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Mittwoch, 24 April 2019 17:23

Neue Hallen verkürzen die Transportwege

geschrieben von Michael Tietz
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Etwa drei Fußballfelder würden in die neuen Hallen des „Intralogistikports“ passen, die von der Papier- und Kartonfabrik gebaut werden. Am Mittwoch erfolgte der symbolische Baubeginn mit dem Ersten Spatenstich (Foto unten).    Etwa drei Fußballfelder würden in die neuen Hallen des „Intralogistikports“ passen, die von der Papier- und Kartonfabrik gebaut werden. Am Mittwoch erfolgte der symbolische Baubeginn mit dem Ersten Spatenstich (Foto unten). Grafik: PKV/Fotos: Michael Tietz
Die Papier- und Kartonfabrik errichtet neuen Intralogistikport in einstiger Kaserne mit Kapazität von rund 1,7 Hektar.

Varel.
Einst standen hier Kettenpanzer und Armeelastwagen aufgereiht, zuletzt lag die große Betonfläche zwischen Karl-Nieraad-Straße und Nordender Leke einige Jahre verlassen da – nun prägen Bagger und Betonfräsen das Bild: Auf dem rund zweieinhalb Hektar großen Grunstück im Zentrum der einstigen Friesland-Kaserne werden jezt zwei neue Logistikhallen für die Papier- und Kartonfabrik Varel (PKV) gebaut. Am Mittwoch wurde der zeremonielle Spatenstich vollzogen, dazu waren auch Nachbarn aus der angrenzenden Wohnsiedlung geladen worden.

Mit dieser kleinen Feier breche man ein Stück weit mit der bisherigen Firmenphilosophie, räumte Kristian Evers ein, Geschäftsführer der Halbzellstoff Industrie GmbH als Eigentümerin der Papier- und Kartonfabrik: Bislang habe man auch bei erheblichen Investitionen in der Regel nicht viel Aufhebens um die bauliche Entwicklung des Unternehmens gemacht. „Aber wir haben festgestellt, dass es in der Politik wie auch bei den Bürgern ein berechtigtes Interesse daran gibt, was wir so machen“, so Evers – dem wolle man künftig aktiver begegnen. In diesem Zusammenhang ist wohl auch die neu geschaffene Stelle für Unternehmenskommunikation zu sehen, für den neuen PKV-Sprecher Sönke Klug war die Vorbereitung des Spatenstich-Termins nun eine der ersten Amtshandlungen.

Bereits seit einiger Zeit nutzt die PKV eine ehemalige Panzerwartungshalle. Diese soll in den kommenden Monaten um zwei weitere Gebäude ergänzt werden, allein dafür werden rund 11,6 Millionen Euro investiert. Mit einer Höhe von knapp 14 Metern und einer Fläche von mehr als 1,7 Hektar einschließlich Verladezone erweitert die Fabrik ihre Lagerkapazität quasi in Rufweite zur Produktionsstätte ganz erheblich. „Hier werden sowohl der Rohstoff Altpapier als auch fertige Papier- und Kartonprodukte zwischengelagert, zudem Ersatzteile und Material, das nicht täglich gebraucht wird, im Bedarfsfall aber schnell verfügbar sein muss“, erläuterte Kristian Evers. Im Gegenzug könne die PKV nach Inbetriebnahme auf mehrere gemietete Außenlager-Standorte in der Region verzichten. „In der Summe sparen wir damit bis zu 225.000 Lkw-Kilometer im Jahr.“
Geplant sei ferner, die Dächer der Hallen mit einer Photovoltaikanlage auszustatten und so aus Sonnenenergie Strom zu gewinnen. Damit hat die PKV bereits auf Dächern anderer Hallen Erfahrung: Die E-Gabelstapler im Versand fahren schon heute mit Strom aus Sonnenkraft.
Insgesamt investiert die Papier- und Kartonfabrik am neuen Standort auf dem ehemaligen Kasernengelände 17,6 Millionen Euro. Kristian Evers dankte den Verhandlungspartnern bei der Stadt, auch wenn man um Details des Bebauungsplans eine zeitlang gerungen habe. Ferner dem Architekturbüro und den am Bau beteiligten Betrieben – und schließlich dem Team um PKV-Logistikchef Ernst Krichel, das die Konzeption für das neue Lagerzentrum entwickelt hatte. „Wir haben versucht, das ästhetisch zu gestalten, soweit das bei Lagerhallen möglich ist“, sagte Evers.
Für die PKV entsteht mit dem Neubau der „Intralogistikport“, der, wenn alles glatt geht, im November eröffnet werden soll.

Zunächst wird der Beton abgefräst und vor Ort aufbereitet. Die neuen Hallen entstehen unmittelbar gegenüber vom Dienstleistungszentrum des Landkreises (im Hintergrund).

Gelesen 541 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 24 April 2019 18:03

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