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Donnerstag, 30 April 2020 19:24

Deich bis nach Dangast wird als nächstes erhöht

geschrieben von Michael Tietz
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In kleinerer Runde als sonst üblich war die Schaukommission entlang des Deiches zwischen Wapelergroden und Dangast unterwegs, von links: Burchard Wulff (Verbandsvorsteher II. Oldenburgischer Deichband), Thorsten Wehrmann (NLWKN) und Jörg Weimann (Deichband). Im Hintergrund die Deichbaustelle am Jade-Wapeler Siel. In kleinerer Runde als sonst üblich war die Schaukommission entlang des Deiches zwischen Wapelergroden und Dangast unterwegs, von links: Burchard Wulff (Verbandsvorsteher II. Oldenburgischer Deichband), Thorsten Wehrmann (NLWKN) und Jörg Weimann (Deichband). Im Hintergrund die Deichbaustelle am Jade-Wapeler Siel. Foto: Untere Deichbehörde, Landkreis Friesland
Deichschau in Südfriesland: Ertüchtigung auf zehn Kilometern ab Wapelersiel vorgesehen

Varel.
Während es auf der Großbaustelle am Jade-Wapeler Siel auf die Zielgerade geht, haben die Deichbehörden bereits das nächste Mammutprojekt vor Augen: Der Deich am südlichen Rand des Jadebusens muss zwischen Wapelersiel und Dangast in den nächsten Jahren ertüchtigt werden.
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat nach Mitteilung der Unteren Deichbehörde des Landkreises Friesland die Grundlagenermittlung für das Vorhaben weitgehend abschließen können. Nachdem der Deich am östlichen Jadebusen bereits in den vergangenen Jahren aufwendig verstärkt und erhöht worden war, ist nun der Bereich zwischen dem Jade-Wapeler Siel und Dangast „das schwächste Glied der Kette“, wie es Landrat Sven Ambrosy im vergangenen Jahr formuliert hatte. Der Deich weist in diesem Abschnitt einen Unterbestick von gut einem Meter auf. Und das auf einer Länge von gut zehn Kilometern.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf“, erklärte auch Verbandstechniker Jörg Weimann. Abgesehen von der Fehlhöhe ist der binnenseitige Deichverteidigungsweg in einem sehr schlechten Zustand, seeseitig gibt es einen solchen Arbeits- und Teekräumweg gar nicht erst. Es sei davon auszugehen, dass im Rahmen der Planungen weitere Defizite festgestellt werden. Zu den jetzt erarbeiteten Grundlagen gehören die Vermessung, die Prüfung auf Kampfmittelbelastung sowie Baugrunduntersuchungen. Auf den Ergebnissen kann dann die Entwurfsplanung fußen.
Die seit 2016 laufenden Arbeiten am Neubau des Jade-Wapeler Siels sollen hingegen in diesem Jahr beendet werden. Während die Sielkonstruktion selbst schon fertig gestellt wurde, erfolgt nun noch die Sicherung des Siels und die damit verbundene Begradigung und Neuprofilierung der dortigen Deichlinie. Der Deich ist in diesem Bereich auf 8,80 Meter +NN erhöht, bis Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bei der Frühjahrsdeichschau des II. Oldenburgischen Deichbands wurde am vergangenen Dienstag der besagte Abschnitt zwischen dem Jade-Wapeler-Siel und Dangast, Höhe Kurhaus, in Augenschein genommen. Die Schaukommission war kleiner als sonst üblich, mit vor Ort waren Jochen Meier, Leiter der unteren Deichbehörde des Landkreises Friesland, Burchard Wulff als Verbandsvorsteher des II. Oldenburgischen Deichbands, Thorsten Wehrmann vom NLWKN und Jörg Weimann vom II. Deichband.

Mit Blick auf die vergangene Sturmflutsaison lautete das Fazit „keine besonderen Vorkommnisse“. In der vergangenen Wintersaison hatte es drei leichte Sturmfluten gegeben. Am 11. Februar 2020 waren dabei die höchsten Wasserstände gemessen worden. Diese lagen bei etwa zwei Metern über dem Mittleren Tidehochwasser (MThw). Nennenswerte Schäden sind dabei nach Auskunft der Unteren Deichbehörde nicht aufgetreten. Auch die Teek-Anschwemmungen an den Deichen hielten sich aufgrund der vorwiegend westlichen Windrichtung in Grenzen. Entsprechend überschaubar ist der Aufwand zur Beseitigung des angeschwemmten Materials.
Seit einigen Wochen laufen bereits die allgemeinen Unterhaltungsmaßnahmen an den Deichen und Deckwerken im Bereich des II. Deichbands. Unter anderem werden jetzt auch im Bereich der Vareler Schleuse Schäden am Verblendermauerwerk behoben. Zwischen März 2019 und März 2020 waren bereits die Flut- und Ebbetore sowie die Schleusenkammer und die Brücke vor der Schleuse repariert worden.
Gelesen 397 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 30 April 2020 19:27

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