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Freitag, 20 September 2019 11:40

„Signal der Unterstützung führt zu neuen Lösungen“

geschrieben von Michael Tietz
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Bürgermeister reagiert auf PKV-Schreiben

Varel.
Mit einer öffentlichen Antwort hat Bürgermeister Gerd-Christian Wagner am Mittwoch auf das Schreiben der Papier- und Kartonfabrik reagiert. Dabei, so betont Wagner, sei er auch dem im Fachausschuss geäußerten Wunsch nachgekommen.
Der Bürgermeister weist auf die bisherige Sportparkplanung mit dem Standort Langendamm hin, die im August 2018 Fahrt aufgenommen habe. „Gegenwärtig erarbeiten wir einen Antragsentwurf, der Mitte November in Richtung Berlin abgegeben werden soll. Dieser Plan wurde der Öffentlichkeit vorgestellt“, betont Wagner. Zu Aspekten dieser Planungen seien vor einigen Wochen Bedenken – hinsichtlich zu erwartender Konflikte bei der Verkehrssituation – geäußert worden, die auch von der PKV-Leitung unterstrichen worden seien. „Insofern sind auch der Kommunalpolitik diese Bedenken bekannt gewesen.“
Gerd-Christian Wagner schickt sodann vorweg, dass er es als „äußerst positiv empfinde“, dass die PKV angeboten habe, sich finanziell an einer Optimierung der Situation zu beteiligen. Das zeige, dass es Lösungsmöglichkeiten geben kann, die über dem jetzt engen Budgetrahmen liegen können. „Insofern können auch in den nächsten Wochen noch Korrekturen im Zahlenwerk vorgenommen werden, welches wir am 14. November im Rat beschließen sollten, um die Förderung des Bundes zu sichern“, schreibt der Bürgermeister.

Weiter nimmt er Stellung zu den in der Stellungnahme von Kristian Evers angesprochenen Problemfeldern: So stelle die Verkehrssituation aus städtischer Sicht „schon jetzt eine eher unglückliche Situation dar“, die entschärft werden sollte. Es seien dazu bereits verschiedene Varianten beleuchtet worden. Eine dabei zunächst priorisierte Lösung wird eben von der PKV als problematisch für die Logistik angesehen. Wagner betont, es müsste doch allen Beteiligten daran gelegen sein, eine möglichst sichere Lösung zu schaffen. „Logistikprobleme im Werk selber könnten sicher einer erneuten Untersuchung unterzogen und ebenfalls gelöst werden. Hier sind wir gerne behilflich. Die Kostenfrage muss hinter die Sicherheitsfrage zurücktreten.“
Der Aspekt der unmittelbaren Gewerbe- bzw. Industrienähe des Sportparks, der auch schon im Rahmen einer Ausschusssitzung angesprochen worden ist, sei auch aus Sicht der Stadt zu bedauern: „Wir würden einem verlässlichen Partner (wie der PKV, Anm. d. Red.) gerne mehr Fläche zur Verfügung stellen. Durch einen Flächenerwerb ergeben sich nach unserer Ansicht neue Möglichkeiten“, schreibt Wagner, „ich sehe auch hier Raum für weitere Gespräche und Lösungen“.
In Summe würden sich bei Fortsetzung des Dialoges Optimierungsmöglichkeiten ergeben, um insbesondere die Werks­entwicklung gerade nicht zu beeinträchtigen. „Allerdings“, so Gerd-Christian Wagner, „muss hier angemerkt werden, dass der Ortsteil Langendamm beim Herannahen des Industriebetriebes PKV lärmtechnisch betroffen wäre. Dies war insbesondere ein Grund, hier im Sinne einer Pufferfunktion zwischen dem Industriebetrieb und der Wohnsiedlung einen Sportpark zu kreieren. Diese Schutzfunktion des Sportparks sollte damit auch im Interesse der PKV liegen.“
Zudem sei ein zentrales Problem bei der Sportpark-Planung: „Eine andere vergleichbar gelegene Fläche ist nicht ersichtlich.“ Das nun von Seiten der PKV gegebene „Signal der finanziellen Unterstützung in dieser Sache“ führe bei weiterer Diskussion sicherlich zu neuen Lösungen, „die im Sinne eines gerechten Interessenausgleichs umsetzungsfähig sind“, so der Bürgermeister.
Gelesen 238 mal Letzte Änderung am Freitag, 20 September 2019 11:42

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