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Donnerstag, 09 Mai 2019 19:20

Modell überzeugt: Hospiz ist Gewinn für die Region

geschrieben von Dana Ehlert
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Die Ministerin Carola Reimann (5.v.r.) war mit ihrem Ministerkollegen Olaf Lies (2.v.r.) kürzlich in Varel, um das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ zu besichtigen.  Die Ministerin Carola Reimann (5.v.r.) war mit ihrem Ministerkollegen Olaf Lies (2.v.r.) kürzlich in Varel, um das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ zu besichtigen. Foto: Dana Ehlert
Die Niedersächsische Sozialministerin besuchte die Vareler Einrichtung
Varel.
Von Beginn an ist das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ praktisch voll belegt. Das macht den Bedarf einer solchen Einrichtung in Varel deutlich und lässt die Stimmen verstummen, die zunächst daran gezweifelt haben.
Die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Carola Reimann, besuchte gemeinsam mit Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am vergangenen Freitag die Einrichtung, um mehr über die Arbeit und die Idee, die hinter dem Haus steckt, zu erfahren. Auch die SPD-Politikerin Siemtje Möller, die Landräte Sven Ambrosy und Thomas Brückmann, der Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sowie Haupt- und Ehrenamtliche waren vor Ort, um mit der Ministerin über die Bedeutung der Einrichtung zu sprechen.
Kritische Worte wurden gefunden als über die Krankenkassen gesprochen wurde: Zu häufig stehen die möglichen Kosten im Vordergrund, die für die Realisierung solcher Einrichtungen anfallen. Auch deshalb werde dann nach dem Bedarf gefragt, jedoch sei dieser nicht sichtbar, betonte Sven Ambrosy. Der Ehrenamtliche Jürgen Büppelmann beklagte außerdem, dass es den Menschen, die einen gemeinnützigen Verein leiten, nicht einfach gemacht werde – seien es Abrechnungen, Anträge oder ähnliches. Schlussendlich bedeute dies erhebliche Mehrarbeit. Carola Reimann entgegnete, dass diese Mehrarbeit der Preis sei, den man zahlen müsse. Absicherung durch die gesetzliche Krankenkasse bedeute auch, dass man sich den Regelungen der Versicherungen zu unterwerfen habe. Auf einer Seite sei dieses Spannungsfeld auch gewünscht.

Minister Olaf Lies lobte das Engagement, das für die Entstehung dieses besonderen Angebotes gezeigt wurde und betonte: „Dieses Haus zeigt, dass die gemeinsame Struktur die hier gelebt wird, funktioniert. Man kann spüren wieviel diese Einrichtung leistet. Sie sind ganz nah am Menschen, das ist eine hohe Verantwortung“, und Bürgermeister Gerd-Christian Wagner ergänzte: „Wie gut hier zusammengewirkt wird, das hat insbesondere mit den im Haus handelnden Akteuren zu tun.“ Gesellschafter der gemeinnützigen Einrichtung sind die Stadt Varel, mission:lebenshaus gGmbH sowie die Hospizbewegung Varel e.V.. Die Säule des Hauses bilden aber die rund 60 Ehrenamtlichen, die enorm engagiert sind, weiß Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung. Annemarie Büppelmann, Koordinatorin der Vareler Hospizbewegung: „Es ist eine sehr erfüllende Arbeit und wir erfahren viel Dankbarkeit.“

„Die Kombination aus stationär und ambulant überzeugte anfangs nicht jeden. Wir haben inzwischen festgestellt, es war die beste Idee überhaupt. Wir, wie auch die Menschen die Hilfe suchen, gehen zusammen durch eine gemeinsame große Tür. Das Haus wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen“, betonte Irene Müller, Geschäftsführung der mission:lebenshaus gGmbH.Auch Carola Reimann zeigte sich während des Besuches begeistert von dem Haus. Im Anschluss schrieb sie auf ihrer Facebookseite: „Hier befinden sich ambulante und stationäre Hospizarbeit unter einem Dach. Mit diesem besonderen Modell soll das Hospizwesen sowie die Palliativarbeit in der Region gefördert werden. Ich bin sehr beeindruckt von dem großen Einsatz der vielen Menschen an diesem Ort, die sich mit so viel Mitgefühl um schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Zugehörige kümmern. Mein herzliches Dankeschön!“
Gelesen 505 mal Letzte Änderung am Freitag, 10 Mai 2019 12:25

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