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Montag, 29 Juni 2020 16:39

Alte Rammpfähle bei Niedrigwasser entfernt

geschrieben von Michael Tietz
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Ein Bagger mit extralangem Arm wurde eingesetzt, um die Reste alter Bootsstege aus dem Boden des Hafens zu entfernen.  Ein Bagger mit extralangem Arm wurde eingesetzt, um die Reste alter Bootsstege aus dem Boden des Hafens zu entfernen. Foto: Michael Tietz
Am Montag lagen die Boote im Hafen im Schlick. Der Wassersportverein hat Reste einer alten Steganlage abgebrochen.

Varel.
Auf dem Trockenen lagen am vergangenen Montag die Boote im Varel Hafen. Mit dem Ebbstrom nach Hochwasser am Sonntagabend war der Wasserstand im Hafen um gut 1,5 Meter abgesenkt worden.
Grund für das Niedrigwasser im Hafenbecken war ein Anliegen des Wassersportvereins Varel (WSV), der Arbeiten an einer alten Steganlage am südlichen Ufer des Hafenbeckens vornehmen wollte. Nachdem hier einige in die Jahre gekommenen Stege bereits demontiert worden waren, sollten nun noch die Gründungspfähle aus dem Boden entfernt werden. Dabei kam ein Kettenbagger mit langem Greifarm zum Einsatz, wie er sonst zum Aufreinigen von Leken und anderen Entwässerungsgräben eingesetzt wird. Zwar ließen sich die tief in den Schlickboden eingerammten Pfähle auch mit dem Bagger nicht in Gänze herausziehen, sie konnten aber tief genug abgebrochen werden, so dass die Pfähle künftig keine Gefahr für die Boote mehr darstellen. Die alten Stege sollen durch neue Schwimmstege ersetzt werden.

Die Arbeiten waren schon seit langem geplant, mussten aber wegen der Coronakrise immer wieder aufgeschoben werden, wie Burckhard Eigenfeld, Vorsitzender des Wassersportvereins, auf Nachfrage mitteilte. Wegen des Kontaktverbots konnten die Vereinsmitglieder das ganze Frühjahr über nicht gemeinschaftlich tätig werden. Nachdem ein beauftragtes Unternehmen dann den Anfang gemacht hatte, kümmern sich Vereinsmitglieder nun unter Zuhilfenahme des Baggers um die letzten Nacharbeiten. Bis die neuen Schwimmstege einsatzbereit sind, werde es aber noch einige Zeit dauern, sagte Burckhard Eigenfeld. Mitte Juli soll es mit einem Arbeitseinsatz weitergehen. Die Baggerarbeiten konnten am Montag abgeschlossen werden, mit der Flut am Abend wurde der Wasserstand im Hafen wieder angehoben.

Über die bevorstehende Absenkung des Wasserstandes hatte Rainer Rädicker als Geschäftsführer des Zweckverbandes Vareler Hafen am Freitag in einer Rundmail sowie per Aushang informiert. Die Bootseigner müssen jederzeit auch mit einer kurzfristig erforderlichen Absenkung des Wasserstandes rechnen und entsprechende Vorkehrungen für das Trockenfallen ihrer Boote treffen.
Insgesamt verwaltet der vor 52 Jahren gegründete Wassersportverein Varel rund 120 Bootsliegeplätze an insgesamt sechs Steganlagen im Hafen. Einige Plätze werden auch für Gäste vorgehalten.

Gelesen 858 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 01 Juli 2020 10:22

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