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Montag, 12 Oktober 2020 17:17

Aufbau des Provisoriums ab Mitte Oktober

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So wie das Beispiel auf dem Foto wird die Übergangslösung am Vareler Bahnhof in etwa aussehen.  So wie das Beispiel auf dem Foto wird die Übergangslösung am Vareler Bahnhof in etwa aussehen. Abb: DB Netz AG
Stahlgerüst ermöglicht während Bauzeit Übergang zum Mittelbahnsteig – Abbruch der Bestandsbrück im Januar

Varel.
Mit dem Aufbau einer provisorischen Fußgängerbrücke wird die Deutsche Bahn in der nächsten Woche die ersten Vorbereitungen treffen für den Umbau der denkmalgeschützten Bahnsteigbrücke am Vareler Bahnhof. Denn wenn im Januar mit dem Abbruch der vorhandenen Bahnsteigbrücke begonnen wird, muss zuvor im Wortsinn eine Übergangslösung geschaffen werden.
Und die wird im südlichen Bereich des Bahnhofs in Höhe der Buswendeschleife errichtet. Die provisorische Brücke wird aus zwei auf Stahlgerüsten stehenden Treppenaufgängen und einem Brückenteil bestehen, das dann über die Gleise 1 und 2 zum Mittelbahnsteig führt.

Zuerst wird laut Bahn ab Montag, 12. Oktober, die Baustelle eingerichtet, dann mit dem Aufbau der Treppenaufgänge begonnen. Diese Arbeiten finden tagsüber statt. Zwischen dem 19. und dem 31. Oktober wird dann jeweils zwischen Mitternacht und 5 Uhr via Bahn das Material angeliefert.
Parallel zur Montage der Aufgänge wird auf der Fläche südlich der Buswendeschleife das Brückenteil zu einem Stück vormontiert und dann mit einem schienengebundenen Kran in einer nächtlichen Gleissperrung zwischen die Aufgänge eingehoben. Das soll nach gegenwärtiger Planung am 7. November geschehen. Bahn-Pressesprecher Peter Mantik weist darauf hin, dass es bei den nächtlichen Arbeiten zu Lärm durch Bagger, Radlader und Warnsignale für die Arbeiter kommen kann. „Diese Sicherheitsmaßnahme ist notwendig, da während der nächtlichen Arbeiten der Güterverkehr über die Gleise 3 und 4 rollt“, so Mantik. Nach Abschluss der Montage der provisorischen Brücke wird zudem eine Beleuchtung installiert. Allein für den Aufbau der provisorischen Gerüstbrücke sind Kosten von rund 370.000 Euro veranschlagt.

Bekanntlich wird die bestehende Bahnsteigbrücke im kommenden Jahr umgebaut und durch Aufzüge barrierefrei gemacht. Um den Umbau war jahrelang gerungen worden – zunächst war der Umbau nur des Überganges, später die Anhebung des denkmalgeschützten Gesamtbauwerks erwogen worden, dann wollte die Bahn es komplett abreißen. Schließlich verständigte man sich mit den Denkmalschutzbehörden darauf, dass der Mittelbau über den Gleisen abgebrochen werden kann, die Türme aber erhalten bleiben müssen. Mit dem bestehenden Gebäude ist keine ausreichende Höhe unter der Bahnhofsbrücke für die zur Elektrifizierung der Strecke nötigen Fahrdrähte gegeben. Die Brücke liegt dafür etwa 70 Zentimeter zu tief.
Die Planung sieht nun den Anbau einer überdachten Fußgängerbrücke als Stahlkonstruktion an die alten Treppenhaustürme vor, ergänzt um Aufzüge in eigenen Türmen aus Stahl und Glas auf beiden Seiten.

Bis zum Beginn der Arbeiten an der vorhandenen Brücke steht diese den Fahrgästen noch zur Verfügung. Mitte Januar soll dann der Abbruch des alten Brückenganges beginnen. Die vorhandenen Treppenaufgänge werden im Zusammenhang mit den Bauarbeiten saniert, ebenso wie der Mittelbahnsteig mitsamt Überdachung. Insgesamt soll das Projekt bis Ende 2021 abgeschlossen sein, damit ab 2022 die Elektrifizierung der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven beginnen kann.
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