungsabsicht verfolgt werde: Alle Heilig-Filme seien weitgehend von Idealismus getragen und würden ausschließlich privat finanziert, es gibt weder gewerbliche Auftraggeber noch öffentliche Filmförderung.

Premiere im Kurhaus noch in diesem Jahr?
Der Kinofilm „Wegbegleiter – Menschen und Geschichten rund um das Alte Kurhaus“ soll Erinnerung und Gegenwart verknüpfen. Der langjährige Wirt des Kurhauses, Karl-August Tapken (2016 †) spielt darin eine zentrale Rolle. Er starb im Frühjahr 2016, seither führt seine Tochter Maren Tapken das traditionsreiche Kurhaus. Zu Wort kommen aber auch andere Menschen, die im oder dicht am Kurhaus gewirkt haben, Künstler etwa: ein Interview mit dem 2017 verstorbenen Oldenburger Künstler Eckhart Grenzer gehört dazu, der einst den Granitphallus am Kurhausstrand aufstellte.
„Der Film wird auf gekonnte Art den besonderen Geist einfangen, der hier im Kurhaus seit Jahrzehnten gepflegt wird“, sagt Karl-Heinz Martinß, der heute als Gästeführer in Dangast arbeitet und, wie er sagt, viel Zeit seines Lebens am Kurhaus verbracht hat. Ähnliches gilt für Pastorin Elke Andrae, die in Dangast einst die Veranstaltungsreihe „Kirche am Deich“ etabliert hat.
Sie wissen aus eigener Erfahrung, dass es viele Menschen in der Region gibt, die Dangast als besonderen Ort schätzen, vom Kurhaus-Spirit inspiriert wurden und die von Karl-August Tapken einst unterstützt und gefördert wurden. „Jetzt gibt es die Möglichkeit, ein klein wenig zurückzugeben“, sagt Martinß.
„Wir möchten die Restfinanzierung nun unbedingt möglich machen“, sagt Uwe Fischer, die Mitstreiter im Freundeskreis Dangastfilm hoffen dabei auf die Unterstützung möglichst vieler Kurhausfreunde: Rund 40.000 Euro fehlen noch, um die Produktion abzuschließen. Das Material ist im wesentlichen im Kasten, einige Wenige Interviews, etwa mit der heutigen Kurhaus-Chefin Maren Tapken, sollen noch gedreht werden. Dann aber geht es vor allem um die Postproduktion, um Schnitt, Mischung und nicht zuletzt die Musik. „Wir wünschen uns sehr, das Geld in den kommenden Monaten zusammenzubekommen, dann könnte die Filmpremiere noch in diesem Jahr stattfinden“, skizziert Heike Scharf den Zeitplan. Wo die stattfinden soll, liegt auf der Hand: Im Kurhaus natürlich.
Wer das Vorhaben unterstützen und die Realisierung des Films über Menschen und Geschichten rund um das Alte Kurhaus möglich machen will, kann eine Spende auf den Weg bringen: Ab einer Summe von 50 Euro ist die Möglichkeit gegeben, dass Sponsoren im Abspann des Films genannt werden, ab 150 Euro bekommen die Spender zwei Karten für die Premiere oder eine Aufführung nach Wahl sowie eine DVD.

Ein Spendenkonto wurde eingerichtet bei der LzO:
DE07 2805 0100 0092 5503 42
Etwaige Fragen beantwortet Uwe Fischer, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0160/99354929
Weitere Infos gibt es unter: www.heilig-film.de
Gelesen 822 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 06 März 2019 09:54

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