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Mittwoch, 22 Mai 2019 16:47

Sanierung im Moor ist abgeschlossen

geschrieben von Michael Tietz
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Neue Deckschicht mit Splitt: Der Jethausermoorweg ist nun auch mit dem Fahrrad wieder sicher befahrbar. Neue Deckschicht mit Splitt: Der Jethausermoorweg ist nun auch mit dem Fahrrad wieder sicher befahrbar. Foto: Michael Tietz
Der Jethausermoorweg war rund sechs Monate gesperrt – Erfahrung sammeln mit neuer Bitumen-Tränkdecke

Varel.
Wieder für den Verkehr freigegeben ist seit Anfang vergangener Woche der Jethausermoorweg im Vareler Süden. Die Sanierung ist abgeschlossen, die Straße wieder gefahrlos und vergleichsweise komfortabel auch mit dem Fahrrad passierbar.
Wie mehrfach berichtet, war der Jethausermoorweg zwischen Streekmoorweg und Hoheluchter Straße im vergangenen Herbst wegen massiver Schäden in der Fahrbahn gesperrt worden. Viele Straßen insbesondere mit moorigem Untergrund wiesen nach der langen Trockenheit und teils hohen Temperaturen im vergangenen Jahr zunehmend Versackungen und Risse auf, der knapp 1,5 Kilometer lange Jethausermoorweg, bis dato asphaltiert, war dabei ein Extremfall. Die Straße wies breite Längsrisse und zentimeterhohe Bruchkanten auf, eine enorme Gefahr insbesondere für Fahrradfahrer. Ein provisorisches Ausbessern der Schäden war nicht möglich, eine Sperrung war daher unumgänglich.
Im Bau- und Straßenausschuss hatte es wiederholt Debatten darüber gegeben, wie eine Sanierung der Straße aussehen solle, die Anwohner hatten darauf gedrungen, von einer Entsiegelung nach Vorbild Villa- und Sökersweg Abstand zu nehmen. Eine Generalsanierung mit neuer Asphaltdecke kam aber auch nicht in Frage – zu teuer und obendrein wohl nicht sehr langlebig, hatte Fachbereichsleiter Jörg Kreikenbohm dargelegt. Rund 260.000 Euro hätte eine neue Asphaltschicht auf dem knapp 1000 Meter langen Teilstück, das nun renoviert wurde, gekostet.

Umgesetzt wurde nun eine Art Kompromiss: Zunächst wurde die alte Asphaltdecke aufgebrochen und das Material aufgefräst, dann als lose Mischung wieder aufgebracht und eingewalzt. Darauf wurde dann eine sogenannte Tränkdecke aufgebracht. Dabei wurde Rohsplitt mit einem bituminösen Bindemittel getränkt, auf das dann erneut Splitt eingewalzt wird. Die einfachste Art, eine befestigte Fahrbahn zu schaffen. Und ein vergleichsweise günstiger Mittelweg zwischen „echtem“ Asphalt und einer Schotterpiste. Rund 50.000 Euro waren dafür kalkuliert worden.
Dass die Erneuerung erheblich länger gedauert hat als zunächst angekündigt, liegt, wie Jörg Kreikenbohm mitteilte, zum einen in einem mehrfachen Maschinenschaden der Fräse begründet. Zum Anderen wurde aufgrund der Versackungsgefahr einer üblichen, tonnenschweren Asphaltfräse auf ein leichteres Gerät ausgewichen. Dieses war aber nicht in der Lage, die relativ dicken Asphaltschichten zu durchbrechen, so musste zeitaufwändig mit einem Bagger vorgearbeitet werden.

Derzeit rasselt es noch ein wenig im Schutzblech beim Befahren des Moorweges, weil sich der Splitt noch nicht vollständig festgesetzt hat. Der werde sich aber unter dem laufenden Verkehr vollständig einwalzen, so Jörg Kreikenbohm. Im Bauamt will man nun genau hinschauen beim Jethausermoorweg: „In diesem Umfang haben wir das Verfahren bislang nicht eingesetzt, wir sammeln dort nun Erfahrungen“, so der Fachbereichsleiter. Auf weiteren Moorstraßen, etwa in der Neudorfer Straße, sollen in den kommenden Wochen weitere, kleinere Reparaturarbeiten erfolgen.
Gelesen 575 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 23 Mai 2019 09:04

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