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Dienstag, 04 Februar 2020 10:51

Marie und Valentin: Erlebnisse aus einer Rentner-WG

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Es braucht viele Akteure auf der Bühne und im Hintergrund, um eine Inszenierung erfolgreich umzusetzen: Das Team von „Champagner to‘n Fröhstück“ hatte dabei bei den Proben und auch bei den Aufführungen viel Freude. Foto: Olaf Preuschoff Es braucht viele Akteure auf der Bühne und im Hintergrund, um eine Inszenierung erfolgreich umzusetzen: Das Team von „Champagner to‘n Fröhstück“ hatte dabei bei den Proben und auch bei den Aufführungen viel Freude. Foto: Olaf Preuschoff
Varel. Das Publikum war begeistert und ein tosender Applaus der verdiente Lohn für alle Aktiven:
Die Premiere „Champagner to‘n Fröhstück“ am vergangenen Freitag zeigte, dass plattdeutsches Theater beste Unterhaltung bieten kann. Das Team steckte die Zuschauer durch große Spielfreude, viel Wortwitz und ein gekonntes Spiel mit seiner Begeisterung an. Die Freude am Theater auf der Bühne übertrug sich schnell in den Zuschauerraum.
Die Geschichte um die beiden Senioren Marie und Valentin, die aus dem „Heim“ entfliehen und sich in das Abenteuer einer Wohngemeinschaft stürzen, lebt natürlich vom gekonnten Spiel: Hilke Zahn und Harald Kaminski sind „alte Hasen“ bei der Niederdeutschen Bühne und zeichnen sich durch ein lebendiges, gestenreiches Spiel aus. Herrliche Szenen, in denen Marie ihrem Verehrer schöne Augen macht, und gleichzeitig verdeutlicht, wer der „Herr“ im Hause ist. Harald Kaminski lässt sich darauf ein und zeigt, wie facettenreich Theater sein kann. Bernd Uwe Moorhusen als Kuddel Knoop steht seinem Kumpel dabei hilfreich zur Seite und im Schauspielerischen an nichts nach.
Günter Brüntje als Hausmeister Koslowski sorgt ebenfalls für reichlich Lacher im Publikum und ist für etliche Turbulenzen verantwortlich, die er gekonnt nutzt, um das Publikum zu be- geistern – nicht selten einfach nur durch Gesten, ganz ohne Worte. Überzeugend in ihren Rollen sind auch die Kinder des „Paares“ Sophie und Lukas. Lea Butt (sogar in einer Doppelrolle auch als Polizistin) und Johannes Klawon scheinen manchmal am Verhalten ihrer jung gebliebenen Eltern zu verzweifeln – und dabei ist natürlich auch die Liebe im Spiel...
Ja und dann ist da noch Frau Boisen: Rita Zucker ist einfach herrlich komisch in der Rolle der Tratschtante des Hauses und die Lachmuskerln der Zuschauer werden arg strapaziert.
Champagner to‘n Fröhstück sorgt für einen vergnüglichen Theaterabend. Es bietet zwei Stunden beste Unterhaltung und so verwundert es nicht, dass es beim Premierenabend fünf Vorhänge und langanhaltendes Klatschen als Lohn gab. Besonders bei diesem Stück ist auch das Bühnenbild, das mit viel Fantasie von Egon Loop und dem ganzen Bühnenbauteam umgesetzt wurde. Es gibt den Charakter einer Stadtwohnung mit interessanten Gestaltungsideen wieder. Die Regie für die Inszenierung führte Anke Hempel, auch sie war begeistert und bedankte sich bei der Premierenfeier bei ihrem Team: „Es ist natürlich eine tolle Erfahrung, wenn die Regieideen so gekonnt um-gesetzt werden. Das war eine klasse Team-Leistung und hat viel Freude gemacht.“ Assistiert wurde sie von Karin Reinefeld; als Souffleur fungierte der 16-jährige Phillip Reinefeld. Am Bau des Bühnenbildes waren Dirk Brumund, Eckhard Müller-Wehlau, Hugo Engberts, Jens-Uwe Meyer, Gerd Onken, Rüdiger Reinefeld, Phillip Reinefeld, Detlef Eilers, Michael Schulz, Arndt Jordan und als Malerinnen Birthe Schulz sowie Anke Hempel beteiligt. Für den Ton und das Licht, mit dem wichtige Effekte gesetzt werden, sind Arne Laßen, Tammo Padeken, André Jodanow,Kai Kunz und Mauritz Müller verantwortlich. Für die Requisiten sorgen Bernd Evers und das Ensemble. Frisuren und Maske betreuen: Helga von Eßen, Nicole Beyer, Mona Lühring und Beate Butt. Die kommenden Aufführungstermine sind der 7., 9., 11., 14., 16. (auch um 16 Uhr), 21. und 23. Februar jeweils um 20 Uhr im Vareler Tivoli. Karten gibt es: → Online über www.ndb-varel und www.nordwest-ticket.de → direkt bei Brillen Wandke, Obernstr. 2, Varel, Reisebüro Brumund, Grabsteder Str. 22, Bockhorn → telefonisch über Nord- west-Ticket, ☎ 0421/363636, Abo-Tickets bei Heike Wessels, ☎ 04451/84138 Zudem sind Karten an der Abendkasse erhältlich. (ak)
Gelesen 1769 mal Letzte Änderung am Dienstag, 04 Februar 2020 11:06

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