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Freitag, 12 Juli 2019 11:50

Planung für neuen Sportpark wird konkretisiert

geschrieben von Michael Tietz
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Zwei Fußballspielfelder, eins davon umrahmt von einer Wettkampfstätte „Typ B“, einer ausgestattet mit Kunstrasen, sind Kernbestandteil des Vorhabens Sport- und Bürgerpark Langendamm. Zwei Fußballspielfelder, eins davon umrahmt von einer Wettkampfstätte „Typ B“, einer ausgestattet mit Kunstrasen, sind Kernbestandteil des Vorhabens Sport- und Bürgerpark Langendamm. Symbolfoto: pixabay.com
Auftrag an Ingenieurbüros: Belastbare Kalkulation soll bis Ende August vorliegen

Varel.
Die Überlegungen für einen neuen Sportpark auf den Flächen zwischen der Grundschule Langendamm und der Hellmut-Barthel-Straße sollen konkretisiert und durch Planungsbüros insbesondere um eine verbindliche Kostenkalkulation ergänzt werden. Das hat am Dienstag der Planungsauschuss des Stadtrats mehrheitlich beschlossen.
Stadtplaner Olaf Freitag stellte zuvor noch einmal die – leicht modifizierte – „Projektskizze“ vor, die bereits im Sport- und Sozialausschuss diskutiert worden war. Hierbei handele es sich nur um einen Entwurf, betonte Olaf Freitag erneut, der als Grundlage für die weitere Planungsarbeit dienen solle.

Dieser Entwurf sieht ein Leichtathletik-Wettkampstadion vom Typ B mit einem Naturrasenplatz und entsprechender Flutlichtbeleuchtung vor. Auf dieser Anlage können gemäß Definition „regionale und überörtlich bedeutsame Wettkampfveranstaltungen“ abgehalten werden. Ferner gehört der heftig diskutierte Kunstrasenplatz zum Konzept, der insbesondere im Winterhalbjahr eine verlässliche Bespielbarkeit gewährleisten soll. Weitere Elemente des Sportparks sind nach Projektskizze ein Beachvolley- und Beachfußballfeldball, ein Basketball- und Badmintonspielfeld sowie ein Spielplatz, ein Vereinsheim mit Sanitäranlagen, ein Nebengebäude für Einlagerung von Sportgeräten sowie Parkplätze und ganz im Süden ein Fahrrad-Parcours für Crossräder und Mountainbikes.
Das gesamte Areal soll über verschiedene Wege grundsätzlich stets passierbar und frei nutzbar sein, nur die beiden Spielfelder im Kern des Sportparks werden eingezäunt und außerhalb definierter Nutzungszeiten verschlossen sein.
Angebunden werden soll der Sportpark an die vorhandene Stichstraße von der Hellmut-Barthel-Straße gegenüber der Kartonfabrik. Der dortige Knotenpunkt soll dann mit einer Ampel gesichert werden. Fußgänger und Radfahrer können die Anlage sowohl über den Herrenkampsweg als auch über eine neue Zuwegung von der Kreuzung B 437/Hellmut-Barthel-Straße erreichen.

Der Zeitplan ist eng: Fester Termin mit Blick auf den Förder­antrag beim Bund ist ein Koordinierungsgespräch am 30. September in Berlin. Etwa 14 Tage vorher soll der konkrete Entwurf des Förderantrages mit Planung und detaillierter Kostenberechnung dort vorliegen. In Aussicht gestellt wurde wie berichtet ein Zuschuss von vier Millionen Euro, die tatsächliche Bewilligung setzt aber eine entsprechend ausgefeilte Planung mit belastbarem Finanzierungsplan voraus. Nach einer ersten „überschlägigen Schätzung“ vom Dezember 2018 ist mit Gesamtkosten von rund 6,7 Millionen Euro zu rechnen.
Ende Juni war bereits im Verwaltungsausschuss beschlossen worden, Planungsleistungen an Ingenieurbüros zu vergeben, am 4. Juli war in einer interfraktionellen Sitzung über den Sachstand informiert worden. Am 18. Juli soll der Verwaltungsausschuss die Empfehlung vom Dienstag bestätigen, für den 30. Juli ist eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Präsentation der dann nochmals konkretisierten Projektskizze geplant.
Einen Monat später soll wiederum der formelle Förderantrag beschlossen werden, der dann in besagtem Koordinierungsgespräch in Berlin am 30. September gegebenenfalls letzte Korrekturen erfahren kann. Dafür bleibt wiederum gut ein Monat Zeit – voraussichtlich am 12. November soll der Stadtrat dann den endgültigen Beschluss zum Förderantrag fassen, der bis zum 15. November beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eingereicht werden muss.

Die Planung für den Sportpark stößt trotz der mehrheitlichen Zustimmung im Ausschuss auch auf Kritik: Das wurde einmal mehr deutlich bei der Einwohnerfragestunde. Dabei ging es inhaltlich sowohl um die grundsätzliche Erwägung, aber auch um das Thema Kunstrasen – und nicht zuletzt um die Frage, ob die Anlagen rund ums Waldstadion an der Windallee zur Finanzierung des Sportparks in Langendamm aufgegeben und zu Geld gemacht werden sollen.
Das sei, betonte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner einmal mehr, getrennt zu betrachten und erst im weiteren Verlauf durch die Politik zu entscheiden. Zur (Co-)Finanzierung des Millionenvorhabens gebe es verschiedene Möglichkeiten, so Wagner: Vom Verkauf städtischer Flächen über die Einplanung im Vermögenshaushalt bis hin zu einer Darlehensaufnahme. Auf die Frage, ob denn die Realisierung des in Rede stehenden Sportparks nicht auch am Standort Windallee möglich sei, erklärte der Bürgermeister, das sei mit Blick auf die Größe des Geländes und auf Probleme mit Schallemissionen nicht möglich. „Wir sind zu der Einschätzung gelangt, dass die Anlage Waldstadion nicht ausreichend entwicklungsfähig ist“, so Wagner.
Gelesen 688 mal Letzte Änderung am Freitag, 12 Juli 2019 12:02

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