Anzeigen

Redaktion

Media-Daten

 

Friebo

Bürozeiten:
Montags bis Donnerstag: 9 bis 13 Uhr und 14:00 bis 17 Uhr
Freitags: 9 bis 12 Uhr

Kontakt
Mittwoch, 17 April 2019 15:40

Startschuss für den Sport- und Bürgerpark?

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Der Sportplatz in Langendamm (oben links im Bild) kann der erste Schritt auf dem Weg zum Sport- und Bürgerpark werden – ein positives politisches Statement vorausgesetzt. Der Sportplatz in Langendamm (oben links im Bild) kann der erste Schritt auf dem Weg zum Sport- und Bürgerpark werden – ein positives politisches Statement vorausgesetzt. Anke Kück
Varel. Von der Antragstellung bis zur positiven Nachricht über die Förderung brauchte es etwa neun Monate, die Umsetzung wird sicher etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen: Die Stadt Varel soll eine Förderung zur Sanierung der Sportanlage Langendamm über vier Millionen Euro erhalten.
Wir fragten Bürgermeister Gerd-Christian Wagner wie er die Chancen für eine Realisierung des Projektes einschätzt:
„Zunächst bin ich sehr froh, dass wir diese einmalige Chance erhalten haben. Ich danke der Verwaltung, die innerhalb kürzester Zeit diese Planung auf den Weg gebracht hat und der Kommunalpolitik, die den Mut hatte, unseren Hut in den Förderring zu werfen. Jetzt können und müssen wir die Projekte weiter formen. Hierfür brauchen wir zu allererst ein klares positives Bekenntnis der Politik, dass wir die Projekte weiter in Angriff nehmen können. Das ist Voraussetzung dafür, dass wir die Fördermittel auch tatsächlich in Varel einsetzen können.“

Was kann in Langendamm genau entstehen, was beinhaltet der Projektplan? „Wir planen in mehreren Schritten: Der Erste betrifft die Sportanlagen in Langendamm. Hier geht es um die Sanierung der Sportanlage insgesamt, die Verbesserung der Parksituation und auch die mögliche Schaffung eines Kunstrasenplatzes.

Darüber hinaus bietet die Fläche zwischen der Hellmuth-Barthel-Straße und dem Ortsteil Langendamm die Möglichkeit, für unsere Bürger etwas Zukunftsweisendes zu schaffen. Einen Raum, der allen Bürgern zugute kommt und Platz für Sport, Spiel und Erholung bieten kann. Dazu kann perspektivisch auch ein Stadion und langfristig ein neues Hallenbad gehören. Wichtig ist mir, dass wir hier eine grüne Lunge mit hoher Aufenthaltsqualität für unsere Stadt behalten beziehungsweise schaffen.“

Im Antrag ist auch die Aufgabe des Waldstadions ein Aspekt, wird es in Langendamm dafür einen adäquaten Ersatz geben? „Wenn wir die Sportstätten, die in die Jahre gekommen sind, an einem Standort bündeln, müssen wir uns auch Gedanken über die derzeitigen Standorte machen. Die Förderkulisse bietet enorme Entwicklungspotentiale für die Stadt. Hier kommen dann auch Veränderungen auf uns zu, die Mut für Neues erfordern. Eine riesige Chance für die Stadtentwicklung, die wir nutzen sollten.“

Gibt es eine Frist, bis zu der die Mittel verwendet sein müssen? „Soweit ich weiß, muss das Projekt in drei Jahren abgewickelt sein. Wegen der vielen offenen Fragen und der Formalien, wie Bebauungspläne und Ausschreibungen, müssen wir zügig arbeiten. Dafür brauchen wir eine starke und klare politische Entscheidung, die Veränderungsbereitschaft dokumentiert.“

Kann der Sport- und Bürgerpark auch in Abschnitten realisiert werden? „Das werden wir sogar müssen und das bietet zugleich auch viele Chancen. Die jetzt bewilligten Fördermittel sind sozusagen der Startschuss.“

Was ist, wenn nicht ausreichend Platz, sprich Grundstücke vorhanden sind? „Wir stehen in Verhandlungen und sind auf die Bereitschaft angewiesen, die Stadtentwicklung zu unterstützen.“

Wer wirkt bei den Planungen mit, welche Rolle spielen die Vereine? Was braucht es jetzt um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen? „Wir haben eine großartige Chance hier etwas wirklich Nachhaltiges zu entwickeln, und es sind verschiedene Optionen möglich. Jetzt müssen ganz viele Rädchen ineinander fassen und es braucht die Bereitschaft auch Neues zu wagen. Die Vereine haben mit ihrem gemeinsamen Statement und ihrer Bereitschaft zur Entwicklung gemeinsamer Sportstätten schon einen wichtigen Schritt getan. Sie zeigen, dass sie veränderungsbereit sind.“

Muss man befürchten, dass wegen des Sport- und Bürgerparks andere geplante Maßnahmen wie das Feuerwehrhaus in Obenstrohe oder ein weiterer Kindergarten nicht mehr machbar sind? „Hier muss eindeutig gesagt werden, dass Pflichtaufgaben natürlich vorrangig sind. Sie sind im Haushalt schon berücksichtigt. Notfalls müssen weitere Bausteine des Sport- und Bürgerparks warten.“

Wie weit ist der Schritt von einer Sanierung der Sportanlage Langendamm bis hin zu einem Sport- und Bürgerpark? „Wir müssen Lust auf die Gestaltung unser Sport- und Freizeitbedingungen machen und mit positiven Bildern aufzeigen, wie Neues aussehen kann. Ich schließe da nichts aus. Eine Devise habe ich dabei: Das Leben ist Veränderung, die wir gemeinsam gestalten müssen. Ich freue mich darauf, diese Entwicklungen in den nächsten Jahren zu begleiten.“

Zum Hintergrund: Es waren rund 1.300 Interessenbekundungen an den Fördermitteln beim zuständigen Ministerium eingegangen. Damit war die aktuelle Förderrunde 13-fach überzeichnet. Insgesamt 186 kommunale Projekte wurden bewilligt, der Vareler Antrag gehört zu den 13 Anträgen mit einem Volumen von vier Millionen Euro und mehr. (ak)
Gelesen 1157 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 17 April 2019 15:55

Online lesen...

Leserreisen 2018

Facebook

Adresse

Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Friesländer Bote GmbH & Co. KG
Elisabethstr. 13
Elisabethstr. 13
26316 Varel
26316 Varel

Bürozeiten:

Montag bis Donnerstag:
Montag bis Donnerstag:
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr
Freitag:
Freitag:
9 bis 12 Uhr
9 bis 12 Uhr